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Was ist Shockwave? 

Was ist Shockwave? Was will man mit dem Shockwave Gebetsevent erreichen? Ist es tatsächlich nur das Gebet für die Verfolgten oder steckt da noch etwas anderes dahinter? Warum sind es nur die Jugendlichen? Warum ist normale Fürbitte ein „Event“?Und warum finden wir in der New-Age-Kultur von Oprah Winfrey ähnliche Elemente wie bei einem „eigentlichen“ christlichen „Event“? Vorliegendes Material versucht aufzuzeigen, aus welcher Richtung das Gedankengut des Shockwave Prayers kommt.

 Das so genannte Shockwave Prayer Event (Shockwave Prayer bedeutet so viel wie „Schockwellen Gebet“) wird wohl eher unter Jugendlichen und Jugendgruppen bekannt sein. Es handelt sich um ein „Gebetsevent“, in dem laut dem Veranstalter Open Doors Jugendliche fĂĽr verfolgte Christen beten. Dies kann in der Heimatgemeinde, in der Jugendgruppe oder im Internetchat geschehen. Das Shockwave Gebet läuft als Welle um den gesamten Globus, angefangen in Neuseeland, sodass zu jeder Zeit auf dem Erdball Menschen fĂĽr die Verfolgten beten. Das Event findet einmal jährlich statt, zuletzt am 6. – 8. März 2009. Zu diesem Zweck verschickt Open Doors kostenlos Pakete mit Informationen ĂĽber verfolgte Christen und Anregungen zum Gebet. Man veranstaltet in der Jugendgruppe ein Event, in dem man anhand von Videoclips, BroschĂĽren und Plakaten Informationen ĂĽber die Verfolgten bekommt. Selbst kann man eine Verfolgung auch nachspielen, um sich richtig in die Verfolgten hineinversetzen zu können: „In der Gemeinde Vaterhaus in NĂĽrnberg stĂĽrmten vermummte und „bewaffnete“ „Religionswächter“ die Lobpreiszeit und riefen: „Geheimpolizei! Diese Versammlung ist illegal; fliehen ist zwecklos.“
(http://www.opendoors-de.org/index.php?supp_page=20090320_101439_shockwave&supp_lang=de)

 Dies mag auf den ersten Blick sicherlich verlockend gerade fĂĽr den jungen christlichen Gläubigen wirken, zumal man seinen verfolgten Mitgeschwistern beistehen und Hilfe leisten möchte. So steht auf der Open Doors Deutschland Homepage das Zitat einer Jugendlichen:

 â€žWenn wir uns zum Gebet zusammentun, dann passiert etwas und Verfolgte werden ermutigt“ (Hervorhebung hinzugefĂĽgt)

(http://www.opendoors-de.org/index.php?supp_page=20090320_101439_shockwave&supp_lang=de).

 Dass dabei das Gebet instrumentalisiert wird und nahezu schon zum Mittel zur Macht ĂĽber das Böse wird, wird dabei völlig auĂźer Acht gelassen. Mit anderen Worten: Wenn wir nur genug beten, wird schon etwas passieren.

 Kenner der charismatischen „Geistlichen KampffĂĽhrung“, die z.B. bei den vom Lobpreisschreiber Graham Kendrick mitbegrĂĽndeten Jesus-Märsche (oder Jesus-Tage) praktiziert wird, mag dies bekannt vorkommen. Bei den Märschen Kendricks handelt es sich um „modernen Exorzismus“, der ganze Städte durch Lobpreis von dämonischen Mächten befreien und sie „fĂĽr den Herrn“ einnehmen will.

 Das Gebet fĂĽr die verfolgte Christenheit scheint nur vordergrĂĽndig zu sein. Das eigentliche Thema ist das „EinheitsgefĂĽhl“ mit anderen Christen, das Miteinander-Kämpfen fĂĽr einen guten Zweck, was nicht zwangsläufig falsch sein muss. Doch woher weiĂź man, dass die anderen auch tatsächlich den wahren Christus anbeten und nicht einen der falschen Christusse?

 â€žStell dir vor, du siehst die Welle ... / noch fern … / doch sie kommt immer schneller auf dich zu … / und dann wirst du erfasst und nun: BIST DU TEIL DIESER WELLE!“ (Hervorhebung hinzugefĂĽgt)

(http://www.opendoors-de.org/index.php?supp_page=06_01_31_shockwave&supp_lang=de)

 Will man tatsächlich Teil von etwas sein, was möglicherweise nicht dem Leib Christi entspricht? Man möchte dann doch bitte sagen, dass man wirklich weiĂź, dass der Bruder in Neuseeland auch tatsächlich ein Bruder ist. Und dass man von allen, die am Shockwave teilnehmen, weiĂź, dass sie BrĂĽder und Schwestern sind. Wenn nicht, schlieĂźt man sich da nicht den Ungläubigen an? Ist man dann nicht „eins im Gebet“ mit solchen, die den wahren Christus sogar verachten und hassen?

 Sieht man sich den Videoclip zum Shockwave 2009 an (Ja, es gibt sogar schon einen Trailer zum „Gebetsevent“! Bislang gab es so etwas nur fĂĽr Kinofilme…), stellt sich einem sofort die Frage, warum denn bitteschön ein Gewitter im Hintergrund zu sehen ist und mit der Ăśberschrift „Thousands of young people unite in prayer“ (Tausende von jungen Leuten im Gebet vereint) geworben wird.

(http://www.youtube.com/watch?v=nw03RIOKspw&feature=related) 

 

  Warum ein Gewitter? Will man Gottes Macht anhand eines Gewitters verbildlichen? Dann sind wir bald wieder bei den Griechen und Römern und ihrem Zeus, der Göttervater, der seine Blitze vom Olymp schleudert.

 Warum denn nur die jungen Leute? Sind denn nicht alle verpflichtet FĂĽrbitte zu leisten? 

 Und warum wird solch eine Musik verwendet? „You reign“ von der Citipointe Church (http://www.youtube.com/watch?v=x0SDceblHkA) erinnert die meisten wohl eher an die Lieder von Hillsong, Vineyard & Co und fĂĽr die BefĂĽrworter der CCM Songs (Contemporary Christian Music; d.h.: zeitgemäße christliche Musik) dĂĽrfte daran nichts Falsches sein, doch fĂĽr die, die wissen woher der Wind bei diesen CCM Songs weht, ist es ein echtes Warnsignal, wenn damit die jungen Leute zum Gebetsevent angeworben werden! Denn gerade die sind anfällig fĂĽr VerfĂĽhrungen, die mitunter durch die falsche Theologie der Songs in die Gemeinden eindringt!

 

    Doch beachte man, dass das Shockwave Prayer, auch wenn es unter dem Deckmäntelchen des Betens fĂĽr verfolgte Christen daherkommt, auf gleicher Schiene mit den Worshipsessions von Joel Houston, Darlene Zschech, Matt Redman, Tim Hughes, Lothar Kosse, Arne Kopfermann & Co liegt, die letztendlich auch Events sind, allerdings Lobpreis und nicht FĂĽrbitte, wie im Fall von Shockwave. Da bleibt die Frage: Seit wann ist Gebet ein „Event“?

 Das Shockwave Prayer gehört zur Sparte des „Eventchristentums“. Der bibeltreue Christ, der sich mit dem Thema der Charismatik und der Gemeindewachstumsbewegung (GWB) bereits auseinander gesetzt hat, wird wissen, was es mit diesem „Event“ auf sich hat!

 Aber Shockwave hat nicht nur Parallelen zur der charismatischen Bewegung, sondern auch zum aufbrechenden Spiritismus unserer Zeit. Interessanterweise finden wir die Parallele des „Sich-eins-fĂĽhlen“ auch bei der so genannten Church of Oprah von der Talkshowmasterin Oprah Winfrey. Winfrey ist mit ihrer „The Oprah Show“, die in 141 Ländern gesendet wird, eine der einflussreichsten Personen Amerikas. (http://www.oprah.com/article/pressroom/fastfacts/20080806_orig_globallist)

Die Church of Oprah ist allerdings keine richtige Gemeinde, sondern die „Versammlung“ trifft sich über das Fernsehen, in dem Winfrey ihre spiritistischen Gedanken verbreitet, dass es z.B. nicht nur den einen Weg zu Gott gebe, nämlich Jesus Christus, sondern viele Wege und man am besten in sich selbst nach einem höheren Bewusstsein suche.

 Vor Jahren verneinte sie Jesus in einem Interview:

 Oprah: Einer der Fehler des Menschen ist, dass er denkt, dass es nur einen Weg gibt und dass wir es nicht akzeptieren, dass es verschiedene Wege des Seins in der Welt gibt. Es gibt Millionen Wege ein Mensch zu sein. Und viele Wege und Pfade zu dem, was du Gott nennst. Ihr Pfad mag ein anderer sein, aber wenn sie dahin kommt, nennt sie es vielleicht das Licht.

 Oprah: One of the mistakes that human beings make is that they’re believing that there is only one way to live and that we don’t accept it that there are diverse ways of being in the world, that there are millions of ways to be a human being. And many ways and many paths to what you call god. Her path might be something else and when she gets there she might call it the light, but her loving and her kindness and her generosity brings her… if it brings her to the same point that it brings you it doesn’t matter whether she called it “god” along the way or not.
Guest #1: And I guess the danger that could be in that… I mean it sounds great on the onside but if you really look at it for aside…
Oprah: There couldn’t possibly be one way!
Guest #2: What about Jesus?
Oprah: What about Jesus?
Guest #2: […] There is one way and only one way and that is through Jesus!
Oprah: There couldn’t possibly be…
Guest #2: Because you say there isn’t.
Oprah: There couldn’t possibly be…

 Das „EinheitsgefĂĽhl“ in der „Versammlung“ von Winfrey entsteht durch gemeinsames „Ruhen“ (=Gebet) mit bestimmten Atemtechniken. Sie verwandte dieses „Gebetssystem“ in ihrer Talkshow, in der sie sich durch „a sense of connection“ (das GefĂĽhl der Verbundenheit) sich mit ihren Mitgläubigen verband (http://www.youtube.com/watch?v=NizojZIX7Aw).

 Auch präsentierte Oprah in ihren Radiosendungen ähnliche Projekte wie das Shockwave Prayer. So versammeln sich alle zwei Wochen 30.000 Leute zum „Global Prayer Project“ (Weltweites Gebetsprojekt), das zum Ziel hat MENSCHEN ALLER GLAUBENSRICHTUNGEN; KULTUREN UND NATIONALITĂ„TEN IM GEBET ZU VEREINIGEN[i]. So steht es auf der Homepage von Oprah Winfrey.

James Redfield, der GrĂĽnder des Global Prayer Projects, sagte mitunter Folgendes:

 â€žViele Leute ĂĽberall auf der Welt wollen einen Unterschied machen und wollten etwas Normales machen, was andere erreichen könnte und die Welt berĂĽhren und Sachen besser machen könnte, sagt James. Mitglieder der Gruppe beten oft fĂĽr die Krise in Darfur und den Krieg im Irak. Während die Mitglieder hoffen einen Unterschied in der Welt zu machen durch die Macht des Gebets, sagt James, dass sie sogar politisch werden, indem sie Briefe an den Kongress schreiben.“[ii] (Hervorhebung hinzugefĂĽgt)

 Dass des Weiteren auch noch Folgendes gesagt wird, erinnert stark an das Motiv des Shockwave Prayers:

 â€žMarianne [Radiomoderatorin von Oprah Winfrey, Anm.] sagt, dass Gebet das Medium fĂĽr Wunder ist. Sie sagt, dass das Zusammenkommen in einer Gruppe und das Gebet mit Leuten aus aller Welt zwangsläufig eine kraftvolle Veränderung nach sich zieht.“[iii] (Hervorhebung hinzugefĂĽgt)

 Zum Shockwave Prayer 2008 wurde auf der Homepage von Open Doors dies gesagt:

 â€žDrei Tage lang wollen sich junge Christen weltweit fĂĽr ihre verfolgten Glaubensgeschwister einsetzen und sich mit ihnen solidarisieren. Ihre konkrete Hilfe: das Gebet. Unter dem Motto „Use the power of prayer“ (Nutze die Kraft des Gebetes) findet vom 29. Februar bis 2. März auch in Deutschland die Gebetsinitiative „Shockwave“ des Hilfswerks fĂĽr verfolgte Christen Open Doors statt.“ (Hervorhebung hinzugefĂĽgt)

 Man sieht deutlich wie sowohl bei Shockwave als auch bei der Spiritistin Winfrey das Gebet als SchlĂĽssel zu göttlicher Macht gesehen wird, um die Welt zu verändern.

Es fehlt nur noch, dass man beim Shockwave Prayer ähnliche Atemrhythmen wie bei Oprah Winfrey anwendet, um sich einheitlich als „Leib Christi“ zu fühlen. Dass das nicht mehr weit entfernt vom absoluten Heidentum ist, dürfte jedem klar sein.

 Aber auch ohne die Atemrhythem ist Shockwave ein erster Schritt zum Spiritismus unserer Tage und irrefĂĽhrend, da es nicht mehr um Jesus und den Willen des Vaters geht, sondern um das Verbundensein mit den Verfolgten bzw. den Mitkämpfern. Shockwave, also das Gebet als „Event“ ist niemandem zu raten und jeder ernsthafte Christ muss es aus genannten GrĂĽnden zumindest in Frage stellen wenn nicht sogar gänzlich ablehnen.

1Jo 4,2          Daran erkennet ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt: «Jesus ist der im
                   Fleisch gekommene Christus», der ist von Gott;
1Jo 4,3          und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist
                   des Antichrists, von welchem ihr gehört habt, daĂź er kommt; und jetzt schon ist er in
                   der Welt.
1Jo 4,4          Kindlein, ihr seid aus Gott und habt jene ĂĽberwunden, weil der in euch größer ist als
                     der in der Welt.
1Jo 4,5          Sie sind von der Welt; darum reden sie von der Welt, und die Welt hört auf sie.
1Jo 4,6          Wir sind aus Gott. Wer Gott kennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf
                     uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

 

Die Christliche Hauskreisgemeinde

 

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