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Sonnenuntergang1

 

Hier ein paar AuszĂŒge der Themen einiger Monatszeitschriften von 2017.  

Hinweis: Alle Veröffentlichungen von TOPIC-Artikeln
bedĂŒrfen der schriftlichen Genehmigung des Verlages:
TOPIC-Herausgeber: Ulrich Skambraks (verantwortlich)
Verlag und Redaktion: Postfach 1544, D-57206 Kreutztal,



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Was geschieht im „magischen“ Jahr 2017? 

   Es wird ein Jahr der JubilĂ€en werden: das Jahr 2017. Und diese JubilĂ€en haben es in sich, weil sie nicht nur an historische Ereignisse erinnern. Die kommenden Gedenkzeiten beinhalten das Potenzial, darĂŒber nachzusinnen, ob sie nicht auch dramatische Wendepunkte in der Weltgeschichte markieren könnten. Zumindest in Bezug auf Israel sind solche Überlegungen nicht von der Hand zu weisen.
   Die Zahl 70 ist das Produkt der beiden „Zahlen der Vollkommenheit“: 7 und 10. Die Zahl 7 ist in der Bibel eine heilige Zahl und drĂŒckt ein abgeschlossenes, erfĂŒlltes Ganzes aus. So wurde beispielsweise das Werk der Schöpfung durch den 7. Tag, den Ruhetag Gottes, vervollstĂ€ndigt. Die Zahl 10 findet sich in der Bibel als Zielzahl. Sie ist die Zahl, die etwas abrundet, so wie es z. B. bei den Zehn Geboten der Fall ist. Was sich vor 100 Jahren kaum jemand vorstellen konnte, wurde 1947 Wirklichkeit. Die UN Generalversammlung beschloss am 29. November 1947 die Teilung PalĂ€stinas in ein arabisches und ein jĂŒdisches Gebiet – der offizielle Startschuss fĂŒr den dann 1948 ausgerufenen Staat Israel war gefallen. Das ist nun bald 70 Jahre her. Vor genau 50 Jahren ereignete sich wieder etwas, was auf eine biblische Kalenderrechnung verweist. 1967 eroberte Israel im Sechs-Tage-Krieg Jerusalem. Nach jeweils 7 mal 7 Jahren, also im 50. Jahr , wurde im alten Israel das sogenannte Hall- oder Erlassjahr begangen. In diesem 50. Jahr wurden in Israel alte RechtsverhĂ€ltnisse wieder hergestellt. Beispielsweise fiel alles Land an den ursprĂŒnglichen Besitzer zurĂŒck, von wem auch immer es im Laufe der Zeit erworben wurde. Nach dieser Berechnung, beginnend mit 1967, befinden wir uns in einem 50. Jahr. Allerdings ist fĂŒr die meisten Juden dieses Halljahr eigentlich vorbei. Sie vertrauen auf Überlegungen des wohl bedeutendsten jĂŒdischen Gelehrten Moses Maimonides (Rambam), der im 12. Jahrhundert nach Christus wirkte. Nach seinen Berechnungen begann das 48. Halljahr am 14. September 2015 und wĂ€re somit abgelaufen (s. TOPIC 3/2016). Welche Berechnung auch immer exakt zutrifft, es zeichnet sich ab, dass fĂŒr Jerusalem in diesem Jahr eine neue Zeit anbrechen könnte. Der kommende USPrĂ€sident Donald Trump nominierte als neuen US-Botschafter fĂŒr Israel den amerikanischen Juden David Friedman. Dieser kĂŒndigte schon im Wahlkampf an, dass er sich fĂŒr Frieden in der Region einsetzen werde. Er freue sich darauf, „dies von der US-Botschaft in Israels ewiger Hauptstadt Jerusalem aus zu tun.“ Startet in 2017 ein Prozess, in dessen Ende Jerusalem uneingeschrĂ€nkt in den Besitz Israels fĂ€llt? 70 und 50: zwei Zahlen, die im biblischen Zahlen-Universum von großer Bedeutung sind und 2017 auch Auswirkungen zeigen könnten.
   In seinem Buch „Bibel-Zahlen-Kunde“ (vergriffen) fĂŒhrt Willy Jack Pasedag aus, dass die Zahl 300 in der Bibel immer wieder in Zusammenhang mit „Zerstörung“ auftaucht. Gideon löschte mit seinen 300 auserwĂ€hlten MĂ€nnern die Medianiter aus. Die Einheit der JĂŒnger und ihre Verbundenheit mit dem Meister versuchte Judas zu stören, indem er sagte, die Salbe Marias hĂ€tte fĂŒr 300 Denare verkauft werden können. Von Satan, dem grĂ¶ĂŸten Zerstörer und Mörder des Lebens, spricht das Johannes-Evangelium in seinem 300. Vers – in Kapitel 8 Vers 44. Nun mag es reiner Zufall sein, dass die mit Abstand grĂ¶ĂŸten Zerstörer des westlichen Christentums in diesem Jahr ihr 300. Bestehen feiern: die Freimaurer. Am 14. Juni 1717 trafen sich in London Vertreter von vier Freimaurer-Logen, um die „Vereinigte Großloge von England“ zu grĂŒnden. Zwar gehen die VorlĂ€ufer der Freimaurerei – die Steinmetzbruderschaften – bis ins 11. Jahrhundert zurĂŒck, doch der offizielle Start der „modernen“ Freimaurerei begann 1717. Seit dieser Zeit prĂ€gen die Freimaurer vor allem das Denken im christlichen Abendland. Ihre Hauptbotschaft lautet: Es gibt „die“ Wahrheit nicht und deshalb sind andere „Wahrheiten“ grundsĂ€tzlich zu tolerieren. Ein solches Denken ist ein gewisser Todesstoß fĂŒr den biblischen Glauben, in dem nur Jesus Christus „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist. Das gesamte Gesinnungs-GebĂ€ude der Antidiskriminierung – in Teilen ein GefĂ€ngnis fĂŒr die Gesinnungs- und Meinungsfreiheit – steht auf diesem Denk-Fundament der Freimaurer: Wer anderes nicht vorbehaltlos akzeptiert, der diskriminiert.
   Das wichtigste JubilĂ€um in 2017 ist natĂŒrlich das Gedenken an 500 Jahre Reformation. Doch das eigentliche Anliegen Martin Luthers – zusammengefasst in „Sola scripura!“ (Allein die Schrift!), „Sola fide!“ (Allein der Glaube!), „Sola Gratia!“ (Allein die Gnade!) und „Solus Christus!“ (Allein Christus!) – wird wohl ziemlich untergehen. Die evangelischen Kirchen planen die JubilĂ€umsfeiern als ökumenisches Festival mit den Katholiken. Wie sehr Luthers Kritik an der katholischen Kirche auch heute noch vonnöten ist, zeigt ein anderes JubilĂ€um, das in diesem Jahr ebenfalls groß begangen werden soll: In der Zeit zwischen dem 13. Mai 1917 und dem 13. Oktober 1917 soll drei Seher-Kindern im portugiesischen Fatima die „Gottesmutter Maria“ erschienen sein, um ihnen drei Geheimbotschaften durchzugeben, die den Papst und die katholische Kirche betreffen sollen. Die letzte Botschaft von „Maria“ soll den Tod eines Papstes in weißen Kleidern beschreiben und den teilweisen Untergang der katholischen Kirche. Nach offizieller Version des Vatikans haben sich wesentliche Teile der Fatima-Offenbarungen erfĂŒllt. So z. B. das Attentat auf Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981. Doch ausgerechnet der kĂŒhle Denker, der deutsche Papst Benedikt XVI., sagte bei seinem Besuch 2010 in Fatima: „Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.“ Doch was beinhaltet die prophetische Mission Fatimas? Papst Franziskus wurde am Fatima-Tag, dem 13. MĂ€rz 2013, gewĂ€hlt und will Fatima zur Hundertjahrfeier besuchen. Was wird er dort verkĂŒnden?
   Fatima war die Lieblingstochter von Mohammed, dem BegrĂŒnder des Islam. Auch im Islam spielt Maria, die Jesus gebar, eine Ă€ußerst positive Rolle. Papst Johannes Paul II. Ă€ußerte sich mehrfach, dass die „Gottesmutter“ eine Rolle als Mittlerin zwischen Islam und Christentum spielen und letztlich alle Religionen versöhnen könne. Ist das die prophetische Mission Fatimas, die 2017 zum JubilĂ€um vom Stapel gelassen wird? Als sich im Juni 2014 der damalige israelische MinisterprĂ€sident Simon Peres und der PalĂ€stinenser-PrĂ€sident Mahmud Abbas mit Papst Franziskus zu einem Friedensgebet trafen, wurde erstmals im Vatikan von einem Imam aus dem Koran vorgelesen. Ein Menetekel, das im Zuge des Fatima-JubilĂ€ums im Nachhinein eine Bedeutung bekommen könnte.
   Angesichts der JubilĂ€en und besonderen Jahresereignisse könnte 2017 ein spannendes Jahr werden. Auch deshalb, weil am 23. September ein mysteriöses Himmelsspektakel zu sehen sein wird. Es ist eine extrem seltene Sternen-Konstellation. Mit den Sternzeichen Löwe und Jungfrau werden an diesem Tag Venus, Mars, Jupiter, Merkur, Sonne und Mond exakt auf einer Linie stehen. Normalerweise wird das Sternbild Löwe aus neun Sternen gebildet. Am 23. September kommen allerdings Venus, Mars und Merkur hinzu, sodass 12 Sterne sichtbar sein werden. Somit ergibt sich folgendes Bild in den Weiten des dunklen Universums: Die Sonne wird das Sternbild der Jungfrau berĂŒhren, wĂ€hrend der Mond sich zu ihren FĂŒĂŸen befindet. Dazu kommt ein Kranz von 12 Sternen.
   Bibelleser werden ob dieses seltenen Sternenereignisses hellhörig werden. In Offenbarung 12 findet sich ab Vers 1 diese AnkĂŒndigung im Zusammenhang mit einer endzeitlichen Entwicklung: „Dann erschien ein großes Zeichen im Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren FĂŒĂŸen, und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen ihrer Geburt.“ Bibelausleger meinen, dass mit der Frau nur das Volk Israel gemeint sein könne. Die weiteren Verse sprechen davon, dass der „Drache“, also Satan, diese „Frau“ verfolgt und töten will. Ob dieser Sternen-Konstellation 2017 schon eine biblische Bedeutung nach Offenbarung 12 zukommt, kann derzeit niemand sagen. Schon im Alten Testament gebrauchte man Sonne, Mond und Sterne in Bezug auf die Geschichte Israels (z. B. 1. Mose 37,9 oder Josua 10,12-14). Von daher wird es spannend sein, was das Jahr 2017 noch enthĂŒllen wird – besonders in punkto Israel.

         TOPIC  Nr. 01/2017



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Johannes Hartl und seine okkultcharismatische Sippschaft  

   Baut der Heilige Geist in unseren Tagen sĂ€mtliche theologischen Schranken zwischen Kirchen und Glaubensrichtungen ab? Ja, wĂŒrde der Prediger des PĂ€pstlichen Hauses, der Pater Raniero Cantalamessa, sagen. In einem Beitrag fĂŒr die Zeitschrift Charismaschrieb Cantalamessa, dass er gelernt habe, katholische Lehre gegen andere Glaubensrichtungen zu verteidigen. Doch diese Haltung habe einen Wandel erfahren: „Die Geisttaufe Ă€nderte meine Einstellung den anderen christlichen Kirchen gegenĂŒber nicht aufgrund von theologischen Überlegungen, sondern ganz spontan, ohne dass ich es selbst wahrgenommen hatte. Gemeinsam mit der Gabe des Geistes war die Gnade der Einheit gekommen.“ Ist bei denen, die eine charismatische Geisttaufe erlebt haben, nun alles möglich und alles erlaubt? Spricht der Geist der sogenannten Geisttaufe sich sogar gegen das Wort Gottes aus bzw. geht er ĂŒber das Wort Gottes hinaus?
   Da gibt es in den USA in der Stadt Redding die Mega-Gemeinde Bethel Church. Sie wird geleitet von Bill Johnson, der die Lehre vertritt, dass Jesus auf Erden nur Mensch gewesen sei und seine Göttlichkeit im Himmel zurĂŒckgelassen habe. Laut dem 1. Johannes-Brief Kapitel 4 ist dies eine eindeutig antichristliche Position. Was sich auf solch antichristlichem Boden ereignet, sieht dann so aus: Johnson empfiehlt seinen AnhĂ€ngern, mit dem Totenreich Kontakt aufzunehmen. Dieses Ritual wird „Soaking“ genannt und bedeutet ĂŒbersetzt „trĂ€nken“. Dazu legen sich Johnson und seine AnhĂ€nger auf die GrĂ€ber von berĂŒhmten, zumeist charismatischen Christen, um dort mit der Salbung der Verblichenen „getrĂ€nkt“ zu werden. Dies belegen unzweideutig Videos im Internet. Ein weiterer Pastor in der Bethel-Gemeinde ist Ben Fitzgerald. Er ist fĂŒr den â€žĂŒbersinnlichen Dienst“ zustĂ€ndig. Was damit wohl gemeint ist, offenbart ein Buch, das von der Bethel-Gemeinde in den USA groß beworben wurde. Es heißt: „The Physics of Heaven“. In ihm wird dargelegt, wie man als Christ durch okkulte New Age-Methoden KrĂ€fte der ĂŒbersinnlichen Welt nutzen kann.
   Sowohl Cantalamessa als auch Fitzgerald hatte Dr. Johannes Hartl zu seiner MEHR-Konferenz Anfang Januar 2017 als Redner eingeladen. Der Dritte auf der MEHR-BĂŒhne in Augsburg sollte – laut Anzeige – der LĂŒdenscheider Charismatiker Walter Heidenreich sein. Nicht nur, dass Walter Heidenreich sich mit falschen Erweckungs-Prophetien „einen Namen“ machte, auch er setzt hier und da höchst fragwĂŒrdige Methoden ein oder lĂ€sst sie zu. So soll bei seinen Veranstaltungen in LĂŒdenscheid der „Heilige Geist“ zur „Ehre“ einigen Anwesenden GoldzĂ€hne eingesetzt haben, wie Heidenreichs Mitteilungsblatt unser weg berichtete. Heidenreich selbst vergrub in der Mongolei Abendmahls-Reste aus LĂŒdenscheid, um dadurch das heidnische Land zu segnen. Dieser Vorgang entbehrt jeglicher biblischer Vorlage, sondern ist angewandtes magisches Denken.
   In Bezug auf die geistlichen QualitĂ€ten des ĂŒberzeugten Katholiken Hartl stellt sich nun die Frage: Welcher Geist beseelt ihn wirklich, seit er seine Geisttaufe erhielt? Warum lĂ€dt er Redner zu seinen Konferenzen ein, die man zu Recht aus biblischer Sicht nicht nur mit einem Fragezeichen versehen kann – sondern muss?

         TOPIC  Nr. 01/2017



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Der dritte Weltkrieg hat schon begonnen 

   Davon ist jedenfalls Gabor Steingart, der Herausgeber der Wirtschaftszeitung Handelsblatt, ĂŒberzeugt, und er kann seine Position gut begrĂŒnden. In seinem neuen Buch „Weltbeben“ beschreibt er die Folgen der westlichen, im wesentlichen amerikanischen Interventionspolitik im Nahen Osten. Vieles, was aufseiten der islamischen Staaten nach blindem Fanatismus aussehe, sei eine Reaktion auf die amerikanische Interessenpolitik der Siebziger-, Achtziger- und Neunzigerjahre. Anders ausgedrĂŒckt: Die giftige Frucht, die heute aufgehe, sei auch vom Westen gesĂ€t worden.
   Der US-Soziologe Samuel Huntington habe es den westlichen FĂŒhrern frĂŒh schon vorhergesagt, dass es niemals gelingen werde, eine Gesellschaft von einem Kulturkreis in einen anderen zu verschieben, doch die Amerikaner hĂ€tten genau das versucht – in Persien, im Irak, in Afghanistan und zuletzt auch in Ägypten. Sie könnten sich „erkennbar nicht damit abfinden, dass ihre Kultur zwar einzigartig, aber nicht universell ist. Mit religiösem Feuereifer beseitigen sie nicht nur Diktatoren, sie beseitigen vor allem bestehende Ordnungssysteme. Das Machtvakuum in Syrien, Libyen und Irak, das keine nicht-islamische Macht je wird fĂŒllen können, wurde erst dadurch zur BrutstĂ€tte des internationalen Terrorismus.“ Die „Idee von der Freiheit der Andersdenkenden“ lasse sich aber nicht „mit vorgehaltener Maschinenpistole verbreiten“. Im Irak, in Libyen, Pakistan und Afghanistan hĂ€tten die EinsĂ€tze des US-MilitĂ€rs die Lage nicht befriedet, sondern im Gegenteil das Alltagsleben der betroffenen Nationen chaotisiert und brutalisiert.   Die FlĂŒchtlingskrise Europas sei der sichtbare Ausdruck einer politischen Illusion, die in Washington ihren Ausgang genommen habe. Wem jetzt der Blick auf die Weltkarte der Konflikte zu mĂŒhsam sei, der mĂŒsse „nur bis zur nĂ€chsten FlĂŒchtlingsunterkunft laufen, um sich einen Eindruck vom Scheitern der amerikanischen Weltbefriedungspolitik zu verschaffen. Das Nachbeben des‚Krieges gegen den Terror‘ spĂŒrt man noch im kleinsten europĂ€ischen Dorf. Diejenigen, die 2003 Saddam Hussein beseitigt haben, tragen auch Verantwortung fĂŒr die Situation von heute [...] Der Kern dieser Konflikte liegt nicht in den USA, aber erst Amerika hat diesen religiös und kulturell verhĂ€rteten Kern der arabisch-islamischen Welt zum Kochen gebracht.“
   Die Solidarisierungseffekte, die Amerikas Islamfeldzug bis heute auslösten, seien von enormer Wucht. Sie hĂ€tten zu einem kometenhaften Aufstieg des Islam zu einer imperialen Macht neuen Typs gefĂŒhrt: „Diese Macht gliedert sich in selbstbewusste staatliche Akteure – im Zentrum Iran und Saudi-Arabien – und eine Vielzahl nicht-staatlicher Akteure, die in den Ruinen zerfallener und zerfallender Nationalstaaten, also in Libyen, Irak, Jemen, Syrien, Afghanistan und Teilen Pakistans, die BrutstĂ€tten des neuzeitlichen Terrorismus errichtet haben.“
   Steingart fĂŒhrt aus, wie die wechselnden Allianzen der USA wĂ€hrend der Kriege im Nahen Osten und in Afghanistan dazu gefĂŒhrt hĂ€tten, dass sich die Amerikaner und mit ihnen der ganze Westen nach und nach alle islamischen Hauptströmungen gemeinsam zu Feinden gemacht hĂ€tten, auch wenn diese sich eigentlich untereinander spinnefeind seien. Der Islam habe sich zu einer antiwestlichen Mobilisierungsideologie entwickelt, und die westlichen Politiker unterschĂ€tzten deren Explosivkraft Ă€hnlich wie der britische Premierminister Chamberlain und Stalin vor dem Zweiten Weltkrieg Hitler unterschĂ€tzt hĂ€tten. Vor allem wĂŒrden sie nicht begreifen, dass Kriege auch ganz anders gefĂŒhrt werden könnten: „Der Gegner ĂŒberfĂ€llt nicht mehr Kasernen, ParlamentsgebĂ€ude und Rundfunksender, sondern besetzt unsere Köpfe. Seine AnschlĂ€ge hat er sorgfĂ€ltig choreografiert und inszeniert, ihrem Wesen nach verstehen sich die neuen Kriege als Designerkriege, die auf visuelle Effekte zielen und psychologische Wirkung erzielen wollen.“
   Es gehe den Radikalislamisten darum, die „labile Kollektivpsyche der westlichen Gesellschaften“ zu verletzen. Daher sei es völlig falsch, immer nur die einzelnen TerroranschlĂ€ge zu betrauern, sich aber der Erkenntnis zu verweigern, dass ein Krieg unvereinbarer Systeme begonnen habe. Wir seien nĂ€mlich nicht Opfer einer chaotischen Abfolge von TerroranschlĂ€gen, sondern Beteiligte eines globalen Krieges:
   „Ein dritter Weltkrieg hat begonnen, und die Tatsache, dass kein Regierungschef im Westen diese Bezeichnung öffentlich wĂ€hlen wĂŒrde, sagt mehr ĂŒber die Aufrichtigkeit der Regierungschefs als ĂŒber den Charakter des Krieges. Kanzlerin Merkel hat den Konflikt mit dem radikalen Islam erst unterschĂ€tzt und dann nicht verstanden. Sie versucht, die Gewaltszenen in Sequenzen von Tragik und Drama zu zerlegen, auch um den seriellen und ganzheitlichen Charakter der Ereignisse zu dementieren. Doch wer hinter die OberflĂ€che des Fanatismus schaut, wer die tektonischen Schichten von Religion und Propaganda, von Hass und Todessehnsucht hinter sich lĂ€sst, stĂ¶ĂŸt auf den harten Kern des Konflikts, und auf dem steht: Politik, genauer gesagt Interessenpolitik. Es geht hier im Innersten nicht um Religion, sondern um Macht in all ihren AusprĂ€gungen.“
   Der Unterschied zur Blockkonfrontation zwischen USA/NATO und Sowjetunion/Warschauer Pakt bestehe darin, dass sich diesmal zwei Kulturkreise, der christliche und der muslimische, zu nahe gekommen seien. Wieder gehe es um geopolitische Dominanz und – durchaus beidseitig – um einen klar artikulierten Vernichtungswillen. In dieser Situation, so Steingart, sei die Aufnahme von Millionen von FlĂŒchtlingen aus den Kampfzonen der islamischen Staaten eben nicht allein ein Akt der HumanitĂ€t, sondern auch die Eröffnung eines neuen, innerwestlichen Frontabschnitts. Der Westen schĂ€tze dabei die Verteilung der KrĂ€fte falsch ein: Alle 53 Nationen, die mehrheitlich von Muslimen bewohnt wĂŒrden, seien von der radikalislamischen Erweckungsbewegung erfasst, und wĂ€hrend Europa und die USA in den FĂŒnfzigerjahren noch ungefĂ€hr die HĂ€lfte der globalen LandoberflĂ€che beherrscht hĂ€tten, seien es heute nur noch 22 Prozent, der islamische Kulturkreis liege bereits bei 21 Prozent. Und: „Dank seiner starken Bevölkerungsdynamik werden die Muslime im Jahr 2030 26 Prozent der Weltbevölkerung stellen und das Christentum als Weltreligion ĂŒberholt haben.“
Quellenhinweis: Steingart, Gabor: Weltbeben, 240
Seiten, 16,99 EUR; ISBN: 978-3-8135-0519-1

         TOPIC  Nr. 01/2017



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Neurobiologie: Eltern-Liebe zum Baby schĂŒtzt vor spĂ€terem Burnout 

   Die Neurobiologie ist eine Forschungsrichtung, die sich der AufklĂ€rung von Strukturen und Funktionen des Nervensystems widmet. Und diese Neurobiologie verfĂŒgt jetzt ĂŒber gesicherte Forschungsergebnisse, die eindeutig belegen: Die Eltern, die ihren Nachwuchs in den ersten Jahren liebevoll umsorgen, prĂ€gen in entscheidender Weise die Entwicklung des Gehirns des zukĂŒnftigen Erwachsenen. Sie schĂŒtzen durch ihre Liebe zum Kind vor einem möglichen Auftreten von Depressionen und Burn-out in spĂ€teren Jahren. FĂŒhlt sich ein Kleinkind geborgen, dann entsteht das Hormon Oxytocin. Es hemmt die Stress-Hormone. In einem Interview mit der Online-Ausgabe der deutschen Illustrierten Stern (18.12.16) erklĂ€rt die Neurobiologin Nicole StrĂŒber den Zusammenhang so: „Hat der Fötus oder der SĂ€ugling Stress, weil die Mutter wĂ€hrend der Schwangerschaft oder kurz danach große Belastungen erlebt, dann wirkt sich das auf die Zahl der Rezeptoren fĂŒr Hormone wie das Stresshormon Cortisol und das Sozialhormon Oxytocin aus. Und zwar langfristig! Hat so ein kleiner Mensch daraufhin ein weniger gut funktionierendes Oxytocin-System, dann hat er meist auch als Erwachsener schlechtere Chancen, sein eigenes Stresssystem zu dĂ€mpfen.“ Laut der Neurobiologin haben es Menschen mit einem guten Oxytocin-System viel leichter, mit Stress umzugehen. Außerdem lernten sie leichter Sprachen und verfĂŒgten ĂŒber mehr Zugang zur eigenen KreativitĂ€t. Die Neurobiologin, die aufgrund der Forschungsergebnisse ĂŒber die Entwicklung des Gehirns ihre eigenen Kinder in den ersten sechs Jahren selbst betreut und sie keiner Kita ĂŒbergeben hat, weist im Stern-Interview noch auf ein wichtiges Detail hin. MĂŒtter sollten beispielsweise auf dem Spielplatz nicht am Rand sitzen und auf ihr Smartphone starren. StrĂŒber: „In der Wissenschaft gibt es Untersuchungen dazu, die ‚Still Face Experimente‘. FĂŒr Kinder bedeutet ein unbewegtes mĂŒtterliches Gesicht höchste Stressstufe.“

         TOPIC  Nr. 01/2017



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Trump an der Macht – was hat Gott vor? 

   Christen wissen aus der Bibel, dass der „Gott des Himmels 
 Könige absetzt und Könige einsetzt“ (Daniel 2,21). Somit stellt sich fĂŒr Christen die Frage, welchen weltpolitischen Schachzug Gott mit Donald Trump als US-PrĂ€sidenten und mit seinem Vize Mike Pence vorhaben könnte. Wie immer man die beiden MĂ€nner politisch wie auch persönlich bewerten mag, sie bekennen sich zu einem biblischen Glauben und – zu Israel. Das sollte Christen hellhörig machen.
   Trump, der sich in seinem Wahlkampf höchst unchristlich prĂ€sentierte, schreibt in seinem Buch „Great Again! Wie ich Amerika retten werde“ in dem Kapitel ĂŒber „Werte“: „Meine religiösen Werte habe ich von meiner Mutter. Die erste Kirche, der ich angehörte, war im Stadtteil Queens die First Presbyterian Church im Viertel Jamaika. Jeden Sonntag bin ich dort zum Bibelunterricht gewesen. Die Kirche hatte starken Einfluss auf mich. SpĂ€ter war ich bei der Marble Collegiate Church von Reverend Norman Vincent Peale, wenn ich in New York war 
 Reverend Peale war die Art Geistlicher, die mir gefiel, aber ich mochte ihn auch als Mensch. Ich mochte vor allem seine Predigten. Er weckte in mir sehr positive GefĂŒhle gegenĂŒber Gott und sorgte dafĂŒr, dass ich mich auch selbst positiv einschĂ€tzte 
 Ich glaube, viele Menschen schockiert es total, wenn sie herausfinden, dass ich Christ bin, dass ich es mit der Religion halte 
 Ich gehe in die Kirche, ich liebe Gott, und ich habe eine durch Liebe geprĂ€gte Beziehung zu ihm 
 Gott ist jeden Tag Teil meines Lebens.“ In diesem Kapitel „Werte“ gibt Trump auch ein klares Bekenntnis zur Bibel ab. Sie sei das wichtigste Buch auf dieser Welt und „tief in meinem Inneren hat mir die Heilige Schrift geholfen, zu dem zu werden, was ich geworden bin.“
   Welchen nachhaltigen Einfluss der US-Pastor Norman Vincent Peale auf Trumps Glauben ausgeĂŒbt hat, ist schwer einzuschĂ€tzen. Peale war MitbegrĂŒnder des „Positiven Denkens“ und entwickelte daraus eine Mixtur aus Christentum und Psychologie. Er behauptete, okkulte Botschaften erhalten zu haben, und war zudem Rotarier und Freimaurer im höchsten, dem 33. Grad. In einem Interview mit TOPIC aus dem Jahr 1999 beschrieb der mittlerweile verstorbene evangelikale US-Bestseller-Autor Dave Hunt die Theologie von Peale so: „Er fragt zum Beispiel: Wer ist Gott? Ein theologisches Wesen? Nein, Gott ist Energie! So, wie Du Gott einatmest und seine Energie visualisierst, wirst Du auch mit ‚göttlicher‘ Energie aufgeladen. Die Welt, in der du lebst, ist eine mentale und keine physische Welt. Und wenn Du Deine Gedanken Ă€nderst, Ă€ndert sich alles andere auch. Dein Unbewusstes hat die Kraft, WĂŒnsche in RealitĂ€ten umzusetzen 
 Billy Graham hat Norman Vincent Peale gelobt und unterstĂŒtzt. So hat Graham im amerikanischen Fernsehen erklĂ€rt, er kenne niemand, der so viel fĂŒr die Sache Christi und das Königreich Gottes getan hat wie Ruth und Norman Vincent Peale. Und mit so einer UnterstĂŒtzung wurden diese Vorstellungen angenommen und können in die evangelikale Welt eindringen. Peales Buch ‚Die Kraft des positiven Denkens‘ ist ein Bestseller und wurde von vielen Evangelikalen gelesen. Darin schreibt Peale: ‚Positives Denken ist nur ein anderer Begriff fĂŒr Glaube‘.“
   Was in seinem Buch „Great Again! Wie ich Amerika retten werde“ in etlichen Passagen klar herauskommt, ist das Bekenntnis zu Israel. Trump schreibt, dass er das jĂŒdische Volk liebe, und wenn er PrĂ€sident wĂŒrde, das Iran-Atom-Abkommen von 2015 rĂŒckgĂ€ngig machen werde. Iran sei ein ĂŒbler Feind Israels, der bekĂ€mpft werden mĂŒsse.
   Trump könnte auch etwas besiegeln, was seit Jahren als Gesetzesvorschlag in den USA im Raum steht. Bereits 1995 hat der US-Kongress ein Gesetz verabschiedet, dem zufolge Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels anerkannt und die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt werden soll. Bisher hat jeder US-PrĂ€sident einen solchen Schritt mit seinem Veto verhindert. Trump nominierte als neuen US-Botschafter fĂŒr Israel den Juden David Friedman, der erklĂ€rt hat, die US-Botschaft nach Jerusalem holen zu wollen. Ein Veto ist somit jetzt schon vom Tisch. Zum Chefberater fĂŒr den Nahen Osten hat sich Trump seinen jĂŒdischen Schwiegersohn Jared Kushner an seine Seite geholt. Laut Trump soll er den gesamten Nahen Osten befrieden. Sollte die US-Regierung Jerusalem als „ewige Hauptstadt“ Israels anerkennen, wird dies in der islamischen Welt fĂŒr einen Schock sorgen. Erst im Oktober letzten Jahres hatte die UNESCO, die Kulturorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Paris, eine Resolution verabschiedet, nach der der Tempelberg in Jerusalem nicht jĂŒdisch (!) sei, sondern rein islamisch (!). Es gebe keine historischen jĂŒdischen Verbindungen zur Klagemauer und zum Jerusalemer Tempelberg, wurde behauptet. Diese Entscheidung kam auf Druck islamischer Staaten zustande. Nur sechs LĂ€nder stimmten gegen die absurde UNESCO-Resolution – darunter Deutschland und die USA. Wenn Trump nun Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels anerkennt, ist ein Konflikt von weltumspannender Dimension losgetreten. Wie schon ein hochrangiger palĂ€stinensischer Beamter sagte, sei eine solche Aktion eine KriegserklĂ€rung an die islamische Welt. Was wird Trump als treuer Partner Israels tun, wenn es zu einem großen Nahost-Krieg kommt? Werden Teile der islamischen Welt – möglicherweise mit Mini-Atombomben aus US-Arsenalen – in die Vernichtung gebombt? Und wird Trump dafĂŒr den Befehl geben?
   Derzeit beobachten TOPIC-Leser, die in der NĂ€he von US-Basen in Deutschland wohnen, wie fast nonstop US-MilitĂ€rmaschinen landen, um was auch immer zu den StĂŒtzpunkten zu bringen. Schon immer war Deutschland bei MilitĂ€r-Operationen im Nahen Osten Drehscheibe und Nachschub-Basis. Bereiten sich die Amerikaner bereits auf einen großen Nahost-Krieg vor? Oder geht es bei den regen AktivitĂ€ten um etwas ganz anderes? Beispielsweise um die Frage: Wie werden sich die Muslime in Europa verhalten, wenn die muslimische Welt im Nahen Osten zu einem gemeinsamen Feldzug gegen Israel bereit ist? Werden sie sich an die Seite ihrer GlaubensbrĂŒder stellen und hier durch Protest und Terror gegenĂŒber Juden aktiv werden? Möglicherweise kalkulieren US-Strategen bereits bĂŒrgerkriegsĂ€hnliche ZustĂ€nde in Europa ein, deren wirkliche Ursachen aber im Nahen Osten liegen. ZustĂ€nde, die von den Amerikanern hierzulande niedergeschlagen werden mĂŒssen. Und das in Verbindung mit hiesigen StreitkrĂ€ften. Erstmals in der Geschichte Deutschlands wird in diesem Februar eine große TerrorĂŒbung stattfinden, bei der Polizei und Bundeswehr zusammenarbeiten sollen. Das ist der allererste Einsatz von deutschem MilitĂ€r im Inneren, der ĂŒber die Hilfe bei Naturkatastrophen hinausgeht. Diese TerrorĂŒbung wurde allerdings schon vor Trumps Wahlsieg beschlossen.
   Was hat Gott mit den beiden neuen Spitzenleuten in der US-Regierung vor? Denn mit dem VizeprĂ€sidenten Mike Pence rĂŒckt ein weiterer Christ ins Weiße Haus. Der 58-JĂ€hrige sagt von sich, er habe 1978 sein Leben Jesus Christus ĂŒbergeben. Pence war Katholik und wechselte nach seiner Bekehrung in das evangelikale Lager. Der Gouverneur von Indiana gilt als ein Mann, der nicht nur von sich sagt, dass er an Jesus glaube, sondern der auch versucht, Politik nach biblischen Vorgaben zu machen. So spricht er sich gegen die Homo-Ehe aus, verurteilt den Mord von Babys im Mutterleib (Abtreibung) und stellte 2002 einen Antrag, dass die Evolution als ErklĂ€rung fĂŒr das Leben auf der Erde in den SchulbĂŒchern als eine Theorie neben anderen Möglichkeiten – wie der biblischen Schöpfungslehre – zu kennzeichnen sei. Mike Pence gilt als ruhig und besonnen und tritt als starker Redner auf. Der ChristusglĂ€ubige Politiker wĂŒrde Nachfolger von Trump, wenn dieser nicht mehr PrĂ€sident wĂ€re. Man darf gespannt sein, welche Weichenstellungen Trump und Pence vornehmen werden, denn jetzt regieren sie das immer noch mĂ€chtigste Land der Welt.

         TOPIC  Nr. 02/2017



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Entsteht auf Island die Bank des Antichristen? 

   Wer als bibelkundiger Christ gewisse globale Entwicklungen beim Thema „Geld“ beobachtet, muss mit einem gewissen Entsetzen zur Kenntnis nehmen: Es wird fieberhaft daran gearbeitet, das RealitĂ€t werden zu lassen, was in der Offenbarung Kapitel 13 in den Versen 16 und 17 so beschrieben wird: „Außerdem sorgte das zweite Tier dafĂŒr, dass sich alle Menschen — Hohe und Niedrige, Reiche und Arme, Freie und Sklaven — ein Kennzeichen an ihre rechte Hand oder ihre Stirn machen ließen.  Ohne dieses Kennzeichen — das war der Name des Tieres beziehungsweise die Zahl seines Namens — wĂŒrde niemand mehr etwas kaufen oder verkaufen können.“ Die Zahl dieses Tieres ist die Zahl des Antichristen: 666. Wie könnten diese Informationen aus der Bibel sich 2017 in der RealitĂ€t zeigen?
   Am 8. Januar 2017 strahlte der „Weltspiegel“ des Ersten Deutschen Fernsehprogrammes (ARD) einen sechsminĂŒtigen Beitrag aus. Titel: „Weltweit: Bitcoins — das Geld der Zukunft?“ Die ARD-Reporterin Annette Dittert besuchte fĂŒr diesen Beitrag einen Kongress von Spezialisten in Prag, die sich mit der VerschlĂŒsselung von Daten beschĂ€ftigen. Im Kongress-CafĂ© konnte man nicht mehr mit Bargeld bezahlen, sondern nur noch mit Bitcoins. Bitcoins sind Geld, das durch Computer erzeugt wird und nur ĂŒber Datenverbindungen weitergegeben werden kann. Wie das am besten funktioniert, zeigt der ARD-Reporterin in Prag ein gewisser Martin Wismeijer. Er hat seit 2014 in seiner Hand ein Chip-Implantat, auf dem Bitcoins gespeichert sind. Mit dieser Hand ging Wismeijer an einen GetrĂ€nke-Automat, hielt seine Hand davor, und flugs kam eine Dose Limonade aus dem Ausgabefach. Der Automat hatte sich dafĂŒr per Funk vom Chip Wismeijers den entsprechenden Bitcoin-Betrag abgebucht. Doch wie entstehen Bitcoins? Zugrunde liegt eine Software, in der eine Art RechenrĂ€tsel eingebaut ist. Knackt ein Computer dieses RechenrĂ€tsel, wird er mit einem Bitcoin belohnt.
   Die Software ist so ausgelegt, das nur 1.800 Bitcoins pro Tag erzeugt werden können. Wer also große Mengen an Bitcoins produzieren will, braucht eine ungeheure Rechnerleistung. Um das zu schaffen, hat der Pionier Marco Streng an einem geheimen Ort in Island riesige, ganz unscheinbar wirkende Hallen erstellen lassen. Darin befinden sich Zehntausende (!) von Computern, die Bitcoins erzeugen. Allein die KĂŒhlung der Computer kostet pro Monat eine Million Euro. Der 27-jĂ€hrige Deutsche will weitere Hallen auf Island bauen, um so viele Bitcoins wie möglich zu erzeugen. Doch wofĂŒr? Bisher nutzen das Bitcoin-Verfahren nur einige Hunderttausend Menschen auf diesem Globus. Diese gigantischen Anstrengungen zur Bitcoin-Erzeugung auf Island machen nur Sinn, wenn demnĂ€chst Millionen und Abermillionen von Menschen Bitcoins nutzen wollen. Wenn sie, so wie z. B. Wismeijer mit seinem Chip, damit kaufen und verkaufen können. Entsteht auf Island ganz im Geheimen die Bank des Antichristen, der seine Bitcoins denen gibt, die sich auf seine Seite schlagen?

         TOPIC  Nr. 02/2017



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Projekt Catalyst: US-Regierung will weltweit das Bargeld abschaffen 

  Laut SchĂ€tzungen des Kreditkarten-Betreibers Mastercard werden 85 Prozent aller weltweiten GeldgeschĂ€fte auf Basis von Bargeld vollzogen. Bargeld ist bei den Menschen beliebt. Dennoch wird fieberhaft daran gearbeitet, das Bargeld abzuschaffen. So experimentiert die Deutsche Bundesbank an einer digitalen WĂ€hrung, die schwedische Reichsbank ebenso mit ihrem Projekt der digitalen Krone, die es schon bald geben soll. Diese ganz plötzlich einsetzende Entwicklung zur bargeldlosen Gesellschaft kommt wohl nicht von ungefĂ€hr. Sie wird von mĂ€chtigen Drahtziehern vorangetrieben.
   Der angesehene Ökonom und Journalist bei der deutschen Wirtschaftszeitung Handelsblatt,Norbert HĂ€ring, hat aufgedeckt, dass die US-Regierung mit ihrem Projekt „Catalyst“ weltweit das Bargeld abschaffen möchte. Laut HĂ€ring sollen die Amerikaner auch hinter dem Experiment stecken, mit dem Anfang November 2016 in Indien ĂŒber Nacht ein Großteil des gĂ€ngigen Bargeldes abgeschafft wurde. Scheine mit geringem Wert wurden fĂŒr ungĂŒltig erklĂ€rt und mussten gegen neue mit einem grĂ¶ĂŸeren Wert bei einer Bank eingetauscht werden. Die Folge dieses Hau-Ruck-Verfahrens der Bargeld-Umstellung: Es kam zu heftigen Unruhen und sogar zu Toten, weil viele Inder plötzlich ohne gĂŒltiges Geld waren. 97 Prozent aller GeschĂ€fte in Indien werden mit Bargeld ausgefĂŒhrt, nur 55 Prozent der Inder besitzen ein Bankkonto. Kenner der Finanzwelt vermuten, dass diejenigen, die weltweit das Bargeld abschaffen wollen, Indien als Experimentierfeld ausgesucht hatten, um zu testen, wie eine Bevölkerung reagiert, wenn man ihr ĂŒber Nacht das Bargeld praktisch wegnimmt. Doch wer sind „diejenigen“?
   Die USAID ist eine Behörde der Vereinigten Staaten, die in der Außenpolitik sĂ€mtliche Zusammenarbeit im Bereich Entwicklung koordiniert. In einer PresseerklĂ€rung zum Projekt Catalyst wird festgehalten, dass die USAID in Zusammenarbeit mit dem indischen Finanzministerium „eine schnelle Annahme bargeldloser Bezahlmodelle in Indien anstoßen“ möchte.
   Indien ist deshalb fĂŒr die Agenten einer bargeldlosen Gesellschaft eine interessante Spielwiese, weil fast alle Inder ĂŒber das Programm namens „Aadhaar“ eine eindeutige Identifikationsnummer haben. Aadhaar erfasst elektronisch nicht nur Namen und Wohnort, sondern auch FingerabdrĂŒcke, die Iris der Augen und noch einiges mehr von jedem BĂŒrger Indiens. Alle Inder sollen eindeutig zu identifizieren sein. Am besten ginge das natĂŒrlich ĂŒber einen implantierten Chip, der mit dem Aadhaar-Programm korrespondiert. Einen Chip, der aufgrund des traditionellen Piercing-Schmuckes in Indien von der Bevölkerung möglicherweise leichter angenommen wird als von der im Westen.
   Laut dem indischen Premierminister Modi soll Indien zu einer bargeldlosen Gesellschaft gefĂŒhrt werden. Focus online kommentierte diese Modi-Aussage so: „Unbemerkt von der Weltöffentlichkeit greift jetzt die totale Überwachung der Inder. Kommt die Modi-Regierung mit den Maßnahmen durch, droht Indien zur Blaupause fĂŒr den Rest der Welt zu werden.“

         TOPIC  Nr. 02/2017



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Trump streicht Steuergelder fĂŒr Abtreibungs-Anbieter 

   Abtreibung ist mittlerweile die hĂ€ufigste Todesursache auf der Welt. Das schreibt die Vorsitzende der Christdemokraten fĂŒr das Leben, Mechthild Löhr, im Buch „Abtreibung — ein neues Menschenrecht?“. Deswegen seien der uneingeschrĂ€nkte Schutz jedes Menschenlebens und das Recht, geboren zu werden, die grĂ¶ĂŸte soziale Herausforderung des 21. Jahrhunderts.
   FĂŒr den neuen US-PrĂ€sidenten Donald Trump ist es eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, dass jeder Mensch ein Recht auf Leben hat — auch der noch ungeborene Mensch. Deshalb gehörte zu Trumps ersten Amtshandlungen, ein Dekret zu unterschreiben, das die Ausgabe von Steuergeld fĂŒr den Mord im Mutterleib (Abtreibung) stark einschrĂ€nkt. HauptsĂ€chlich betroffen von dieser Maßnahme ist die US-Organisation Planned Parenthood (Geplante Elternschaft) in ihren AuslandsaktivitĂ€ten. FĂŒr ihre Familienplanung und ihr Tötungsprogramm fĂŒr ungeborene Kinder in LĂ€ndern außerhalb der USA bekommt die Organisation nun kein Geld mehr. Nun hoffen Gegner der Abtreibung, dass Trump auch innerhalb der USA Planned Parenthood den Steuer-Geldhahn zudrehen wird. Planned Parenthood wurde von der Amerikanerin Margaret Sanger mit begrĂŒndet. Die 1879 geborene spĂ€tere Frauenrechtlerin fĂŒhrte ein zĂŒgelloses transsexuelles Leben und setzte sich fĂŒr Geburtenkontrolle, Zwangssterilisation und Rassenauslese ein. Mit ihrer Philosophie des „wissenschaftlichen Rassismus“ kĂ€mpfte sie gegen eine „unkontrollierte Fortpflanzung“ — wie sie es nannte. In ihrer Publikation „Frauen und die neue Rasse“ schrieb sie: „Das Barmherzigste, was eine große Familie einem ihrer kindlichen Mitglieder tun kann, ist, es zu töten.“ Sanger war auch MitgrĂŒnderin der deutschen Beratungs-Organisationpro familia, die mit Planned Parenthood eng verzahnt ist.

         TOPIC  Nr. 02/2017

Hinweis: Alle Veröffentlichungen von TOPIC-Artikeln
bedĂŒrfen der schriftlichen Genehmigung des Verlages:
TOPIC-Herausgeber: Ulrich Skambraks (verantwortlich)
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Keine Ökumene mit der Babylon-Kirche 

   Nicht wenige Evangelische aus dem Ev. Gnadauer Gemeinschaftsverband sind richtig erbost ĂŒber ihren PrĂ€ses Dr. Michael Diener. Nicht nur, dass er mit anderen Pietisten aus der EKD-Spitze Positionen – z. B. gegen Judenmission – mittrĂ€gt, sondern ganz aktuell wegen seiner Fahrt zum Papst. Diener war Anfang Februar mit Vertretern der EKD-Spitze und dem deutschen Kardinal Marx (s. TOPIC 2/17) nach Rom gereist, um „gut Wetter“ fĂŒr eine fortschreitende ökumenische AnnĂ€herung zwischen Protestanten und Katholiken zu machen. Nach der Reise sprach sich Diener fĂŒr weitere Schritte zur grĂ¶ĂŸeren Einheit mit den Katholiken aus – inklusive in der Abendmahls-Frage.
   Vielen Protestanten scheint im sogenannten „Reformations-JubilĂ€umsjahr“ keineswegs mehr klar zu sein, warum man auch anno 2017 mit der römisch-katholischen Kirche nicht zusammengehen kann. Bei diesem Thema ist zu berĂŒcksichtigen, dass man zwischen der Kirche mit ihrem LehrgebĂ€ude sowie ihrem Apparat und den katholischen GlĂ€ubigen klar unterscheiden muss. Katholiken sind oft tiefglĂ€ubige Menschen, die sich bemĂŒhen, ein gottesfĂŒrchtiges Leben zu fĂŒhren. In ethischen Fragen sind Katholiken oftmals sogar die „besseren“ Christen als viele Protestanten. Kommen solche ehrlich nach Wahrheit und Heil suchenden Katholiken zu einem Glauben an Jesus Christus, erfahren sie das, was eine TOPIC-Leserin auch erlebt hat. Als sie als Katholikin in einem erzkatholischen Umfeld zu einem lebendigen Glauben an Jesus Christus fand, machte ihr Jesus Christus nach einer Weile deutlich: Du musst als meine JĂŒngerin diese römisch-katholische Babylon-Kirche verlassen! Interessant ist nun, dass die TOPIC-Leserin genau diese Formulierung „Babylon-Kirche“ verwendete, als sie mit dem TOPIC-Herausgeber Ulrich Skambraks ĂŒber ihre Bekehrung sprach. TatsĂ€chlich hat die röm.-kath. Kirche mehr mit dem alten Babylon zu tun, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
   Nimrod war der erste König der Erde, Herrscher ĂŒber Babel (1. Mose 10,8-10) und damit AnfĂŒhrer des dortigen Turmbaus. Nimrods Frau Semiramis wurde spĂ€ter als Himmelskönigin verehrt, ihr Sohn Tammuz zum wiederverkörperten Nimrod und Gottmenschen erhoben. Zahlreiche DenkmĂ€ler von Babylon zeigen die Muttergöttin Semiramis mit ihrem Kleinkind Tammuz auf dem Arm. Schon die Babylonier verehrten dieses Bildnis einer Himmelskönigin mit ihrem kleinen Kind.
   Der Kern des babylonischen Glaubens speiste sich aus chaldĂ€ischen Mysterien, aus Geheimkulten. Eine Priesterkaste wachte ĂŒber die Geheimnisse dieser Mysterien und fĂŒhrte Kandidaten, nachdem sie bei einem Priester die Beichte abgelegt hatten, in die Mysterien-Geheimnisse ein. Alle Babylonier der damaligen Zeit waren in ihrer Lebensgestaltung sklavisch abhĂ€ngig von dieser Priesterkaste. Was geschah nun in den Mysterien-Sitzungen hinter verschlossenen Toren? Berauscht von einem GetrĂ€nk aus Wein, Honig, Wasser und Mehl versuchten die Eingeweihten, mit einer ĂŒbersinnlichen Welt in Kontakt zu treten. Die dabei gewonnenen Informationen und Erkenntnisse wurden in die babylonische Religion eingearbeitet. Diese Geheimkulte gelten als Ursprung des Heidentums, ebenso als Quelle von Astrologie, Magie und anderen okkulten Techniken. Aus biblischer Sicht betrachtet, zapften die Mysterien-Aktivisten diabolische Quellen an und formten daraus eine Religion. Deshalb wurde Nimrod auch als „der Öffner“ der Geheimnisse der Mysterien bezeichnet.
   Leider (!) zogen nach Jesu Tod und Auferstehung wesentliche Teile der Babylon-Religion in die spĂ€tere römisch-katholische Kirche ein. Dies wird auch katholischerseits gar nicht bestritten. Die „Katholische EnzyklopĂ€die“ von 1913 – ein Standardwerk, das römisch-katholischen Glauben erklĂ€rt – schreibt dazu: „Wir können offen zugeben, dass sowohl Kerzen als auch Weihrauch und Weihwasser und Riten fĂŒr die Toten, in den heidnischen Religionen hĂ€ufig angewandt wurden. Die Kirche nahm jedoch diese schon sehr frĂŒh in ihren Dienst, so wie sie viele andere Dinge ĂŒbernahm ...“ Diese „vielen anderen Dinge“ sind allerdings keine Kleinigkeiten, sondern sind zu SĂ€ulen des römischkatholischen GlaubensgebĂ€udes geworden.
   In Babylon wurden etwa 5.000 Götter und Göttinnen angebetet. Diese Vielgötterei fand Einzug in den röm.- kath. Glauben in Form der Heiligenverehrung. Auch diese Tatsache wird keineswegs bestritten. Die Katholische EnzyklopĂ€die schreibt dazu: „... So war es nun nicht mehr schwierig, die Vorstellungen, die die Menschen der Antike ĂŒber ihre Helden hatten, auf die MĂ€rtyrer des Christentums zu ĂŒbertragen. Diese Übertragung wurde von zahlreichen FĂ€llen unterstĂŒtzt, in denen christliche Heilige die Nachfolger von lokalen Gottheiten wurden und die christliche Anbetung die uralte ortsansĂ€ssige Religion ersetzte. Dies erklĂ€rt die große Anzahl von Ähnlichkeiten zwischen Göttern und Heiligen.“ Heilige sind laut Neuem Testament höchst lebendige GlĂ€ubige (z. B. Epheser 1,1), die weder im Diesseits noch Jenseits verehrungswĂŒrdig sind. Nun könnte man noch weitere Pfeiler der röm.-kath. Glaubens-Kathedrale anfĂŒhren, die auffĂ€llige Parallelen zum Urgrund des heidnischen Babylon-Glaubens aufweisen: z. B. Reliquien-Verehrung, Fegefeuer oder die „letzte Ölung“.
   Das HerzstĂŒck des römisch-katholischen Glaubens ist allerdings die Eucharistie mit dem Messopfer aus Hostie und Wein. Dabei wird dem katholischen Sinne nach Jesus wiederbelebt und aufs Neue geopfert, und zwar nicht symbolisch, sondern angeblich real.
   Der berĂŒhmte katholische Glaubenslehrer Leo Kardinal Scheffczyk beschreibt in seinem Buch „Ökumene – der steile Weg der Wahrheit“, dass das Messopfer „ein geheimnishaftes mystisches Einswerden ist, das keine Parallele besitzt ... Der Grund dafĂŒr liegt in der ganzheitlichen Einswerdung [des katholischen GlĂ€ubigen] mit dem Gottmenschen, auch mit seinem geistförmigen Leib.“ Mit welcher Vollmacht und mit welcher Kraft wandelt der katholische Priester Hostie und Wein in den angeblich echten Leib Jesu und in sein warmes Blut um? Das klingt nach Mysterienkult und lĂ€sst in Richtung Babylon blicken. Auch dort zelebrierte man unblutige Opfer in Form von runden Kuchen zu Ehren der Himmelsgöttin Mylitta, was ĂŒbersetzt Mittlerin bedeutet.
   Als Jesus zu seinen JĂŒngern beim Abendmahl, nachdem er fĂŒr das Brot gedankt hatte und es dann brach, die Worte sagte „Das ist mein Leib, der fĂŒr euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem GedĂ€chtnis!“, bot er ganz sicher nicht sein eigenes Fleisch zum Verzehr an; ebenso nach dem Reichen des Weinkelches nicht sein eigenes Blut. HĂ€tte Jesus statt des Abendmahls (als GedĂ€chtnisfeier) die kath. Messe mit all den „heilsnotwendigen“ Satzungen eingefĂŒhrt, dann wĂ€re das Neue Testament voll von Hinweisen zu diesem Ritual.
   Im 17. Kapitel in der Offenbarung des Johannes wird vom „Geheimnis Babylon“ gesprochen. Babylon bedeutet „Tor der Götter“. Und durch dieses Tor der Götter drangen faszinierende heidnische Glaubensvorstellungen ĂŒber den Weg der Mysterien-Offenbarungen in die Welt, die bis heute ihre Kraft behalten haben. Zu diesem Geheimnis Babylons gehört die Vermischung: Gutes wird mit Bösem vermischt, biblischer Glaube mit Heidentum. Das Geheimnis besteht nun darin, dass durch die Vermischung von Heidentum und Christentum der babylonische Einfluss verborgen bleibt. Das Babylon-Virus bleibt unentdeckt, entfaltet aber dennoch seine Wirkung, indem es ehrlich nach Jesus Christus suchende Menschen blind macht, diesen wahren Christus zu finden. Das Alte Testament weist zahlreiche Stellen auf, in denen Gott Bestrafung zulĂ€sst, wenn das Volk Israel seinen Glauben mit dem heidnischen vermischte. Dieses göttliche „Nein“ in Bezug auf eine geistliche Vermischung gilt auch heute noch fĂŒr jeden Christus-GlĂ€ubigen, der nach der Bibel leben will.
   In seinem Buch „Ökumene – Der steile Weg der Wahrheit“ fĂŒhrt Kardinal Scheffczyk aus, dass es keine Einheit zwischen Katholiken und Protestanten geben könne und dass ein „denkender Glaube“ in der Lage sei, dies auch nachzuvollziehen. Bei den Ökumene-GesprĂ€chen wĂŒrde man „die Frage nach dem Wesensunterschied zwischen Protestantismus und dem Katholizismus unterdrĂŒcken.“ Die „Gemeinschaften der Reformation“ seien „‚Kirchen des Wortes‘, wĂ€hrend die katholische Kirche ihnen gegenĂŒber sich als ‚Kirche des Sakramentes‘ bezeichnet“. Der mittlerweile verstorbene GlaubenshĂŒter weiter: „Das Sakramentale ist deshalb als wesentlich und bleibend katholisch zu erachten, weil in ihm der universale Christus sein Heilswerk gegenwĂ€rtig setzt, zuhöchst im Sakrament der Eucharistie, in dem er selbst auf geheimnisvolle Weise leiblich prĂ€sent wird.“ Wo steht das in dem von Gott selbst inspirierten Wort, der Bibel? Hier lĂ€sst wohl eher Babylon grĂŒĂŸen.
   Mit Material aus dem Buch „Die Römische Kirche – Mysterienreligion aus Babylon“ von Ralph Woodrow. Das Buch ist vergriffen.

         TOPIC  Nr. 03/2017



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Welche Rolle spielt Papst Franziskus in seiner Kirche? 

   Franziskus ist der erste Jesuit, der die PapstgewĂ€nder der röm.-kath. Kirche anziehen durfte. Doch was bedeutet es, 2017 Jesuit im Vatikan zu sein? Der Orden, der durch die AktivitĂ€ten von Ignatius von Loyola entstand, erhielt 1540 eine offizielle Anerkennung durch die katholische Kirche. Gab es 1965 weltweit noch etwa 35.000 Jesuiten – ein Spitzenwert in der Geschichte des Ordens –, sind es heute nur noch etwa16.000. Dennoch ist die Gesellschaft Jesu (Societas Jesu / SJ) immer noch zahlenmĂ€ĂŸig der grĂ¶ĂŸte Orden der katholischen Kirche. Als Ziele des Ordens werden heute der Interreligiöse Dialog genannt und auch der Kampf um Gerechtigkeit im Sinne der Befreiungstheologie.
   Wer die Geschichte der Jesuiten untersucht, wird schnell darauf stoßen, dass in den letzten Jahrzehnten unter ihnen viel Streit herrschte, was seit den 1970er Jahren zu einer Austrittswelle fĂŒhrte. So versuchten z.B. fĂŒhrende jesuitische Theologen, im Rahmen eines religiösen Pluralismus den Erlösungsweg ĂŒber Jesus Christus als nicht mehr allein seligmachend darzustellen. Jesuit ist heute nicht gleich Jesuit. Da gibt es die erz-konservativen Jesuiten Europas mit der traditionellen katholischen Lehre und wiederum andere in Afrika und Lateinamerika, die AnhĂ€nger einer linken Befreiungstheologie sind. Doch welcher Jesuit steckt in Papst Franziskus alias Jorge Mario Bergoglio?
   Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, Vorsitzender der Theologischen Kommission der Weltweiten Ev. Allianz (WEA), hat etliche Male mit Papst Franziskus zusammengesessen und mit ihm intim geplaudert – sogar zu zweit Gebetsgemeinschaft gehabt. In seinem Buch „Kaffeepausen mit dem Papst“ offenbart Schirrmacher interessante Details aus dem Vatikan und auch von Papst Franziskus. Über den Jesuiten Bergoglio schreibt Schirrmacher, dass er in seinem Jesuiten-Orden lange Zeit eine Persona non grata war und dem Vernehmen nach seit 1990 Übernachtungsverbot in allen jesuitischen GebĂ€uden hatte. Schirrmacher schreibt: „Man hatte ihn aus kaum erforschten GrĂŒnden als Leiter der großen jesuitischen Hochschule in der NĂ€he von Buenos Aires abgesetzt und schließlich 1990 bis 1992 ins jesuitische Exil in CĂłrdoba geschickt, inklusive Verbot, öffentliche Messen zu feiern. HĂ€tte ihn der Erzbischof von Buenos Aires nicht 1992 zum Weihbischof gemacht, wĂ€re er nach Wunsch der Jesuiten dort wohl bis zu seinem Lebensende versauert.“
   Nun stellt sich die Frage, ist Franziskus ein jesuitischer Agent, der ganz spezielle Ziele im Vatikan verfolgen und durchsetzen soll oder spielt ein jesuitischer Hintergrund kaum noch eine Rolle? Bisher profiliert sich Franziskus als jemand, der mit eisernem Besen im Vatikan-Stall kehrt und KardinĂ€le und Bischöfe, die auf großem Fuß lebten, degradiert. Derzeit berichtet die katholische Presse darĂŒber, dass Franziskus bewĂ€hrte Mitarbeiter entlĂ€sst, die dem Papst in dem einen oder anderen Punkt kritisch widersprechen.
   Zu einer ungewöhnlichen Aktion kam es Anfang Februar 2017 in Rom. Über Nacht wurden anonym papstkritische Plakate aufgehĂ€ngt, auf denen Franziskus wegen seiner Unbarmherzigkeit gegenĂŒber Priestern, dem Malteser-Orden und anderen verurteilt wurde.
   Die angesehene US-Zeitung New York Times will erfahren haben, dass derzeit hinter den Kulissen des Vatikans ein Machtkampf zwischen dem Papst und Vertretern des röm.-kath. Malteser-Ordens tobe. In dem geistlichen Ritterorden hatte es in der letzten Zeit viel Streit gegeben. Franziskus will nun unbedingt eine „spirituelle und moralische Erneuerung“ des Ordens, bei der auch „Elemente der Freimaurerei ausgerottet“ werden sollen. Die Lage zwischen dem Papst und den Maltesern hatte sich zugespitzt, als Franziskus den Großmeister des Ordens, der auf Lebzeiten gewĂ€hlt wird, zum RĂŒcktritt gedrĂ€ngt hatte.

         TOPIC  Nr. 03/2017



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Die USA zwischen Armageddon und Halleluja 

   Kaum hatte Trump den Amtseid mit seiner Hand auf zwei Bibeln abgelegt, standen Regierende und Medien Kopf: Zwischen Armageddon und Halleluja! Seit 1953 stellen Wissenschaftler zu Jahresbeginn die Zeiger der symbolischen „Weltuntergangsuhr“ Doomsday-clock neu, um zu signalisieren, wie nahe die Menschheit der Apokalypse sei. Stand sie zuletzt auf „Drei vor Zwölf“, so wurde sie um 30 Sekunden vorgestellt; noch nie stand sie — wie jetzt wegen Trump — auf „Zweieinhalb Minuten vor Zwölf“. Soll sagen: Unsere Welt steht nahe an Armageddon! Kurz darauf flog die britische Premierministerin Theresa May in die USA, um als erste Regierende persönlich mit Trump zu sprechen. Zeitgleich titelte die britische Tageszeitung Daily Mail: „Halleluja!“ Grund fĂŒr den Jubel war die AnkĂŒndigung, dass beide Staaten sich zukĂŒnftig nur noch dann militĂ€risch in andere Staaten einmischen wĂŒrden, wenn ihre eigenen Interessen tatsĂ€chlich direkt betroffen seien.  Das signalisiert einen Wandel in der Weltpolitik.
   Viele im deutschsprachigen Europa – Christen eingeschlossen – scheinen meiner Meinung nach kaum eine Ahnung davon gehabt zu haben, was inhaltlich in den USA tatsĂ€chlich im Wahlkampf Tag fĂŒr Tag diskutiert wurde.
   Um die Jahreswende hat die christliche US-Organisation Wallbuilders (wörtlich: „Mauerbauer“; diese Gruppe möchte die moralische, religiöse und verfassungsmĂ€ĂŸige Basis der USA bewahren.) eine einzigartige Analyse publiziert: Sie untersuchte die Politik Obamas und kam zu dem Ergebnis, er sei unter allen US-PrĂ€sidenten der, der am stĂ€rksten „anti-biblisch“ gewesen sei! Man könne ihn nicht als anti-christlich oder Ă€hnlich charakterisieren, sondern mĂŒsse seine Regierungszeit als ausgesprochen „anti-biblisch“ ansehen. Mit Details und Datum wurden ĂŒber 100 Beispiele angefĂŒhrt, wo Obama sich klar gegen Katholiken, gegen Protestanten, gegen religiöse Juden und das jĂŒdische Volk gestellt habe; zugleich mĂŒsse man bedenken, wie oft er Muslime und islamische Staaten bevorzugt behandelt habe.
   GrundsĂ€tzlich scheint mir, dass das Wissen ĂŒber die innere Lage der USA bei uns sehr gering ist, oder wo haben Sie gelesen, dass weit ĂŒber 45 Millionen Amerikaner auf staatliche Lebensmittelbeihilfe angewiesen sind, dass diese Zahl in der ersten Amtszeit Obamas um 70 (!) Prozent anstieg? Wie viel Elend und Not stecken hinter solchen Zahlen! Wundert es, dass unter diesen Menschen gejubelt wird, wenn Trump verspricht: „America first!“ (Amerika zuerst!)?
   Warum jedoch bekam Trump so viel Vertrauensvorschuss seitens bekennender Christen? Warum scheinen ihn viele Evangelikale gewĂ€hlt zu haben, obgleich niemand behauptete, er sei „born again“ – also im biblischen Sinn wiedergeboren? WĂ€hrend unsere Medien noch nach der Vereidigung schrieben, niemand wisse, welch ein politisches Konzept Trump habe, bauten USChristen und Konservative offensichtlich darauf, dass er seine Zusagen umsetzen wĂŒrde — und die ersten Tage des PrĂ€sidenten scheinen das zu bestĂ€tigen.
   WĂ€hrend Obama noch in den letzten Stunden seiner Amtszeit und gegen das Votum des Kongresses „stillschweigend“ 221 Millionen Dollar an die PalĂ€stinenser ĂŒberwies, begann Trump sogleich nach Amtsantritt, ethische Entscheidungen zu treffen, wie er sie angekĂŒndigt hatte: Ab sofort untersagte er jede finanzielle UnterstĂŒtzung der Abtreibungsorganisation Planned Parenthood International; fĂŒr das höchste Gericht nominierte er den Richter Neil Gorsuch, der als Gegner von Abtreibungen und aktiver Sterbehilfe bekannt ist. Unter Obama konnten Muslime aus Syrien leicht einreisen, wohingegen kaum ein christlicher FlĂŒchtling Aufnahme fand. Trump sagte zu, Christen Vorrang zu geben.
   Trumps Administration arbeitet an einem Gesetzentwurf, der die volle Religionsfreiheit fĂŒr Juden und Christen garantiert, was in den letzten Jahren zunehmend nicht mehr der Fall war. Seit 1954 hatten Staat und Steuerverwaltung die Redefreiheit von Pastoren in der US-Öffentlichkeit eingeschrĂ€nkt, speziell in Fragen von Obrigkeit und Politik. So war – um nur ein Beispiel aus vielen zu nennen – seitens der lesbischen BĂŒrgermeisterin in Houston (Texas) von allen Pastoren der Stadt verlangt worden, sie sollten der Stadtverwaltung ihre Predigten und alle Korrespondenz abgeben, in denen sie sich zu Fragen der HomosexualitĂ€t und zu Genderthemen kritisch geĂ€ußert hĂ€tten. Nach Protesten und juristischem Widerspruch musste sie ihre Verordnung zurĂŒckziehen.
   Im US-Kongress wird jetzt erörtert, diese und andere EinschrĂ€nkungen zu streichen und allen Geistlichen volle Redefreiheit zu gestatten. Zahlreiche Pastoren und alle christlichen Organisationen, die sich gegen Abtreibung und Euthanasie, fĂŒr Ehe und Familie, gegen Homo-Ehe und Genderwahn einsetzten, freuen sich — zumal sie wussten, dass es den christlichen Gemeinden und Werken unter Hillary Clinton als PrĂ€sidentin massiv schlechter ergangen wĂ€re, ja, man mit dem Ende der Religionsfreiheit rechnete!
   Mitte Februar haben Hunderte von Pastoren und Gemeindeleitern der Staaten der Karibik an Trump geschrieben und ihn aufgefordert, das Weiße Haus möge seine internationale Politik Ă€ndern und wieder zur „Stadt auf dem Berge“ werden, die Licht bringe. Unter Obama hĂ€tten die USA alle Staaten geradezu erpresst, gegen Gottes Ordnung die Werte von Ehe und Familie zugunsten einer radikalen Pro-Homo-Agenda zu Ă€ndern; letztere sei wichtiger gewesen als Religions-, Meinungs- und  Gewissensfreiheit. „Jetzt sehen wir einen Hoffnungsstrahl, dass uns die Chance gegeben wird, unsere traditionellen konservativen christlichen Werte zu behalten!“ Dies sollte man bedenken, wenn unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel betont, sie wolle gegenĂŒber Trump darauf dringen, „unsere westlichen Werte“ zu erhalten. Ganz offensichtlich hat sie nicht die tragenden Werte der jĂŒdisch-christlichen Ethik gemeint, sondern die der Lesben, Schwulen, Bi-Sexuellen etc. (LGBTQ) sowie das Genderthema der letzten Jahre!
   Trump tritt selbstbewusst auf, mitunter auch selbstherrlich – und er ist gewiss kein Christ, wie ich meine. Könnte er sonst so deutlich sagen: „Ich habe ein gutes VerhĂ€ltnis zu Gott ... Ich bin gerne gut. Aber ich mag es nicht, um Vergebung zu bitten. Ich bin gut. Ich mache nicht viele schlechte Dinge, ich versuche nichts zu tun, das schlecht ist.“
   Was wird seine PrĂ€sidentschaft bringen? Mit besonderer Aufmerksamkeit beobachten Christen, wie sich Trump gegenĂŒber Jerusalem und Israel verhalten wird. In der Einleitung zum Gebetsbrief Prayer for Israel (Gebet fĂŒr Israel) fragt Derek Rous zu Recht: „Wird er die endlose Krise des Mittleren Ostens lösen und ein großer ‚Welt-‚Friedensstifter‘ werden? Oder wird er der prophetisch angekĂŒndigte große Welt-VerfĂŒhrer werden, in den Israel sein Vertrauen setzen wird?“
                                                                                 Autor des Essays: Pfarrer Reinhard Möller

           TOPIC  Nr. 03/2017



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Tattoos können Gesundheit erheblich schĂ€digen 

   Nach einer Untersuchung des Institutes fĂŒr Demoskopie Allensbach hat mittlerweile ein Viertel aller 16- bis 29-jĂ€hrigen Deutschen ein Tattoo. In den USA lassen sich zunehmend auch Christen tĂ€towieren, obwohl in frĂŒheren Zeiten die TĂ€towierung ein Markenzeichen der kriminellen Unterwelt war. Zumeist sind es Pastoren und Gemeindeleiter, die sich Bibelworte oder ein Kreuz in die Haut ritzen lassen. Sie folgen damit einem Boom, der seit Jahren weltweit zu beobachten ist.
   Was die meisten TĂ€towierten aber nicht wissen: Ein Tattoo kann einen lebensbedrohlich krank machen. Darauf hat die Berliner HautĂ€rztin Dr. med. Yael Adler in ihrem aktuellen Buch-Bestseller „Hautnah“ hingewiesen. Laut der Dermatologin, die viele Jahre in der klinischen Forschung gearbeitet hat, sind die bei der TĂ€towierung verwendeten Farben und Stoffe höchst giftig. In Kosmetika seien all diese Substanzen, die bei TĂ€towierungen verwendet wĂŒrden, strengstens verboten. Doch fĂŒr den TĂ€towierungsbereich gebe es in der Regel keine vorgeschriebenen PrĂŒfverfahren oder Standards. Viele Bestandteile der Stoffe, die unter die Haut gespritzt werden, seien als gefĂ€hrlicher SondermĂŒll zu werten. Dazu gehören z. B. Nickel, Blei, Quecksilber oder Arsen. Diese industriell bearbeiteten Stoffe seien hoch allergieauslösend und krebserregend. Doch damit nicht genug. Der Körper versuche, diese Giftstoffe abzutransportieren, was ĂŒber das Lymphsystem geschehe. Doch die Schadstoffe blieben in den Lymphknoten stecken, was fatale Folgen haben könne, so die Ärztin. Bei MRT-Untersuchungen erscheinen diese eingefĂ€rbten Lymphknoten wie von einem Krebs befallen. So habe man bei einer 32-jĂ€hrigen Amerikanerin einen GebĂ€rmutterhalskrebs entdeckt und bei einem bildgebenden Verfahren (MRT/„Röhre“) auch von Krebs befallene Lymphknoten im Unterleib ausgemacht. Resultat fĂŒr die an den Beinen tĂ€towierte junge Frau: Totaloperation. Doch die aus dem Unterleib herausoperierten Lymphknoten zeigten keinen Krebsbefall, sondern waren „nur“ eingefĂ€rbt. Auch mĂŒssen TĂ€towierte damit rechnen, dass bei MRT-Untersuchungen im Bereich der Tattoos die Haut heftig verbrennen kann. Der Grund: Etliche Tattoo-Farben beinhalten Metall-Partikel, die auf die MRT-Magnetwellen reagieren.
   Nicht selten, so Dr. Adler, entstĂŒnden nach der TĂ€towierung Sonnenallergien, Hautkrebs und AugenentzĂŒndungen. Die Dermatologin bezeichnet das TĂ€towieren als ein „Inferno“ fĂŒr die Haut. Deshalb rĂ€t sie: „Think before you ink!“ „Denk nach, bevor du dich fĂ€rben lĂ€sst“, denn der Körper kann die Giftstoffe in den TĂ€towierungsfarben ein Leben lang nicht ausscheiden. Sie sind „tickende Zeitbomben“, so Dr. Adler.

             TOPIC  Nr. 03/2017

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