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Sonnenuntergang1

 


Kann es in der oekumenischen Bewegung eine einheitliche Abendmahlsgemeinschaft geben?

Wir hören immer häufiger von oekumenischen Gottesdiensten, von oekumenischen Trauerfeiern und nun auch von einem oekumenischen Kirchentag.

Oekumene will die konfessionellen Grenzen überschreiten, ihre trennende Wirkung aufheben, d.h. die Kirchenspaltungen in der Christenheit überwinden. Das große Ziel der oekumenischen Bewegung ist es, eine Weltgemeinschaft aller Kirchen zu schaffen.

Der für die Oekumene zentrale Text ist im Abschiedsgebet Jesu formulierte Bitte (Joh. 21,22): Sie (seine Nachfolger) sollen eins sein, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so auch sie in uns, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gabst, damit sie eins seien, wie wir eines sind.

Das Neue Testament sagt uns: Dieses Einssein hat ein Fundament und bedeutet für christliche gemeinden (Kirchen): Sie sind erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist. (Eph. 2,20)
Dieser Grund vermittelt den Inhalt unseres Glaubens der ein für allemal den Christen gegeben ist (Jud. 3) und für den sie kämpfen sollen.

Der Glaube fordert eine Rückkehr zum neutestamentlichen Christentum, denn alle Verheißungen Gottes für unser gegenwärtiges und für ein ewiges Leben, erfüllen sich nur dann, wenn Gottes Wortnicht aber die Kirche, die letzte Autorität für den christlichen Glauben darstellt.

Es bedarf deutlicher Wegweisung um das bibl. Ziel zu erreichen, damit niemand auf halben Weg stehen bleibt.
Christsein heißt und beinhaltet Opfer, Selbsthingabe und eine kompromißlose Liebe zur Wahrheit.
Um diese Liebe zur Wahrheit geht es auch bei der Abendmahlsfeier (Mahl des Herrn, Herrenmahl 1. Kor. 11,20)

Der Begriff Abendmahl verweist in erster Linie auf das Letzt Mahl das Jesus (am letzten Tage vor Gefangennahme, Prozeßverhandlung und Hinrichtung) mit seinen Jüngern gehalten hat. Es soll in seinen Gemeinden bis ans Ende der Welt gehalten werden und zwar zur beständigen Erinnerung an die einmalige Selbstaufopferung die Jesus am Kreuz dargebracht hat. (1 Kor. 12, 23-26)
Der Begriff Eucharistie (Dankgebet vor dem Abendmahl) geht ebenfalls auf die Abendmahlsberichte (Mk. 14,23) zurück und wird zur Benennung der Abendmahlsfeier in der kath. Kirche verwendet.
Messe bezeichnet die besondere Liturgie in der sich die Eucharistiefeier ausgeformt hat und zum Herzstück des röm. Katholizismus geworden ist. Zum Höhepunkt des gesamten christlichen Lebens.
Nach römischer Auffassung ist die Messe ein Opfer. Sie wird gehalten als ein und dasselbe Opfer wie das des Kreuzes, “insofern als Christus, der sich als ein blutiges Opfer am Kreuz seinem himmlischen Vater darbrachte – sich selbst fortwährend in unblutiger Weise auf dem Altar, durch den Priester, darbringt.
Die Darbringung ist für die Sünde der Lebenden und der Toten.
Hostie (lat. Opfertier) und Wein würde tatsächlich durch den Priester in Leib und Blut, die “reale Gegenwart” verwandelt.
Bei der Verwandlung die “Transsubstantiation” bleibt die äußere Erscheinung von Brot und Wein bestehen, jedoch die Substanz des Brotes wird in den Leib Christi verwandelt, die Substanz des Weines wird in das Blut Christi verwandelt.

Was lehrt die Bibel (Gottes Wort)?
Wird Christus in der Eucharistie wirklich geopfert?

Abgesehen davon, dass weder bei den Einsetzungsworten des Herrn, noch 1.Kor. 10 + 11 irgendeine Andeutung von Opfergedanken im Zusammenhang mit dem Abendmahl gemacht wird, lehrt die Bibel eindeutig, dass im Gegensatz zum alten Bund, in dem täglich geopfert wurde, durch das ein für allemal geschehene Opfer Jesu Christi am Kreuz eine ewige Erlösung stattgefunden hat.
Heb. 10,10: Nach dem Willen Gottes sind wir ein für allemal geheiligt durch das Opfer des Leibes Christi.
Hebr. 10,14: Denn durch ein Opfer hat er auf immerdar vollkommen gemacht, die geheiligt werden.
1. Petr. 3,18: Denn es hat ja Christus einmal für Sünder gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, auf das er uns zu Gott führe.
Weitere Bibelstellen: Hebr. 9,26; Hebr. 9,28; Hebr. 10,12; Hebr. 7,26-27; Röm. 6,10.
Aus diesen Bibelstellen wird deutlich, dass die röm./kath. Lehre vom Meßopfer eine schwerwiegende Irrlehre ist.

Luther beschreibt diese Messe als “unaussprechliches Greuel”.
Calvin nannte die Messe “Satans Versuch das heilige Abendmahl Christi zu verfälschen”.
Cranmer (engl. Reformator) sagt u.a.:
Es sollen alle gottesfürchtigen Menschen von ganzem Herzen all solche Blasphemie gegen den Sohn Gottes verweigern.

Wie können wir folgende Worte des Herrn verstehen?
Joh. 6,35: Es sei denn, dass ihr das Fleisch des Sohnes des Menschen esset und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in Euch.?
Diese Worte sind geistlich und müssen geistlich gedeutet werden.
Jesus macht von sich selbst Aussagen in Form von Bildern und Gleichnissen. Zum Beispiel: Ich bin das Licht der Welt! Ich bin die Tür! Ich bin der Weinstock usw. und Joh. 6,35: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird gewiß nicht hungern und wer an mich glaubt, wird gewiß niemals dürsten.
Nicht eine noch so zutreffende Lehre über Jesus, auch nicht das Abendmahl ist dieses Brot. (Johannes hat in seinem Evangelium das Abendmahl nirgends erwähnt).
Jesu Fleisch essen und sein Blut trinken bedeutet, ihn, als den, der für uns ins Fleisch gekommen ist und sein Blut für uns vergossen hat, in unser Leben, mit einem gläubigen und dankbaren Herzen, aufzunehmen.

Über dem Abendmahl stehen unwiderruflich Jesu Worte Luk. 22,19; 1. Kor. 11,24;

                                 Zu Meinem Gedächtnis!

Eine Abendmahlsfeier zwischen den getrennten Konfessionen wäre nur möglich nach der Vorgabe des Neuen Testaments – denn, es steht geschrieben:
Mark. 7,7: Vergeblich aber ist`s, dass sie mir dienen, dieweil sie lehren solche Lehre, die nichts ist denn Menschengebot!
 

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