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Hier ein paar AuszĂŒge der Themen einiger Monatszeitschriften von 2020.  

Hinweis: Alle Veröffentlichungen von TOPIC-Artikeln
bedĂŒrfen der schriftlichen Genehmigung des Verlages:
TOPIC-Herausgeber: Ulrich Skambraks (verantwortlich)
Verlag und Redaktion: Postfach 1544, D-57206 Kreutztal,



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z.B. 40. Jahrgang - Nr. 1 Januar 2020

Die Themen: Sind Christen die besseren KlimaschĂŒtzer? - 2019: blutiges Jahr fĂŒr Christen. - Christen in Europa werden „sanft“ diskiminiert. - Götzendienst: Katholiken klagen Papst an. - In „Gnadau“ brodelt es. - Christentum wĂ€chst dank der Evangelikalen. - Israelische Rabbis danken Trump. - Deutsche werden zu bösen BĂŒrgern gemacht. - Kinderrechte als Trojanisches Pferd des Staates. - Klimakiller Smartphone. - Maschinen können durch WĂ€nde sehen. - Buch: Kleinkinder geistlich-biblisch erziehen. - Die EMP-Bombe. - Statt Vater und Mutter Elternteil 1 und 2. - Flensburg: Neue Klinik ohne Abtreibungen. - Gottesbild und soziales Vertrauen. - Als Beilage: Stichwortverzeichnis 2019.

Warum Christen das Privileg des wahren Klimaschutzes haben 

   Mittlerweile sind es nicht nur die Teilnehmer der Fridays for Future-Bewegung, die sich die Rettung des Weltklimas auf ihre Fahnen geschrieben haben. Auch der CVJMwill sich als Klimaretter profilieren. Der internationale Dachverband rief die deutschen CVJMler auf, sich beim weltweiten Klimastreik am 20. September letzten Jahres einzubringen.
   Auch die Christians for Future (Christen fĂŒr die Zukunft) wollen sich fĂŒr die Rettung des Weltklimas einsetzen – und das mit angeblich biblischen Argumenten. Auf der Plattform „WeAct“ (Wir handeln) der Organisation Campact können sich Interessierte einer Stellungnahme und Selbstverpflichtung anschließen. In dem Aufruf heißt es: „Schließt euch uns an, werdet zu denjenigen, die die Welt selbst retten, die die Ärmel hochkrempeln, die sich nicht ablenken lassen!“ Aufgrund des biblischen Schöpfungsberichtes seien Christen verpflichtet, sich als „achtsame GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtner“ fĂŒr die Bewahrung der Schöpfung sowie fĂŒr die Erhaltung und Wiederherstellung einer lebensförderlichen Umwelt fĂŒr alle Menschen, Tiere und Pflanzen einzusetzen. Doch stimmt das, was die frommen Klimaretter einfordern? Gibt es einen spezifischen biblischen Auftrag, das Klima zu retten und somit diesen Globus vor dem Untergang zu bewahren?
   Diesen Auftrag gibt es nicht! Den kann es auch gar nicht geben, denn nach dem biblischen Zeugnis wird dieser Globus final vergehen und durch eine neue Erde und einen neuen Himmel ersetzt werden. Wenn schon nicht der Globus und sein Klima zu retten sind, sollten Christen dann nicht wenigsten, die Natur schĂŒtzen und sie bewahren? Auch dieser spezifisch formulierte Auftrag findet sich fĂŒr uns Heutige in der Heiligen Schrift nicht! Die Bibelstelle, die bezĂŒglich der Bewahrung der Schöpfung gerne herangezogen wird, steht im 1. Mosebuch im 2. Kapitel im Vers 15: „Und Gott, der Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre.“ Es ging damals allein um den Garten Eden und nicht um eine weltweite Natur-Schöpfung, so, wie wir sie heute kennen. Adam und Eva mussten ja die StĂ€tte, die sie bebauen und bewahren sollten, verlassen. Sie wurden wegen des SĂŒndenfalls aus dem Garten Eden verstoßen. Die Folge dieser Entfernung aus dem Paradies war fĂŒrchterlich – bis heute. 1. Mose 3 ab Vers 17: „ 
 so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen! Mit MĂŒhe sollst du dich davon nĂ€hren ein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen und du sollst das GewĂ€chs des Feldes essen.“
   Wie verheerend sich der SĂŒndenfall auswirkt, zeigen auch Aussagen des Wortes Gottes zur Schöpfung selbst: „Die Schöpfung ist ja unterworfen der VergĂ€nglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat –, doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der VergĂ€nglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich Ă€ngstet“ (Römer 8 ab Vers 20). Bis zu welchem Augenblick? „Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird“ (Jesaja 65,17). Deshalb warten glĂ€ubige Christen mit der Schöpfung zusammen „auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt“ (2.Petr 3,13).
   Jegliche AktivitĂ€ten, diesen Planeten und sein Klima zu retten, werden letztlich vergeblich sein. Dabei stellt sich die grundsĂ€tzlichere Frage, ob der Mensch ĂŒberhaupt in der Lage ist, nennenswerten Einfluss auf das große Weltklima zu nehmen. Die meisten Klimaforscher meinen ja, ohne jedoch schlĂŒssige wissenschaftliche Beweise vorlegen zu können, dass der Mensch tatsĂ€chlich ganz alleine fĂŒr den Klimawandel verantwortlich ist. Gleichwohl verĂ€ndert sich das Klima. Das bestĂ€tigte schon 1958 die amerikanische Weltraumbehörde NASA. Sie stellte zum ersten Mal fest, dass VerĂ€nderungen der Sonnenbahn im Universum mit VerĂ€nderungen der axialen Neigung der Erde dafĂŒr verantwortlich sind, dass es auf der Erde wĂ€rmer oder kĂ€lter wird. Im Jahr 2000 veröffentlichte die NASA dann die sogenannte „Milankovitch Climate Theory“. Der Astrophysiker Milankovitch erstellte ein umfassendes mathematisches Modell, nach dem die OberflĂ€chentemperaturen der Erde – auch fĂŒr die Vergangenheit – berechnet werden können. Fakt ist: Das Klima hat sich auf diesem Erdball immer wieder verĂ€ndert.
   Die Milankovitch Climate Theory wurde dann durch eine weitere Studie bestĂ€tigt, die die Wissenschaftszeitschrift Science veröffentlichte. Sie belegte, dass die Berechnungen des Astrophysikers exakt zu VerĂ€nderungen im Erdklima der vergangenen Menschheitsgeschichte passen. Die Theorie von Milankovitch ĂŒbernahm dann auch die Nationale Akademie der Wissenschaft in den USA. Heutige Klimaforscher widersprechen Milankovitchs Theorie nicht, glauben aber, dass sie derzeitige KlimaverĂ€nderungen nicht erklĂ€ren könne. Wer verĂ€ndert nun das Klima: der Mensch oder Elemente, wie die Sonne, die von Gott erschaffen wurden?
   Christen wissen: Der eigentliche Ursprung des Klimas liegt bei Gott, und er bestimmt es. Nahum 1 ab Vers 3: „Der Herr ist geduldig und von großer Kraft 
 Er ist der Herr, dessen Weg in Wetter und Sturm ist; Wolken sind der Staub unter seinen FĂŒĂŸen. Er schilt das Meer und macht es trocken 
“ Weitere Bibelstellen zum Klima: Hiob 26,8; Hiob 36,27-33; Jeremia 10,12-13; Jeremia 51,15-16 etc..
   Wenn sich das Klima auf dieser Erde negativ verĂ€ndert, kann es natĂŒrliche Ursache haben, aber auch direkt mit dem Eingreifen Gottes zu tun haben. Der Auslöser fĂŒr ein göttliches Eingreifen liegt dann tatsĂ€chlich beim Menschen – somit kann man dann durchaus von einem menschengemachten Klimawandel sprechen: „Das Land verdorrt und verwelkt, der Erdkreis verschmachtet und verwelkt, die Höchsten auf Erden verschmachten. Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie ĂŒbertreten das Gesetz und Ă€ndern die Gebote und brechen den ewigen Bund. Darum frisst der Fluch die Erde 
“ (Jesaja 24, 4-6).
   Im Prinzip sind glĂ€ubige Christen die effektivsten Klimaretter. Mit Gottes Hilfe versuchen sie, SĂŒnder von ihrem Weg ins göttliche Verderben abzubringen, indem sie das Evangelium von Jesus Christus verkĂŒndigen. Wer die Empfehlungen Gottes aus seinem Wort, der Bibel, in seinem Leben umsetzt, tut prinzipiell – siehe die Aussage im Buch Jesaja – auch etwas fĂŒr das Weltklima. Doch angesichts der Tatsache, dass besonders im christlichen Abendland Gottes Gebote immer aggressiver mit FĂŒĂŸen getreten werden, wird sich nach biblischer Deutung das Klima vermutlich nicht verbessern.
   Die Christians fĂŒr Future wollen „die Welt selbst retten“. Gut, man kann es versuchen. Doch der letzte Weltklima-Gipfel in Madrid 2019 hat erneut demonstriert, dass das nicht klappen wird. Er ist praktisch gescheitert: Es gab keine weltweite Einigung ĂŒber Maßnahmen, die möglicherweise das Weltklima nachhaltig verbessern könnten.
   FĂŒr glĂ€ubige Christen sollte es selbstverstĂ€ndlich sein, alles zu wĂŒrdigen, zu ehren und deshalb behutsam zu behandeln, was Gott geschaffen hat – auch, wenn der Bewahrungsauftrag genau genommen nur fĂŒr den Garten Eden galt. Wer beispielsweise die Themen „Tier- und Naturschutz“ in der Bibel untersucht, wird erstaunt sein, was Gottes Wort dazu zu sagen hat und auch einfordert – bis heute! Jesus weist jedoch in MatthĂ€us 16,26 darauf hin, dass es noch etwas viel GrĂ¶ĂŸeres gibt als die Rettung des Globus mit allem, was auf ihm zu finden ist: „Was hĂŒlfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nĂ€hme doch Schaden an seiner Seele?“ Einen wie immer auch gearteten Klimaschutz können viele. Menschen aber mit Jesus Christus bekanntzumachen, der fĂŒr Zeit und Ewigkeit rettet, ist das alleinige Privileg von Christen. 

           TOPIC  Nr. 01/2020



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Katholiken klagen den Papst wegen Götzendienstes an 

   FĂŒrstin Gloria von Thurn und Taxis sowie weitere 100 prominente Katholiken aus Deutschland haben in einem Brief Papst Franziskus wegen Götzenanbeterei zu einer öffentlichen Buße aufgefordert. Was war geschehen? Im Oktober 2019 fand in Rom die „Bischofssynode – Sonderversammlung fĂŒr Amazonien“ statt. Die indigenen Katholiken aus SĂŒdamerika hatten auch landesĂŒbliche hölzerne Götzenfiguren mitgebracht – beispielsweise nackte schwangere Frauen. Sie sollten die Gottheit „Pachamama“ symbolisieren. Kurz vor Beginn der Synode wurde in Anwesenheit des Papstes in den Vatikanischen GĂ€rten in einem Ritual ein Baum gepflanzt. Bei der Zeremonie mit dabei waren zwei Pachamama-Statuen, die von Indio-Frauen verehrt wurden. Die Pachamama wird von den Indios als personifizierte Erdmutter nicht nur angebetet, sondern es werden ihr auch Tieropfer gebracht. WĂ€hrend der Synode tauchten die Götzenfiguren dann bei einer Prozession und ebenso in kirchlichen RĂ€umen auf.
   Dem jungen Österreicher Alexander Tschugguel waren dieses pure Heidentum im Vatikan und die Verletzung des 1. biblischen Gebotes so ein Graus, dass er auf eigene Kosten nach Rom reiste. Mit einem Kumpel stahl er fĂŒnf Götzenfiguren, die in der Kirche Santa Maria aufgestellt waren, und warf sie in den Hauptfluss Roms, den Tiber. Dort konnten sie allerdings von der Polizei geborgen werden. Weltweit bekam der junge Österreicher, der in seinem Heimatland den „Marsch fĂŒrs Leben“ organisiert, große Zustimmung fĂŒr seine Aktion. Selbst einige katholische Bischöfe stellen sich hinter ihn. Der Papst jedoch nicht. Als „Bischof von Rom“ bat er „die von dieser Geste (also der Behandlung der Götzen-Figuren durch Tschugguel) beleidigten Menschen um Verzeihung.“ 

           TOPIC  Nr. 01/2020



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Israelische Rabbis danken Trump fĂŒr ErfĂŒllung von Prophezeiungen 

   In einem Brief haben jetzt 250 prominente Rabbiner aus Israel, darunter auch die Oberrabbiner David Lau und Jitzhak Josef, US-PrĂ€sident Donald Trump und USAußenminister Mike Pompeo fĂŒr die ErfĂŒllung biblischer Prophezeiungen gedankt. Anlass des Briefes war die Entscheidung der US-Regierung, den Siedlungsbau Israels in den biblischen Kerngebieten von JudĂ€a und Samaria als rechtmĂ€ĂŸig anzuerkennen. Die Rabbiner schreiben: „Vor ĂŒber 2.500 Jahren stand der Prophet Jeremia auf und prophezeite, dass das Volk Israel in die Berge Samarias zurĂŒckkehren und dort Weinberge pflanzen wird 
 Wir fĂŒhlen uns geehrt, zu der Generation zu gehören, in der eine dieser Prophezeiungen erfĂŒllt wird, so wie all die anderen Prophezeiungen. Vor 130 Jahren begannen Juden aus aller Welt, nach Israel zurĂŒckzukehren. Vor 72 Jahren wurden wir von der Fremdherrschaft befreit. Vor 52 Jahren durften wir nach Jerusalem, Hebron und anderen StĂ€dten von Samaria und JudĂ€a zurĂŒckkehren 
 Vor zwei Jahren haben Sie, die Vereinigten Staaten, uns und Jerusalem als unsere Hauptstadt anerkannt 
 Sie haben jetzt ein besonderes Verdienst, der erste PrĂ€sident zu sein, der diese Anerkennung vornimmt. Wir sind sicher, dass man sich auf den Lippen des Volkes Israel fĂŒr immer an Sie erinnern wird, als jemanden, der an vorderster Front stand und keine Angst hatte. Und Sie könnten das Versprechen erfĂŒllen, das Gott Joshua gegeben hat: ‚Siehe ich habe dir geboten, dass du getrost und freudig seiest. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst‘.“ 

           TOPIC  Nr. 01/2020



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Medien und Politiker machen Deutsche zu bösen BĂŒrgern 

   Hört man auf Politiker, deren Auffassung zu bestimmten Themen auch die öffentlich-rechtlichen Medien gerne kritiklos weitergeben, dann nimmt der allgemeine Antisemitismus unter Deutschen krĂ€ftig zu, ebenso steige die Gewaltbereitschaft im Alltag. Schuld an dieser Entwicklung sei ein AufblĂŒhen des Rechtsextremismus unter den Deutschen.
   Das jĂŒdische Lichterfest Chanukka Ende letzten Jahres nahmen die deutschen Leitmedien erneut zum Anlass, den angeblich aufblĂŒhenden Antisemitismus in Deutschland zu thematisieren. Die Berichterstattung und die Äußerungen von Politikern dazu hinterließen einen eindeutigen Eindruck: Die Deutschen werden immer antisemitischer, da die Attacken auf Juden zunehmen. Wer diese Attacken jedoch in Wirklichkeit zu großen Teilen verĂŒbt, darĂŒber wurde nicht berichtet.
   Im Dezember 2018 berichtete TOPIC ĂŒber einen Artikel der Ev. Zentralstelle fĂŒr Weltanschauungsfragen(EZW), den die Institution in ihrem Materialdienst veröffentlichte. EZW-Referent Pfarrer Kai Funkschmidt wies darauf hin, dass in der polizeilichen Statistik zur „Politisch Motivierten KriminalitĂ€t“ (PMK) fĂŒr das Jahr 2017 94 Prozent der 1.504 antisemitischen Taten den Rechtsextremisten zugeordnet wurden. Eine Umfrage der UniversitĂ€t Bielefeld aus dem Jahr 2017 unter Juden in Deutschland ergebe jedoch ein völlig anderes Bild. Deren Ergebnis widerspreche der Polizeistatistik diametral. Der Erhebung zufolge sind Muslime fĂŒr 81 Prozent der antisemitischen VorfĂ€lle verantwortlich, nach der PMK-Statistik aber nur fĂŒr zwei Prozent. Rechtsextreme TĂ€ter kommen bei der Befragung erst an dritter Stelle (19 Prozent). Funkschmidt: „Antisemitische Straftaten werden in ZweifelsfĂ€llen stets einer rechtsextremen Motivation zugeschrieben, selbst wenn man gar keine weiteren Hinweise hat.“ AuffĂ€llig sei, dass der „systematische Fehler“, der zu groben Verzerrungen fĂŒhre, seit Jahren bekannt sei und nicht behoben werde.
   Ein Ă€hnliches Bild ergibt sich bei den Messerattacken in Deutschland. Ende letzten Jahres hieß es, die Zahl der Messerangriffe in Deutschland sei gestiegen. Und wieder wurde mit keinem Sterbenswörtchen erwĂ€hnt, durch wen diese Messerattacken angewachsen sind. Man fĂŒhre keine bundesweite Statistik darĂŒber, hieß es lapidar auf Nachfrage bei Sicherheitsbehörden.
   „Die heutige MesserkriminalitĂ€t hat es so vor zehn Jahren noch nicht gegeben“, sagt Ulrich Wagner, Professor fĂŒr Sozialpsychologie und Konfliktforschung an der UniversitĂ€t Marburg. Laut einer Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer hat die Massenmigration nach Deutschland zu einem Anstieg der Gewaltverbrechen – auch mit dem Messer – gefĂŒhrt. Die Deutsche Polizeigewerkschaft bezeichnete die Zahl junger mĂ€nnlicher Migranten unter den Messerangreifern als „auffallend“.
   Dass das stimmt, zeigte sich mal wieder an Heiligabend 2019 in Aue (Erzgebirge). Im dortigen Pfarrhaus veranstaltete die St. Nikolai-Kirchgemeinde eine Weihnachtsfeier. Mit dabei waren auch etliche Migranten. Dort kam es dann unter den muslimischen FlĂŒchtlingen zum Streit – wahrscheinlich wegen eines iranischen Christen. Ein 51-jĂ€hriger Deutscher, der den Streit schlichten wollte, wurde dabei niedergestochen und musste in einem Krankenhaus notoperiert werden.
   Es ist im Wesentlichen ein Teil – wenn auch ein kleiner – von NeubĂŒrgern, der diesen verheerenden Eindruck permanent erzeugt, Deutsche wĂŒrden antisemitischer und mehr und mehr im Alltag gewalttĂ€tig. Diesem Eindruck könnten deutsche Spitzenpolitiker mit auf der Hand liegenden Argumenten klar entgegentreten. Doch sie tun es nicht. Man fragt sich warum?
   Da empfĂ€ngt – ausgesprochen herzlich – die „GrĂŒne“ Claudia Roth kurz nach dem Attentat von Halle den iranischen Parlamentssprecher Ali Laridschani. Er ist fĂŒr seine Vernichtungsdrohungen gegen Israel bekannt. Kurz nach seiner Wahl zum BundesprĂ€sidenten verneigte sich bei einem Nahost-Besuch Frank-Walter Steinmeier am Grab von Jassir Arafat. Der palĂ€stinensische Terrorist verantwortete unzĂ€hlige jĂŒdische Todesopfer. Im Februar letzten Jahres ĂŒbersandte der BundesprĂ€sident an das antisemitische Mullah-Regime im Iran „herzliche GlĂŒckwĂŒnsche“ zum Nationalfeiertag, „auch im Namen meiner Landsleute“. Im Namen der Landsleute? Ob seine Landsleute diesem antisemitisch eingefĂ€rbten Gruß auch zugestimmt hĂ€tten? Die Bild-Zeitung listete jedenfalls im Oktober 2019 deutsche Politiker auf, die in Deuschland Antisemitismus salonfĂ€hig machten. Roth und Steinmeier waren darunter. 

         TOPIC  Nr. 01/2020



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Das Internet als Klima-Belastung  

   Ausgerechnet die zumeist jugendlichen Vertreter der Fridays for Future-Bewegung tragen enorm zur Belastung der Umwelt bei. Die meisten von ihnen besitzen ein Smartphone, und exakt mit diesem könnten sie einen wichtigen Beitrag zur Klimaverbesserung erbringen, indem sie es schlicht weniger in Betrieb nehmen.
   Wie der deutsche Stromversorger Eon berichtet, werden durch Streaming-Plattformen wie YouTube und Netflix und andere Dienste weltweit pro Jahr 200 Milliarden Kilowattstunden an Strom verbraucht. 2018 hĂ€tten die Streaming-Plattformen ungefĂ€hr so viel Strom „gefressen“ wie alle Privathaushalte in Deutschland, Italien und Polen zusammen.
   Im Dezember 2019 hatte die Vize-PrĂ€sidentin der EU-Kommission, Margrethe Vestager, auf den hohen Energie-Verbrauch des Internets und die Folgen fĂŒr den Klimawandel hingewiesen. Die 51-jĂ€hrige Politikerin, die in BrĂŒssel fĂŒr den Bereich Digitalisierung zustĂ€ndig ist, wies darauf hin, dass die Rechenzentren, die das Internet am Laufen halten, Unmengen an Energie verbrauchten. Um das anvisierte Klimaziel von 2050 zu erreichen, mĂŒssten im Bereich Digitalisierung ganz neue Techniken entwickelt werden, die Energie einsparen und den Verbrauch effizienter gestalten. 

           TOPIC  Nr. 01/2020



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Ab wann kann man Kleinkinder geistlich-biblisch erziehen? 

   Ab wann können Kleinkinder geistlich-biblisch erzogen werden? Als sich der Facharzt fĂŒr Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Eduard Freitag (Schrecksbach/ Hessen), diese Frage stellte und sich auf die Suche machte, um entsprechende Literatur zu finden, musste der Christ feststellen: Es gibt so gut wie keine. Es gibt auch kaum verfĂŒgbare Literatur im Sinne einer „Dogmatik fĂŒr Kinder“. Also setzte er sich selber hin und schrieb ein Buch dazu (TOPIC berichtete ĂŒber erste Ergebnisse aus dem Manuskript im April 2018.). Nun liegt das 160-Seiten-Buch zum Preis von acht Euro vor. Es hat Taschenbuchformat und ist eingebunden. Es trĂ€gt den Titel „Du kennst die Schrift von Kindheit an“ (ISBN 978-3-86203-236-5) und ist im christlichen Schriften- und Liederverlag Samenkorn e.V. Steinhagen (Tel. 05204-9249430) erschienen.
   Freitag konzentriert sich bei seinem Thema besonders auf Kleinkinder bis fĂŒnf Jahre, aber auch auf noch nicht Geborene.
   Das Ohr ist das erste Sinnesorgan, welches im Mutterleib vollstĂ€ndig entwickelt ist. Es wird im 22 Tage alten Embryo als Ohrplakode angelegt – frĂŒher als alle anderen Sinnesorgane. Bereits in der 20. Schwangerschaftswoche kann das ungeborene Kind nachweisbar akustische Signale registrieren. Es nimmt besonders die Stimme der Mutter wahr. Bei lauten GerĂ€uschen zuckt es im Mutterleib zusammen. Doch was hört das Ungeborene wirklich? Und: Kann es GerĂ€usche deuten, kann es gar etwas „verstehen“? Ist z. B. das, was im Lukas-Evangelium zu lesen ist, rein geistlich zu deuten oder eventuell auch anders zu erklĂ€ren?
   Dort wird im 1. Kapitel beschrieben, wie die mit Jesus schwangere Maria ihre mit Johannes dem TĂ€ufer
schwangere Verwandte Elisabeth besucht. Elisabeth war zu dem Zeitpunkt im sechsten Monat schwanger – also: Das Ohr ihres Kindes war theoretisch vollstĂ€ndig ausgebildet. Dann heißt es ab Vers 41: „Und es geschah, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, da hĂŒpfte das Kind in ihrem Leibe 
“ Elisabeth sagt dann etwas spĂ€ter erklĂ€rend: „Denn siehe, sowie der Klang deines Grußes in mein Ohr drang, hĂŒpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.“
   Wie immer diese Reaktion im Mutterleib von Elisabeth auch zustande kam, fest steht eines: Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament ist das Hören der zentrale Übertragungsweg, den Gott nutzt, um seine Geschöpfe zu erreichen. Freitag schreibt dazu: „Da Kinder bereits ab dem sechsten Monat der Schwangerschaft ein voll entwickeltes Gehör haben, sollte spĂ€testens ab diesem Stadium der kindlichen Entwicklung die Bibel von der Mutter laut gelesen werden, sodass das Kind sich bereits Bibelworte einprĂ€gen kann.“ Auch das Singen von geistlichen Liedern könne eine geistliche FrĂŒherziehung sein, so Freitag, obwohl der Facharzt dafĂŒr keinen Beweis vorlegen kann – was er auch zugibt.
   Eines ist jedoch gesichert: Der Mensch wird in den ersten Jahren seines irdischen Daseins so geprĂ€gt wie in keinem Zeitabschnitt spĂ€ter. Der Facharzt zieht daraus den Schluss: GeprĂ€gt wird der Mensch im Kleinkindalter so oder so – warum dann nicht von christlichen Eltern konsequent geistlich. Wie stark sich eine solche PrĂ€gung auswirken kann, schildert Freitag aus seinem Facharzt-Alltag. Er berichtet von einem wenige Wochen alten SĂ€ugling, der immer wieder laut geschrien habe, bevor die Mutter ihn zum Stillen an die Brust legte. Dennoch entschied sich die Mutter, vor dem Stillen erst ein Dankgebet zu sprechen. Schon nach kurzer Zeit hörte das Baby sofort auf zu schreien, nachdem es die ersten Worte des Dankgebetes wahrnahm. Erst danach legte die Mutter es an ihre Brust.
   Freitag beschwört geradezu Eltern, die ersten Jahre ihrer Kinder sehr ernst zu nehmen, und fĂŒhrt dazu auch den Kirchenvater Chrysostomos ins Feld. Er schrieb 420 nach Christus: „Erziehen wir die Kinder in der Zucht und Lehre des Herrn! Geben wir ihnen die besten Beispiele an die Hand, indem wir sie von frĂŒhester Jugend an zum Lesen der Heiligen Schrift anhalten.“
   Laut Freitag sei eine sehr gute Möglichkeit, Kinder schon frĂŒh biblisch-geistlich zu prĂ€gen, die Form der Familienandacht. Er schreibt dazu: „Diese meist abends stattfindenden Gemeinschaften, an denen die Eltern zusammen mit den Kindern teilnehmen, sind fĂŒr die Kinder sehr gute Gelegenheiten, ihre Alltagssorgen oder -freuden durch ErzĂ€hlen und gemeinsames Gebet loszuwerden, um unbeschwert in die Nacht gehen zu können. Das biblische Wort sollte dabei nicht fehlen, denn es sind zugleich einzigartige Gelegenheiten, den Kindern anhand des Wortes Gottes kindgerecht göttliche Wahrheiten zu vermitteln. In einem Jahr sind es 365 kleine biblische Lektionen, welche die Kinder hören. In 10 Jahren sind es bereits 3.650 Lektionen. Wenn das Wort Gottes zentral ist, wird diese PrĂ€gung das Denken der Kinder maßgeblich beeinflussen.“
   Laut Freitag fĂ€llt der Mensch im Alter von 12 bis 14 Jahren wichtige Entscheidungen. Untersuchungen haben lĂ€ngst belegt, dass gerade im Alter zwischen 12 und 20 Jahren viele Menschen sich bekehren und ein bewusstes Leben mit Jesus Christus beginnen. Nach dieser Altersphase nimmt die Zahl der Christus-
Bekehrungen deutlich ab. Wie soll sich aber ein Mensch in dieser wichtigen Lebensphase entscheiden, wenn er noch nie von Gott gehört hat? Von daher ist eine frĂŒhe geistlich-biblische PrĂ€gung von entscheidender Wichtigkeit.

             TOPIC  Nr. 01/2020



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z.B. 40. Jahrgang - Nr. 2 Februar 2020

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