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Hier ein paar AuszĂŒge der Themen einiger Monatszeitschriften von 2020.  

Hinweis: Alle Veröffentlichungen von TOPIC-Artikeln
bedĂŒrfen der schriftlichen Genehmigung des Verlages:
TOPIC-Herausgeber: Ulrich Skambraks (verantwortlich)
Verlag und Redaktion: Postfach 1544, D-57206 Kreutztal,



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z.B. 40. Jahrgang - Nr. 1 Januar 2020

Die Themen: Sind Christen die besseren KlimaschĂŒtzer? - 2019: blutiges Jahr fĂŒr Christen. - Christen in Europa werden „sanft“ diskiminiert. - Götzendienst: Katholiken klagen Papst an. - In „Gnadau“ brodelt es. - Christentum wĂ€chst dank der Evangelikalen. - Israelische Rabbis danken Trump. - Deutsche werden zu bösen BĂŒrgern gemacht. - Kinderrechte als Trojanisches Pferd des Staates. - Klimakiller Smartphone. - Maschinen können durch WĂ€nde sehen. - Buch: Kleinkinder geistlich-biblisch erziehen. - Die EMP-Bombe. - Statt Vater und Mutter Elternteil 1 und 2. - Flensburg: Neue Klinik ohne Abtreibungen. - Gottesbild und soziales Vertrauen. - Als Beilage: Stichwortverzeichnis 2019.

Warum Christen das Privileg des wahren Klimaschutzes haben 

   Mittlerweile sind es nicht nur die Teilnehmer der Fridays for Future-Bewegung, die sich die Rettung des Weltklimas auf ihre Fahnen geschrieben haben. Auch der CVJMwill sich als Klimaretter profilieren. Der internationale Dachverband rief die deutschen CVJMler auf, sich beim weltweiten Klimastreik am 20. September letzten Jahres einzubringen.
   Auch die Christians for Future (Christen fĂŒr die Zukunft) wollen sich fĂŒr die Rettung des Weltklimas einsetzen – und das mit angeblich biblischen Argumenten. Auf der Plattform „WeAct“ (Wir handeln) der Organisation Campact können sich Interessierte einer Stellungnahme und Selbstverpflichtung anschließen. In dem Aufruf heißt es: „Schließt euch uns an, werdet zu denjenigen, die die Welt selbst retten, die die Ärmel hochkrempeln, die sich nicht ablenken lassen!“ Aufgrund des biblischen Schöpfungsberichtes seien Christen verpflichtet, sich als „achtsame GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtner“ fĂŒr die Bewahrung der Schöpfung sowie fĂŒr die Erhaltung und Wiederherstellung einer lebensförderlichen Umwelt fĂŒr alle Menschen, Tiere und Pflanzen einzusetzen. Doch stimmt das, was die frommen Klimaretter einfordern? Gibt es einen spezifischen biblischen Auftrag, das Klima zu retten und somit diesen Globus vor dem Untergang zu bewahren?
   Diesen Auftrag gibt es nicht! Den kann es auch gar nicht geben, denn nach dem biblischen Zeugnis wird dieser Globus final vergehen und durch eine neue Erde und einen neuen Himmel ersetzt werden. Wenn schon nicht der Globus und sein Klima zu retten sind, sollten Christen dann nicht wenigsten, die Natur schĂŒtzen und sie bewahren? Auch dieser spezifisch formulierte Auftrag findet sich fĂŒr uns Heutige in der Heiligen Schrift nicht! Die Bibelstelle, die bezĂŒglich der Bewahrung der Schöpfung gerne herangezogen wird, steht im 1. Mosebuch im 2. Kapitel im Vers 15: „Und Gott, der Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre.“ Es ging damals allein um den Garten Eden und nicht um eine weltweite Natur-Schöpfung, so, wie wir sie heute kennen. Adam und Eva mussten ja die StĂ€tte, die sie bebauen und bewahren sollten, verlassen. Sie wurden wegen des SĂŒndenfalls aus dem Garten Eden verstoßen. Die Folge dieser Entfernung aus dem Paradies war fĂŒrchterlich – bis heute. 1. Mose 3 ab Vers 17: „ 
 so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen! Mit MĂŒhe sollst du dich davon nĂ€hren ein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen und du sollst das GewĂ€chs des Feldes essen.“
   Wie verheerend sich der SĂŒndenfall auswirkt, zeigen auch Aussagen des Wortes Gottes zur Schöpfung selbst: „Die Schöpfung ist ja unterworfen der VergĂ€nglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat –, doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der VergĂ€nglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich Ă€ngstet“ (Römer 8 ab Vers 20). Bis zu welchem Augenblick? „Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird“ (Jesaja 65,17). Deshalb warten glĂ€ubige Christen mit der Schöpfung zusammen „auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt“ (2.Petr 3,13).
   Jegliche AktivitĂ€ten, diesen Planeten und sein Klima zu retten, werden letztlich vergeblich sein. Dabei stellt sich die grundsĂ€tzlichere Frage, ob der Mensch ĂŒberhaupt in der Lage ist, nennenswerten Einfluss auf das große Weltklima zu nehmen. Die meisten Klimaforscher meinen ja, ohne jedoch schlĂŒssige wissenschaftliche Beweise vorlegen zu können, dass der Mensch tatsĂ€chlich ganz alleine fĂŒr den Klimawandel verantwortlich ist. Gleichwohl verĂ€ndert sich das Klima. Das bestĂ€tigte schon 1958 die amerikanische Weltraumbehörde NASA. Sie stellte zum ersten Mal fest, dass VerĂ€nderungen der Sonnenbahn im Universum mit VerĂ€nderungen der axialen Neigung der Erde dafĂŒr verantwortlich sind, dass es auf der Erde wĂ€rmer oder kĂ€lter wird. Im Jahr 2000 veröffentlichte die NASA dann die sogenannte „Milankovitch Climate Theory“. Der Astrophysiker Milankovitch erstellte ein umfassendes mathematisches Modell, nach dem die OberflĂ€chentemperaturen der Erde – auch fĂŒr die Vergangenheit – berechnet werden können. Fakt ist: Das Klima hat sich auf diesem Erdball immer wieder verĂ€ndert.
   Die Milankovitch Climate Theory wurde dann durch eine weitere Studie bestĂ€tigt, die die Wissenschaftszeitschrift Science veröffentlichte. Sie belegte, dass die Berechnungen des Astrophysikers exakt zu VerĂ€nderungen im Erdklima der vergangenen Menschheitsgeschichte passen. Die Theorie von Milankovitch ĂŒbernahm dann auch die Nationale Akademie der Wissenschaft in den USA. Heutige Klimaforscher widersprechen Milankovitchs Theorie nicht, glauben aber, dass sie derzeitige KlimaverĂ€nderungen nicht erklĂ€ren könne. Wer verĂ€ndert nun das Klima: der Mensch oder Elemente, wie die Sonne, die von Gott erschaffen wurden?
   Christen wissen: Der eigentliche Ursprung des Klimas liegt bei Gott, und er bestimmt es. Nahum 1 ab Vers 3: „Der Herr ist geduldig und von großer Kraft 
 Er ist der Herr, dessen Weg in Wetter und Sturm ist; Wolken sind der Staub unter seinen FĂŒĂŸen. Er schilt das Meer und macht es trocken 
“ Weitere Bibelstellen zum Klima: Hiob 26,8; Hiob 36,27-33; Jeremia 10,12-13; Jeremia 51,15-16 etc..
   Wenn sich das Klima auf dieser Erde negativ verĂ€ndert, kann es natĂŒrliche Ursache haben, aber auch direkt mit dem Eingreifen Gottes zu tun haben. Der Auslöser fĂŒr ein göttliches Eingreifen liegt dann tatsĂ€chlich beim Menschen – somit kann man dann durchaus von einem menschengemachten Klimawandel sprechen: „Das Land verdorrt und verwelkt, der Erdkreis verschmachtet und verwelkt, die Höchsten auf Erden verschmachten. Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie ĂŒbertreten das Gesetz und Ă€ndern die Gebote und brechen den ewigen Bund. Darum frisst der Fluch die Erde 
“ (Jesaja 24, 4-6).
   Im Prinzip sind glĂ€ubige Christen die effektivsten Klimaretter. Mit Gottes Hilfe versuchen sie, SĂŒnder von ihrem Weg ins göttliche Verderben abzubringen, indem sie das Evangelium von Jesus Christus verkĂŒndigen. Wer die Empfehlungen Gottes aus seinem Wort, der Bibel, in seinem Leben umsetzt, tut prinzipiell – siehe die Aussage im Buch Jesaja – auch etwas fĂŒr das Weltklima. Doch angesichts der Tatsache, dass besonders im christlichen Abendland Gottes Gebote immer aggressiver mit FĂŒĂŸen getreten werden, wird sich nach biblischer Deutung das Klima vermutlich nicht verbessern.
   Die Christians fĂŒr Future wollen „die Welt selbst retten“. Gut, man kann es versuchen. Doch der letzte Weltklima-Gipfel in Madrid 2019 hat erneut demonstriert, dass das nicht klappen wird. Er ist praktisch gescheitert: Es gab keine weltweite Einigung ĂŒber Maßnahmen, die möglicherweise das Weltklima nachhaltig verbessern könnten.
   FĂŒr glĂ€ubige Christen sollte es selbstverstĂ€ndlich sein, alles zu wĂŒrdigen, zu ehren und deshalb behutsam zu behandeln, was Gott geschaffen hat – auch, wenn der Bewahrungsauftrag genau genommen nur fĂŒr den Garten Eden galt. Wer beispielsweise die Themen „Tier- und Naturschutz“ in der Bibel untersucht, wird erstaunt sein, was Gottes Wort dazu zu sagen hat und auch einfordert – bis heute! Jesus weist jedoch in MatthĂ€us 16,26 darauf hin, dass es noch etwas viel GrĂ¶ĂŸeres gibt als die Rettung des Globus mit allem, was auf ihm zu finden ist: „Was hĂŒlfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nĂ€hme doch Schaden an seiner Seele?“ Einen wie immer auch gearteten Klimaschutz können viele. Menschen aber mit Jesus Christus bekanntzumachen, der fĂŒr Zeit und Ewigkeit rettet, ist das alleinige Privileg von Christen. 

           TOPIC  Nr. 01/2020



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Katholiken klagen den Papst wegen Götzendienstes an 

   FĂŒrstin Gloria von Thurn und Taxis sowie weitere 100 prominente Katholiken aus Deutschland haben in einem Brief Papst Franziskus wegen Götzenanbeterei zu einer öffentlichen Buße aufgefordert. Was war geschehen? Im Oktober 2019 fand in Rom die „Bischofssynode – Sonderversammlung fĂŒr Amazonien“ statt. Die indigenen Katholiken aus SĂŒdamerika hatten auch landesĂŒbliche hölzerne Götzenfiguren mitgebracht – beispielsweise nackte schwangere Frauen. Sie sollten die Gottheit „Pachamama“ symbolisieren. Kurz vor Beginn der Synode wurde in Anwesenheit des Papstes in den Vatikanischen GĂ€rten in einem Ritual ein Baum gepflanzt. Bei der Zeremonie mit dabei waren zwei Pachamama-Statuen, die von Indio-Frauen verehrt wurden. Die Pachamama wird von den Indios als personifizierte Erdmutter nicht nur angebetet, sondern es werden ihr auch Tieropfer gebracht. WĂ€hrend der Synode tauchten die Götzenfiguren dann bei einer Prozession und ebenso in kirchlichen RĂ€umen auf.
   Dem jungen Österreicher Alexander Tschugguel waren dieses pure Heidentum im Vatikan und die Verletzung des 1. biblischen Gebotes so ein Graus, dass er auf eigene Kosten nach Rom reiste. Mit einem Kumpel stahl er fĂŒnf Götzenfiguren, die in der Kirche Santa Maria aufgestellt waren, und warf sie in den Hauptfluss Roms, den Tiber. Dort konnten sie allerdings von der Polizei geborgen werden. Weltweit bekam der junge Österreicher, der in seinem Heimatland den „Marsch fĂŒrs Leben“ organisiert, große Zustimmung fĂŒr seine Aktion. Selbst einige katholische Bischöfe stellen sich hinter ihn. Der Papst jedoch nicht. Als „Bischof von Rom“ bat er „die von dieser Geste (also der Behandlung der Götzen-Figuren durch Tschugguel) beleidigten Menschen um Verzeihung.“ 

           TOPIC  Nr. 01/2020



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Israelische Rabbis danken Trump fĂŒr ErfĂŒllung von Prophezeiungen 

   In einem Brief haben jetzt 250 prominente Rabbiner aus Israel, darunter auch die Oberrabbiner David Lau und Jitzhak Josef, US-PrĂ€sident Donald Trump und USAußenminister Mike Pompeo fĂŒr die ErfĂŒllung biblischer Prophezeiungen gedankt. Anlass des Briefes war die Entscheidung der US-Regierung, den Siedlungsbau Israels in den biblischen Kerngebieten von JudĂ€a und Samaria als rechtmĂ€ĂŸig anzuerkennen. Die Rabbiner schreiben: „Vor ĂŒber 2.500 Jahren stand der Prophet Jeremia auf und prophezeite, dass das Volk Israel in die Berge Samarias zurĂŒckkehren und dort Weinberge pflanzen wird 
 Wir fĂŒhlen uns geehrt, zu der Generation zu gehören, in der eine dieser Prophezeiungen erfĂŒllt wird, so wie all die anderen Prophezeiungen. Vor 130 Jahren begannen Juden aus aller Welt, nach Israel zurĂŒckzukehren. Vor 72 Jahren wurden wir von der Fremdherrschaft befreit. Vor 52 Jahren durften wir nach Jerusalem, Hebron und anderen StĂ€dten von Samaria und JudĂ€a zurĂŒckkehren 
 Vor zwei Jahren haben Sie, die Vereinigten Staaten, uns und Jerusalem als unsere Hauptstadt anerkannt 
 Sie haben jetzt ein besonderes Verdienst, der erste PrĂ€sident zu sein, der diese Anerkennung vornimmt. Wir sind sicher, dass man sich auf den Lippen des Volkes Israel fĂŒr immer an Sie erinnern wird, als jemanden, der an vorderster Front stand und keine Angst hatte. Und Sie könnten das Versprechen erfĂŒllen, das Gott Joshua gegeben hat: ‚Siehe ich habe dir geboten, dass du getrost und freudig seiest. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst‘.“ 

           TOPIC  Nr. 01/2020



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Medien und Politiker machen Deutsche zu bösen BĂŒrgern 

   Hört man auf Politiker, deren Auffassung zu bestimmten Themen auch die öffentlich-rechtlichen Medien gerne kritiklos weitergeben, dann nimmt der allgemeine Antisemitismus unter Deutschen krĂ€ftig zu, ebenso steige die Gewaltbereitschaft im Alltag. Schuld an dieser Entwicklung sei ein AufblĂŒhen des Rechtsextremismus unter den Deutschen.
   Das jĂŒdische Lichterfest Chanukka Ende letzten Jahres nahmen die deutschen Leitmedien erneut zum Anlass, den angeblich aufblĂŒhenden Antisemitismus in Deutschland zu thematisieren. Die Berichterstattung und die Äußerungen von Politikern dazu hinterließen einen eindeutigen Eindruck: Die Deutschen werden immer antisemitischer, da die Attacken auf Juden zunehmen. Wer diese Attacken jedoch in Wirklichkeit zu großen Teilen verĂŒbt, darĂŒber wurde nicht berichtet.
   Im Dezember 2018 berichtete TOPIC ĂŒber einen Artikel der Ev. Zentralstelle fĂŒr Weltanschauungsfragen(EZW), den die Institution in ihrem Materialdienst veröffentlichte. EZW-Referent Pfarrer Kai Funkschmidt wies darauf hin, dass in der polizeilichen Statistik zur „Politisch Motivierten KriminalitĂ€t“ (PMK) fĂŒr das Jahr 2017 94 Prozent der 1.504 antisemitischen Taten den Rechtsextremisten zugeordnet wurden. Eine Umfrage der UniversitĂ€t Bielefeld aus dem Jahr 2017 unter Juden in Deutschland ergebe jedoch ein völlig anderes Bild. Deren Ergebnis widerspreche der Polizeistatistik diametral. Der Erhebung zufolge sind Muslime fĂŒr 81 Prozent der antisemitischen VorfĂ€lle verantwortlich, nach der PMK-Statistik aber nur fĂŒr zwei Prozent. Rechtsextreme TĂ€ter kommen bei der Befragung erst an dritter Stelle (19 Prozent). Funkschmidt: „Antisemitische Straftaten werden in ZweifelsfĂ€llen stets einer rechtsextremen Motivation zugeschrieben, selbst wenn man gar keine weiteren Hinweise hat.“ AuffĂ€llig sei, dass der „systematische Fehler“, der zu groben Verzerrungen fĂŒhre, seit Jahren bekannt sei und nicht behoben werde.
   Ein Ă€hnliches Bild ergibt sich bei den Messerattacken in Deutschland. Ende letzten Jahres hieß es, die Zahl der Messerangriffe in Deutschland sei gestiegen. Und wieder wurde mit keinem Sterbenswörtchen erwĂ€hnt, durch wen diese Messerattacken angewachsen sind. Man fĂŒhre keine bundesweite Statistik darĂŒber, hieß es lapidar auf Nachfrage bei Sicherheitsbehörden.
   „Die heutige MesserkriminalitĂ€t hat es so vor zehn Jahren noch nicht gegeben“, sagt Ulrich Wagner, Professor fĂŒr Sozialpsychologie und Konfliktforschung an der UniversitĂ€t Marburg. Laut einer Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer hat die Massenmigration nach Deutschland zu einem Anstieg der Gewaltverbrechen – auch mit dem Messer – gefĂŒhrt. Die Deutsche Polizeigewerkschaft bezeichnete die Zahl junger mĂ€nnlicher Migranten unter den Messerangreifern als „auffallend“.
   Dass das stimmt, zeigte sich mal wieder an Heiligabend 2019 in Aue (Erzgebirge). Im dortigen Pfarrhaus veranstaltete die St. Nikolai-Kirchgemeinde eine Weihnachtsfeier. Mit dabei waren auch etliche Migranten. Dort kam es dann unter den muslimischen FlĂŒchtlingen zum Streit – wahrscheinlich wegen eines iranischen Christen. Ein 51-jĂ€hriger Deutscher, der den Streit schlichten wollte, wurde dabei niedergestochen und musste in einem Krankenhaus notoperiert werden.
   Es ist im Wesentlichen ein Teil – wenn auch ein kleiner – von NeubĂŒrgern, der diesen verheerenden Eindruck permanent erzeugt, Deutsche wĂŒrden antisemitischer und mehr und mehr im Alltag gewalttĂ€tig. Diesem Eindruck könnten deutsche Spitzenpolitiker mit auf der Hand liegenden Argumenten klar entgegentreten. Doch sie tun es nicht. Man fragt sich warum?
   Da empfĂ€ngt – ausgesprochen herzlich – die „GrĂŒne“ Claudia Roth kurz nach dem Attentat von Halle den iranischen Parlamentssprecher Ali Laridschani. Er ist fĂŒr seine Vernichtungsdrohungen gegen Israel bekannt. Kurz nach seiner Wahl zum BundesprĂ€sidenten verneigte sich bei einem Nahost-Besuch Frank-Walter Steinmeier am Grab von Jassir Arafat. Der palĂ€stinensische Terrorist verantwortete unzĂ€hlige jĂŒdische Todesopfer. Im Februar letzten Jahres ĂŒbersandte der BundesprĂ€sident an das antisemitische Mullah-Regime im Iran „herzliche GlĂŒckwĂŒnsche“ zum Nationalfeiertag, „auch im Namen meiner Landsleute“. Im Namen der Landsleute? Ob seine Landsleute diesem antisemitisch eingefĂ€rbten Gruß auch zugestimmt hĂ€tten? Die Bild-Zeitung listete jedenfalls im Oktober 2019 deutsche Politiker auf, die in Deuschland Antisemitismus salonfĂ€hig machten. Roth und Steinmeier waren darunter. 

         TOPIC  Nr. 01/2020



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Das Internet als Klima-Belastung  

   Ausgerechnet die zumeist jugendlichen Vertreter der Fridays for Future-Bewegung tragen enorm zur Belastung der Umwelt bei. Die meisten von ihnen besitzen ein Smartphone, und exakt mit diesem könnten sie einen wichtigen Beitrag zur Klimaverbesserung erbringen, indem sie es schlicht weniger in Betrieb nehmen.
   Wie der deutsche Stromversorger Eon berichtet, werden durch Streaming-Plattformen wie YouTube und Netflix und andere Dienste weltweit pro Jahr 200 Milliarden Kilowattstunden an Strom verbraucht. 2018 hĂ€tten die Streaming-Plattformen ungefĂ€hr so viel Strom „gefressen“ wie alle Privathaushalte in Deutschland, Italien und Polen zusammen.
   Im Dezember 2019 hatte die Vize-PrĂ€sidentin der EU-Kommission, Margrethe Vestager, auf den hohen Energie-Verbrauch des Internets und die Folgen fĂŒr den Klimawandel hingewiesen. Die 51-jĂ€hrige Politikerin, die in BrĂŒssel fĂŒr den Bereich Digitalisierung zustĂ€ndig ist, wies darauf hin, dass die Rechenzentren, die das Internet am Laufen halten, Unmengen an Energie verbrauchten. Um das anvisierte Klimaziel von 2050 zu erreichen, mĂŒssten im Bereich Digitalisierung ganz neue Techniken entwickelt werden, die Energie einsparen und den Verbrauch effizienter gestalten. 

           TOPIC  Nr. 01/2020



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Ab wann kann man Kleinkinder geistlich-biblisch erziehen? 

   Ab wann können Kleinkinder geistlich-biblisch erzogen werden? Als sich der Facharzt fĂŒr Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Eduard Freitag (Schrecksbach/ Hessen), diese Frage stellte und sich auf die Suche machte, um entsprechende Literatur zu finden, musste der Christ feststellen: Es gibt so gut wie keine. Es gibt auch kaum verfĂŒgbare Literatur im Sinne einer „Dogmatik fĂŒr Kinder“. Also setzte er sich selber hin und schrieb ein Buch dazu (TOPIC berichtete ĂŒber erste Ergebnisse aus dem Manuskript im April 2018.). Nun liegt das 160-Seiten-Buch zum Preis von acht Euro vor. Es hat Taschenbuchformat und ist eingebunden. Es trĂ€gt den Titel „Du kennst die Schrift von Kindheit an“ (ISBN 978-3-86203-236-5) und ist im christlichen Schriften- und Liederverlag Samenkorn e.V. Steinhagen (Tel. 05204-9249430) erschienen.
   Freitag konzentriert sich bei seinem Thema besonders auf Kleinkinder bis fĂŒnf Jahre, aber auch auf noch nicht Geborene.
   Das Ohr ist das erste Sinnesorgan, welches im Mutterleib vollstĂ€ndig entwickelt ist. Es wird im 22 Tage alten Embryo als Ohrplakode angelegt – frĂŒher als alle anderen Sinnesorgane. Bereits in der 20. Schwangerschaftswoche kann das ungeborene Kind nachweisbar akustische Signale registrieren. Es nimmt besonders die Stimme der Mutter wahr. Bei lauten GerĂ€uschen zuckt es im Mutterleib zusammen. Doch was hört das Ungeborene wirklich? Und: Kann es GerĂ€usche deuten, kann es gar etwas „verstehen“? Ist z. B. das, was im Lukas-Evangelium zu lesen ist, rein geistlich zu deuten oder eventuell auch anders zu erklĂ€ren?
   Dort wird im 1. Kapitel beschrieben, wie die mit Jesus schwangere Maria ihre mit Johannes dem TĂ€ufer
schwangere Verwandte Elisabeth besucht. Elisabeth war zu dem Zeitpunkt im sechsten Monat schwanger – also: Das Ohr ihres Kindes war theoretisch vollstĂ€ndig ausgebildet. Dann heißt es ab Vers 41: „Und es geschah, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, da hĂŒpfte das Kind in ihrem Leibe 
“ Elisabeth sagt dann etwas spĂ€ter erklĂ€rend: „Denn siehe, sowie der Klang deines Grußes in mein Ohr drang, hĂŒpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.“
   Wie immer diese Reaktion im Mutterleib von Elisabeth auch zustande kam, fest steht eines: Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament ist das Hören der zentrale Übertragungsweg, den Gott nutzt, um seine Geschöpfe zu erreichen. Freitag schreibt dazu: „Da Kinder bereits ab dem sechsten Monat der Schwangerschaft ein voll entwickeltes Gehör haben, sollte spĂ€testens ab diesem Stadium der kindlichen Entwicklung die Bibel von der Mutter laut gelesen werden, sodass das Kind sich bereits Bibelworte einprĂ€gen kann.“ Auch das Singen von geistlichen Liedern könne eine geistliche FrĂŒherziehung sein, so Freitag, obwohl der Facharzt dafĂŒr keinen Beweis vorlegen kann – was er auch zugibt.
   Eines ist jedoch gesichert: Der Mensch wird in den ersten Jahren seines irdischen Daseins so geprĂ€gt wie in keinem Zeitabschnitt spĂ€ter. Der Facharzt zieht daraus den Schluss: GeprĂ€gt wird der Mensch im Kleinkindalter so oder so – warum dann nicht von christlichen Eltern konsequent geistlich. Wie stark sich eine solche PrĂ€gung auswirken kann, schildert Freitag aus seinem Facharzt-Alltag. Er berichtet von einem wenige Wochen alten SĂ€ugling, der immer wieder laut geschrien habe, bevor die Mutter ihn zum Stillen an die Brust legte. Dennoch entschied sich die Mutter, vor dem Stillen erst ein Dankgebet zu sprechen. Schon nach kurzer Zeit hörte das Baby sofort auf zu schreien, nachdem es die ersten Worte des Dankgebetes wahrnahm. Erst danach legte die Mutter es an ihre Brust.
   Freitag beschwört geradezu Eltern, die ersten Jahre ihrer Kinder sehr ernst zu nehmen, und fĂŒhrt dazu auch den Kirchenvater Chrysostomos ins Feld. Er schrieb 420 nach Christus: „Erziehen wir die Kinder in der Zucht und Lehre des Herrn! Geben wir ihnen die besten Beispiele an die Hand, indem wir sie von frĂŒhester Jugend an zum Lesen der Heiligen Schrift anhalten.“
   Laut Freitag sei eine sehr gute Möglichkeit, Kinder schon frĂŒh biblisch-geistlich zu prĂ€gen, die Form der Familienandacht. Er schreibt dazu: „Diese meist abends stattfindenden Gemeinschaften, an denen die Eltern zusammen mit den Kindern teilnehmen, sind fĂŒr die Kinder sehr gute Gelegenheiten, ihre Alltagssorgen oder -freuden durch ErzĂ€hlen und gemeinsames Gebet loszuwerden, um unbeschwert in die Nacht gehen zu können. Das biblische Wort sollte dabei nicht fehlen, denn es sind zugleich einzigartige Gelegenheiten, den Kindern anhand des Wortes Gottes kindgerecht göttliche Wahrheiten zu vermitteln. In einem Jahr sind es 365 kleine biblische Lektionen, welche die Kinder hören. In 10 Jahren sind es bereits 3.650 Lektionen. Wenn das Wort Gottes zentral ist, wird diese PrĂ€gung das Denken der Kinder maßgeblich beeinflussen.“
   Laut Freitag fĂ€llt der Mensch im Alter von 12 bis 14 Jahren wichtige Entscheidungen. Untersuchungen haben lĂ€ngst belegt, dass gerade im Alter zwischen 12 und 20 Jahren viele Menschen sich bekehren und ein bewusstes Leben mit Jesus Christus beginnen. Nach dieser Altersphase nimmt die Zahl der Christus-
Bekehrungen deutlich ab. Wie soll sich aber ein Mensch in dieser wichtigen Lebensphase entscheiden, wenn er noch nie von Gott gehört hat? Von daher ist eine frĂŒhe geistlich-biblische PrĂ€gung von entscheidender Wichtigkeit.

             TOPIC  Nr. 01/2020



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z.B. 40. Jahrgang - Nr. 2 Februar 2020

Die Themen: Gottes SchachzĂŒge in der Politik. - Methodisten stehen vor großer Spaltung. - Davos: Trump segnet die MĂ€chtigen der Welt. - Von Personen. - Neuer Verein setzt bekannte Vortragsreihe fort. - MSOE verlĂ€sst Gnadauer Verband. - China nimmt Christen an die Leine. - Hartl fordert zum Zungengebet auf. - Ist die Globalisierung am Ende? - Dark Patterns: Wie im Internet manipuliert wird. - Israel startet energiepolitische Revolution. - Postzustellung wird immer schlechter. - Staat fördert Zerstörung des Menschen. - Hinter Heavy Metal steckt oft Satanisches. - Linksextreme Gewalt wird unterschĂ€tzt. - Österreichs Regierung bekennt sich zu Israel. - Deutsche verzichten zunehmend auf Bargeld. 



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Israel: Gottes SchachzĂŒge in der Politik 

    Im zweiten Halbjahr 2016 verabschiedete der Sicherheitsrat der UNO eine Resolution, die Israels Siedlungsbau auf Gebieten verurteilt, die die PalĂ€stinenser fĂŒr ihren zukĂŒnftigen Staat im Rahmen der sogenannten Zwei-Staaten-Lösung beanspruchen. Solche Resolutionen gab es schon mehrere, und immer wieder legten die USA als stĂ€ndiges Sicherheitsratsmitglied ein Veto ein. Es war damals Barak Hussein Obamas letzter Amtsmonat, und er ordnete an, dieses Mal kein Veto einzulegen. Nicht nur das. Gegen das Votum des USKongresses ĂŒberwies er auch noch „stillschweigend“ 221 Millionen US-Dollar an die PalĂ€stinenser.
   Dann wĂ€hlten im November 2016 die Amerikaner einen neuen PrĂ€sidenten. Was damals kaum jemand fĂŒr möglich gehalten hatte, geschah: Donald Trump gewann. Kaum war er im Amt, ordnete der 45. USPrĂ€sident eine radikale VerĂ€nderung der US-Positionen zu Israel an: keine Kritik mehr am israelischen Siedlungsbau, rechtliche und volle Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels, was eigentlich einen Todesstoß fĂŒr die Zwei-Staaten-Lösung bedeutet. Mittlerweile entschied die US-Regierung sogar, den Siedlungsbau in den biblischen Kerngebieten von JudĂ€a und Samaria rechtmĂ€ĂŸig anzuerkennen.
   FĂŒr diesen radikalen Politikwechsel der USA inBezug auf Israel, den der Rest der politischen Welt mit Entsetzen wahrnahm, könnten Bibelleser eine ErklĂ€rung anfĂŒhren: Sie findet sich im alttestamentlichen Buch Jesaja (Jes 46,10 und 14,24). Dort sagt Gott selbst: „Alles, was mir gefĂ€llt, werde ich vollbringen 
 FĂŒrwahr, es soll geschehen, wie ich es mir vorgenommen habe, und es soll zustande kommen, wie ich es beschlossen habe.“ Bibelleser wissen, dass Gott die Nationen kontrolliert (Hi 12,23; Ps 22,29; Dan 4,14) und Könige ab- und einsetzt (Dan 2,21). Der bekannte Oxford-Professor und Fantasy-Autor C.S. Lewis sagte einmal: „Die Geschichte wurde mit dem Finger Gottes geschrieben“ – und sie wird es bis heute.
   Derzeit vollzieht sich wieder so ein recht merkwĂŒrdiger politischer Schachzug, der in Bezug auf Israel von Bedeutung sein könnte: der Brexit. Das Vereinigte Königreich, bestehend aus den LĂ€ndern England, Wales, Schottland und Nordirland, hat die EuropĂ€ische Union (EU) am 31. Januar 2020 endgĂŒltig verlassen. Begonnen hatte der Austrittsprozess schon im Juni 2016 und war ĂŒber Jahre ein Gezerre zwischen den Briten und der EU-Spitze. Zum Schluss verstand kaum noch jemand, worum es eigentlich geht. Man gewann den Eindruck, das Vereinigte Königreich muss die EU verlassen, obwohl so ein Ausstieg fĂŒr die Briten mit viel grĂ¶ĂŸeren Risiken verbunden ist als fĂŒr die EuropĂ€ische Union.
   Betrachtet man die jĂŒngere Geschichte, so kann man eines festhalten: Die USA und Großbritannien sind die einzigen LĂ€nder dieser Welt, die in Bezug auf Israel bedeutende endzeitliche Vorhersagen ganz praktisch um- und durchgesetzt haben.
   Die NeugrĂŒndung Israels 1948 begann eigentlich im Ersten Weltkrieg. Als die Deutschen den Briten den Zugang zum Lösungsmittel Azeton abschnitten, das fĂŒr die Herstellung von Kugeln und Granaten gebraucht wurde, bot sich ein Jude an, den Briten zu helfen. Es war der jĂŒdische Chemiker Chaim Weizmann, der ein Verfahren entwickelte, das es den Briten erlaubte, eigenes Azeton herzustellen. Weizmann war nicht nur Chemiker, sondern auch eine fĂŒhrende Person des Zionismus in Großbritannien. Durch seine TĂ€tigkeit befreundete sich Weizmann mit dem dortigen Stabschef der Marine, Arthur Balfour, und dem Munitionsminister David Lloyd George. Diese Freundschaft blieb innig, auch als Lloyd George Premierminister wurde und Balfour Außenminister.
   Weizmann lag seinen beiden Freunden immer wieder mit demselben Anliegen in den Ohren: Sie sollten doch bitte dazu beitragen, dass Israel in PalĂ€stina wieder eine eigene Heimstatt bekommen könnte. Weizmann erwies sich als ĂŒberzeugend. Die britische Regierung versprach, fĂŒr die Juden diese Heimstatt einzurichten. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sie dieses Versprechen dann – allerdings ziemlich widerwillig – wahr: Israel erhielt die Chance, seinen eigenen Staat auszurufen. Seitdem erfĂŒllt sich das, was der alttestamentliche Prophet Hesekiel so ausdrĂŒckte: „So spricht der Herr, der Ewige: Siehe, ich werde die Kinder Israels aus den Nationen herausholen, wohin sie gezogen sind, und ich werde sie von ringsumher sammeln und sie in ihr Land bringen“ (Hesekiel 11,17).
   Das Vereinigte Königreich hat nun die EU verlassen. Eine EU, die sich in den letzten Jahren gegenĂŒber Israel immer feindseliger aufstellt. Solche feindseligen KrĂ€fte gibt es auch in Großbritannien – z. B. in der Person von Jeremy Corbyn, dem Chef derLabour-Partei. Doch Labour erlebte bei der letzten Parlamentswahl in Großbritannien eine krachende Niederlage. Boris Johnson holte mit seiner konservativen Partei die absolute Mehrheit. Die Juden auf der Insel atmeten auf.
   Statt des Israel-Hassers Corbyn schaffte es zu Weihnachten 2019 der neue britische Premierminister in die Schlagzeilen. Er gratulierte in einem klaren Statement allen Juden auf der Insel zum Chanukka-Fest und versprach, dass fĂŒr sie eine neue Zeit anbrechen werde. Der Antisemitismus auf der Insel solle zurĂŒckgetrieben werden. Johnson in seinem GlĂŒckwunsch-Statement: „Ich bin Jude, und ich bin stolz darauf!“
   Wer ist eigentlich dieser Boris Johnson mit dem blonden Wuschelkopf? Der 55-JĂ€hrige hat jĂŒdische und muslimische Vorfahren, ist katholisch getauft, Fan von englischen Kirchenliedern und von der antiken Götterwelt. Zudem fließt „blaues Blut“ in den Adern des neuen britischen Premiers. Johnson hat Vorfahren im Königshaus WĂŒrttemberg und ist ĂŒber diese Linie sogar mit Königin Elisabeth II. und Prinz Charles verwandt.
   Es gibt ein paar merkwĂŒrdige Verbindungen zwischen Großbritannien und dem Heiligen Land, die so kein anderer Staat aufweisen kann. Gerade deshalb könnte dem Brexit eine besondere Bedeutung zukommen. TOPIC liegt ein Stammbaum in PlakatgrĂ¶ĂŸe vor, auf dem in zig Positionen eine Blutlinie von dem biblischen König David zum jetzigen Königshaus dargestellt ist. Königin Victoria, die von 1837 bis 1901 das Vereinigte Königreich regierte, war fest davon ĂŒberzeugt, dass das britische Königshaus vom biblischen König David abstamme. Historiker bezweifeln das stark und behaupten, an diesem Stammbaum sei ganz schön manipuliert worden. Eines steht jedoch fest: Seit Königin Victoria wurden alle mĂ€nnlichen Nachkommen des Königshauses von einem jĂŒdischen Mohel (Beschneider) beschnitten. Diese Tradition wurde erst 1982 von Prinzessin Diana durchbrochen.
   Die besondere Verbindung zum Volk Gottes soll auch ein roh behauener Sandstein aus dem Heiligen Land demonstrieren. Er soll der Stein sein, auf dem David saß, als er zum König gesalbt wurde. Dieser Stein wird im schottischen Edinburgh aufbewahrt und nur zur Krönung eines britischen Monarchen verwendet. Damit soll die direkte Abstammung vom biblischen König David dokumentiert werden.
   Bei solchen angeblichen Verbindungen der Briten zu Israel stellt sich die Frage, warum Königin Elisabeth II. noch nie das Heilige Land besucht hat. Erst nachdem der Brexit wahrscheinlich wurde, stattete ihr Enkel Prinz William als Vertreter des britischen Königshauses im Juni 2018 Israel einen ersten offiziellen Besuch ab.
   Liegt im VerhĂ€ltnis Großbritanniens zum Heiligen Land irgendein Geheimnis, das erst nach dem Brexit gelĂŒftet werden wird? Hat Gott etwas Besonderes mit dem Vereinigten Königreich vor? War der Austritt aus der EU eine zwingende Voraussetzung dafĂŒr? Mit einem Boris Johnson an der Spitze haben die Briten allerdings einen ausgewiesenen Trickser, TĂ€uscher und LĂŒgner gewĂ€hlt – Eigenschaften, die auch der biblische Antichrist perfekt beherrschen wird. In seiner Zeit als Zeitungs-korrespondent in BrĂŒssel erfand Johnson z. B. unfassbare LĂŒgengeschichten, die große Zeitungen auf der britischen Insel – sehr zum Entsetzen europĂ€ischer Journalisten – sogar abdruckten.
   Angesichts der sich immer deutlicher zeigenden endzeitlichen Entwicklungen dĂŒrfte es spannend sein zu beobachten, welche Rolle das „neue“ Großbritannien diesbezĂŒglich einnehmen wird. 

             TOPIC  Nr. 02/2020



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MEHR-Konferenz: Katholik Hartl forderte zum dÀmonischen Zungengebet auf

   Die MEHR-Konferenz in Augsburg unter Leitung des Katholiken Johannes Hartl ist derzeit wohl die grĂ¶ĂŸte christliche Konferenz in Deutschland. Anfang Januar 2020 kamen rund 12.000 Besucher in die Fuggerstadt – laut der Ev. Nachrichtenagentur idea hauptsĂ€chlich Protestanten. Hartl versteht seine Konferenz jedoch ökumenisch. So wurde neben dem ev. Abendmahl auch die katholische Eucharistie angeboten.
   Am letzten Abend der Konferenz zeigte sich jedoch, worum es Hartl tatsĂ€chlich bei seiner Konferenz geht: Er versuchte, die Besucher unter einen Geist zu bringen. Ein Teilnehmer schreibt dazu: „Hartl hielt an diesem Abend einen Vortrag, auf dem im Anschluss eine ‚Gebetszeit‘ folgte. Er stand auf der BĂŒhne und rief bei unterschwelliger Hintergrundmusik den Heiligen Geist herbei. Mit beruhigender Stimme ‚lud er ihn ein‘ und machte passende Bewegungen mit seinen Armen dazu. Er redete auf die Menge ein und die Stimmung spitzte sich zu. Dann forderte er die Zuhörer auf, gemeinsam und lauthals in Zungen zu beten und hier und da begannen die Leute aus der Menge, verzĂŒckt zu schreien.“ Nirgendwo in der Bibel finden sich Hinweise, dass Menschen den Heiligen Geist herbeirufen können, um ihn fĂŒr gewisse Zwecke zu benutzen. Wenn sich in Augsburg ein Geist oder gar Geister tatsĂ€chlich gemeldet haben sollten, dann können es nur dĂ€monische sein. DĂ€monische Geister lassen sich herbeirufen, wie Beispiele aus dem Spiritismus und Okkultismus belegen. 

         TOPIC  Nr. 02/2020



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Bundestags-Experten warnen vor verfĂŒhrerischen Inhalten im Internet 

   Das BĂŒro fĂŒr Technikfolgen-AbschĂ€tzung beim Deutschen Bundestag warnt vor sogenannten Dark Patterns. Das sind betrĂŒgerische Inhalte im Internet: „Dark Patterns ist ein Sammelbegriff fĂŒr Internet-muster oder -designs, die darauf ausgelegt sind, Nutzende von Onlinediensten und sozialen Netz-werken dazu zu bringen, TĂ€tigkeiten auszufĂŒhren, die ihren eigentlichen Interessen zuwiderlaufen und mit negativen Konsequenzen verbunden sein können. Stets werden dabei bestimmte menschliche Verhaltens- oder Wahrnehmungsmuster ausgenutzt. Dark Patterns werden unter anderem im Rahmen von Neuromarketing (Methode, die davon ausgeht, dass Kaufentscheidungen von GefĂŒhlen abhĂ€ngen, die Red.) eingesetzt und gehören im weiteren Sinne zu den psychologischen AnsĂ€tzen der technologiegestĂŒtzten Verhaltensbeeinflussung.“
   Als Beispiele fĂŒr den praktischen Einsatz nennt das BĂŒro: „Mit Dark Patterns werden beispielsweise bestimmte Emotionen angesprochen, um zu einem Kauf im Internet zu verleiten oder einen bestimmten Link anzuklicken. Andere Muster sind darauf ausgelegt, gezielt die Aufmerksamkeit von wesentlichen Aspekten abzulenken, z. B. von einer erhöhten Rechnung oder versteckten Kosten. Preisvergleiche oder das RĂŒckgĂ€ngigmachen von Aktionen werden hĂ€ufig erschwert.“ Zum potenziellen Nachteil von Nutzern wĂŒrden Dark Patterns im Onlinehandel mit Waren und Dienstleistungen, bei E-Mail-Diensten, Downloadportalen, Suchmaschinen und sozialen Netzwerken „wie beispielsweise Twitter, Instagramm, WhatsApp und Facebook“ eingesetzt.
   Die bekannten Beispiele fĂŒr den Einsatz von Dark Patterns ließen sich in drei Gruppen einteilen. Zur Gruppe „Ködern, TĂ€uschen und AusĂŒben emotionalen Drucks“ gehöre beispielsweise der von Microsoft vor einiger Zeit angewandte Trick, die Umstellung auf Windows 10 als „notwendiges Update“ zu deklarieren, obwohl es sich um ein gĂ€nzlich neues Programm handele. Ein weiteres Beispiel: „Bei den zur 1&1-Gruppe gehörenden Mailanbietern GMX und web.de werden Werbebanner zwischen dem normalen Maileingang positioniert. Klickt man versehentlich auf die als Mail getarnte Werbung, können ungewollt kostenpflichtige Zusatzabonnements abgeschlossen werden ...“ Bei anderen Einsatzzwecken wĂŒrden Unsicherheiten und SchuldgefĂŒhle provoziert, etwa wenn man durch einen Klick bestĂ€tigen solle, einen vermeintlichen Vorteil nicht annehmen zu wollen. In die zweite Gruppe gehören Dark Patterns zum „Entlocken von Daten“, die die Nutzer eigentlich gar nicht preisgeben wollten. Das folgende Beispiel sei vom Karriere-Portal Linkedln angewandt worden: „Als Teil des Anmeldeprozesses wurde empfohlen, Zugang zu dem E-Mail-Konto zu gewĂ€hren. Im Gegenzug wurde versprochen, dass es ‚Ihrer Karriere ein starkes Netzwerk‘ bietet. In einem nĂ€chsten Schritt wurde die unverfĂ€nglich klingende SchaltflĂ€che ‚Zum Netzwerk hinzufĂŒgen‘ angeboten. TatsĂ€chlich wurde hiermit Linkedln die Erlaubnis erteilt, jeden Kontakt automatisiert mit einer Einladung zu Linkedin zu kontaktieren. Dieser Schritt war fĂŒr viele der neuen Linkedln- Kunden ĂŒberraschend und nicht intendiert.“
   Die dritte Gruppe von Dark Patterns schließlich lautet „Ablenken und Hervorrufen von ErmĂŒdung“. Mit solchen Techniken werde darauf hingearbeitet, „dass Kundinnen und Kunden unaufmerksam sind und dies nicht bemerken“. Da finde sich plötzlich ein Kaufartikel im Warenkorb, den man gar nicht hat haben wollen, oder „Dark Patterns zielen darauf ab, die Aufmerksamkeit der Kunden bei versteckten Kosten zu reduzieren (Misdirection) oder Preisvergleiche zu erschweren. Das Design der Webseite ist dann so ausgelegt, dass es die Aufmerksamkeit steuert, um von nachteiligen Aspekten abzulenken.“
   Der Einsatz von Dark Patterns, urteilt das BĂŒro, sei „unethisch, mitunter unlauter und ggf. betrĂŒgerisch. Insbesondere sind auf die Ausnutzung menschlicher WahrnehmungsschwĂ€chen ausgerichtete Dark Patterns fĂŒr unerfahrene Nutzende schĂ€dlich, z. B. Senioren, Kinder und Jugendliche sowie bildungsferne Gruppen. Aus Sicht des Verbraucherschutzes werden Verbraucherinnen und Verbraucher ĂŒber Dark Patterns gezielt gesteuert, manipuliert und getĂ€uscht.“ Das Thema habe „eine hohe gesellschaftliche Relevanz, da die Nutzung des Internets im Zeitalter der Digitalisierung zur elementaren Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe geworden ist.“ Viele Bereiche des tĂ€glichen Lebens wĂŒrden durch das Internet unterstĂŒtzt, beschleunigt oder erst ermöglicht, sodass durchaus von einer AbhĂ€ngigkeit von diesem Medium gesprochen werden könne. Dark Patterns stĂŒnden außerdem „im ĂŒbergeordneten Zusammenhang mit einer allgemeinen Tendenz der technologisch gestĂŒtzten Manipulation menschlichen Verhaltens“. Als Konsequenz fordert das BĂŒro weitergehende Studien, die etwa den Einsatz von Dark Patterns bei sogenannten Streamingportalen wie Netflix und Amazon Prime in den Blick nehmen könnten. Außerdem sei die Möglichkeit regulatorischer Eingriffe in das Design von Internetseiten zu prĂŒfen, und die Rahmenbedingungen fĂŒr Berufe im Bereich Informatik und Webdesign mĂŒssten so ergĂ€nzt werden, dass „strukturierte Ethikbetrachtungen“ ĂŒber die „Konsequenzen des eigenen beruflichen Handelns“ stattfĂ€nden, wie es sie etwa im Bereich der Lebenswissenschaften schon gebe. 

           TOPIC  Nr. 02/2020



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Energiepolitische Revolution: Israels Gasfeld Leviathan liefert 

   2010 wurde es vor der MittelmeerkĂŒste Israels entdeckt: das Erdgasfeld Leviathan. Nun ist die Erschließung abgeschlossen – auch dank russischer Hilfe. Im Oktober 2015 vereinbarten der russische PrĂ€sident Wladimir Putin und Israels Premierminister Benjamin Netanyahu die Vergabe umfangreicher Konzessionen an den russischen Energie-Giganten Gazprom, der die Leviathan-LagerstĂ€tte dafĂŒr entwickeln sollte. Seit dem 31.12.2019 „liefert“ nun Leviathan. Dadurch wird Israel zu einem gewichtigen energiepolitischen Spieler im Nahen Osten. Nicht nur, dass die Energiepreise in Israel selbst mĂ€chtig sinken können, auch muslimische NachbarlĂ€nder werden von Leviathan profitieren und in Israels Kassen viel Geld spĂŒlen. Bisher hatte Israel Gas aus Ägypten gekauft, das durch oberirdische Pipelines nach Israel gepumpt wurde. Seit dem 1. Januar 2020 fließt nun Gas aus dem israelischen Gasfeld Leviathan nach Ägypten. Jordanien bezieht schon Gas aus Israel. Dieses liefert das Nachbargasfeld von Leviathan namens Tamar. Neben der UnabhĂ€ngigkeit in der Energieversorgung hofft Israel nun, durch seine Gaslieferungen strategische Verbindungen in der Region stĂ€rken und neue schaffen zu können. 

         TOPIC  Nr. 02/2020



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FrĂŒhsexualisierung: Staat fördert die Zerstörung des Menschen 

   Schulen und KindergĂ€rten können seit 2017 bei der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung (BZgA) ein „Medienpaket zur Sexualerziehung fĂŒr Kinder im Vorschulalter“ bestellen. Dieses „Medienpaket“ („Kindergartenbox – Entdecken, Schauen, FĂŒhlen!“) richtet sich an Kleinkinder und enthĂ€lt laut BZgA „Medien, Spiele und vielfĂ€ltige praktische Anregungen“. Mit dabei: BĂŒcher und Bilder mit teilweise nackten Kindern, Doktorspielen, Liedern und den Puppen „Lutz“ (mit Hoden und Penis) und „Linda“ (mit Vagina). In der Anleitung der BZgA wird z.B. den Erzieherinnen geraten, „aus Versehen“ die Hosen der Puppen herunter rutschen zu lassen. Kinder sollen dann die Genitalien „entdecken“ und „fĂŒhlen“.
   Laut einer Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann an die deutsche Bundesregierung sind seit 2017 von den „Kindergartenboxen“ 2.348 Exemplare von der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung abgerufen worden. 268 StĂŒck gingen an Behörden, 502 an „Sonstige“ und 1.578 Exemplare an Schulen und KindergĂ€rten. Die meisten Exemplare (462) wurden nach Nordrhein-Westfalen geliefert, gefolgt von Baden-WĂŒrttemberg (180) und Bayern (167).
   Hohmann schreibt zu seiner Recherche: „Kleinkinder, die vor Kurzem erst das Laufen gelernt haben, werden in ihrer natĂŒrlichen Entwicklung gestört. Ihr Erleben der Umwelt, ihr Denken soll auf SexualitĂ€t getrimmt werden. Ich frage mich, woher Gender-Ideologen wissen, dass sich schon DreijĂ€hrige fĂŒr Sex interessieren. Das ist nicht normal. Kinder sollen Kinder bleiben!“
   Hohmann hat insofern Recht, dass die Neuropathologie, die sich mit dem Gehirn beschĂ€ftigt, lĂ€ngst bewiesen hat, dass Kleinkinder ĂŒberhaupt kein sexuelles Empfinden fĂŒr ErwachsenensexualitĂ€t haben. Die Sexualhormone Testosteron und Östrogen, mit deren Hilfe bereits im Fötus die Geschlechtlichkeit als mĂ€nnlich oder als weiblich festgelegt wird, werden noch im SĂ€uglingsalter in ihren AktivitĂ€ten fast auf null zurĂŒckgefahren. Erst im Vorfeld der PubertĂ€t erwacht dieses Potential.
   Die katholische Kinder- und Jugendpsychologin Christa Meves weist in einem Aufsatz mit dem Titel „Erziehung – FrĂŒhsexualisierung und ihre Folgen“ darauf hin, dass durch die FrĂŒhsexualisierung von Kindern im seelischen Bereich eine Abspaltung des Geschlechtstriebes von der Gesamtentwicklung stattfinde. Dieser Prozess könne dazu fĂŒhren, dass im spĂ€teren Jugendalter sich eine Sexsucht einstelle sowie ein verstĂ€rktes Interesse an einem sexuellen Umgang mit Kindern.
   Hohmann stellt in einem Begleitschreiben zu seinen Recherchen besonders die gesellschafts-politischen Folgen der FrĂŒhsexualisierung in den Fokus. Er schreibt: „Das staatliche Umerziehungsprojekt ‚Gender-Mainstreaming‘ zielt mit der Vernichtung der GeschlechtsidentitĂ€t schon im Kindesalter im Ergebnis darauf, die aus Mann, Frau und Kindern bestehende herkömmliche Familie zu beseitigen. Am Ende der inneren Aushöhlung unserer Gesellschaft stehen entwurzelte Menschen ohne Bindungen zu ihrem Geschlecht, ihrer Familie, ihrer Kultur, ihrer Nation. Diese atomisierten Menschen werden zur verschiebbaren Masse degradiert.“

         TOPIC  Nr. 02/2020



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z.B. 40. Jahrgang - Nr. 3 MĂ€rz 2020

Die Themen: Merkel und die „ThĂŒringen-Bombe“. - Antifa-Kirche bekommt Steuergelder. - Willow Creek mit fragwĂŒrdigen Referenten. - 40 Jahre Christliche BĂŒcherstuben. - Historiker: Argumente fĂŒr Auferstehung Jesu. - Kirchen-Einbrecher lĂ€sst sich in Kirche taufen. - Per Telefon: Kurzhörspiele fĂŒr Kinder. - Millionen deutsche Tote durch Corona-Virus? - HintergrĂŒnde zum Hanau-Attentat. - Kommentar zum Schweizer „Zensurgesetz“. - Französische Freimaurer wirken in Berlin. - Frankreich: ethischer Dammbruch. - Bargeld-„Abschaffer“ mit RĂŒckschlag. - Ethischer Eklat bei „Big Brother“-Show. - KI findet neues Antibiotikum



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40 Jahre Christliche BĂŒcherstuben GmbH 

   In ihre 29 BuchlĂ€den in Deutschland gelangt nicht jedes Buch, das in einem evangelikalen Verlag erscheint. Was in die Regale und Schaufenster kommt, wird vorher geprĂŒft – sprich: sorgfĂ€ltig gelesen. Das ist das Prinzip der Christlichen BĂŒcherstuben GmbH.
   In diesem Jahr wird die Christliche BĂŒcherstuben GmbH 40 Jahre alt. GegrĂŒndet wurde sie von der Christlichen Verlagsgesellschaft Dillenburg (CV), unter deren Dach sie eigenstĂ€ndig als GmbH operiert. Die 29 LĂ€den mit ihren ĂŒber 450 ehrenamtlich tĂ€tigen Mitarbeitern verstehen sich jedoch nicht allein als VerkĂ€ufer von BĂŒchern. Ihre BĂŒcherstuben sollen Missionsstationen sein, in denen sich Menschen in aller Ruhe ĂŒber ein Leben mit Jesus Christus zunĂ€chst einmal informieren können. Deshalb arbeiten die LĂ€den auch nicht gewinn-, sondern auftragsorientiert.
   Die CV, die zur BrĂŒderbewegung gehört, macht ĂŒber verschiedene Vertriebswege nach eigenen Angaben einen Jahresumsatz von 2,5 Millionen Euro. Ein betrĂ€chtlicher Teil des Gewinns des Verlages wird in die BĂŒcherstuben-Arbeit gesteckt – sonst ließe sich dieser Betriebszweig nicht aufrechterhalten.
   Wiederholt sehen sich der Verlag und die BĂŒcherstuben GmbH mit dem Vorwurf konfrontiert, das Buchangebot zu zensieren. TatsĂ€chlich gibt es eine „Nicht-Verkaufsliste“. Auf dieser befinden sich beispielsweise die „VOLX-Bibel“ von Martin Dreyer, das Buch des Amerikaners Rob Bell „Das letzte Wort hat die Liebe“, weil es eine Form der Allversöhnung vorstellt, oder ein Buch des Marburger Publizisten JĂŒrgen Mette mit Kritik an den Evangelikalen.
   Doch weshalb gelangen BĂŒcher wie die oben genannten auf diese Liste? Die BĂŒcherstuben GmbH will nicht unbedingt Umsatz machen, sondern Literatur verkaufen, die Menschen den Weg zu Jesus Christus aufzeigt und hilft, im Glauben zu wachsen. Dabei soll allein die Bibel der Maßstab sein. BĂŒcher, die Christen verunsichern könnten, gar die Bibel infrage stellen, passen deshalb nicht zur grundsĂ€tzlich geistlichen Ausrichtung der Dillenburger BĂŒcherstuben.
   Immer wieder dĂŒrfen die ehrenamtlich arbeitenden Christen in ihren BĂŒcherstuben erleben, wie Gott durch ihre Arbeit wirkt. So bekehrte sich in einem Laden, der aus verschiedenen GrĂŒnden kurz vor der Schließung stand, ein Zeuge Jehovas zu Jesus Christus. In Folge wurden weitere elf Menschen Christen, und die BĂŒcherstube wurde nicht geschlossen.

             TOPIC  Nr. 03/2020



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Historiker: Was auf die Auferstehung Jesu hindeutet 

   Viele Indizien deuten darauf hin, dass Jesus leiblich auferstanden ist. Auf sie können Christen im GesprĂ€ch mit Skeptikern hinweisen. Diese Ansicht vertrat der Althistoriker JĂŒrgen Spieß (Marburg) am 2. Februar bei der „BegrĂŒndet-Glauben-Konferenz“ des Instituts fĂŒr Glaube und Wissenschaft (IGUW) vor 200 Teilnehmern in Stuttgart. Neben dem leeren Grab mĂŒsse ein Skeptiker auch begrĂŒnden, weshalb bereits drei Jahre nach Jesu Kreuzigung die ersten christlichen Glaubensbekenntnisse auftauchten. Ein weiteres Argument sei die RadikalitĂ€t, mit der die JĂŒnger Christi ihr Leben geĂ€ndert und ihn angebetet hĂ€tten. Denn fĂŒr Juden, die nur an einen Gott geglaubt hĂ€tten, lasse sich dieses Verhalten sonst nicht erklĂ€ren. Schließlich sei es fĂŒr glĂ€ubige Juden undenkbar, jemand anderes als den Gott anzubeten, den sie aus der jĂŒdischen Tradition gekannt hĂ€tten. Folglich mĂŒssten sie von der Göttlichkeit Jesu ĂŒberzeugt gewesen sein. Dem Vorwurf, das Christentum vertröste die Menschen auf das Jenseits, wĂŒrde er, Spieß, entgegnen, dass es keine Vertröstung sei, wenn diese Hoffnung „wahr“, also begrĂŒndet sei. Der Theologe Christian GĂŒnzel (Stuttgart) vom Zacharias-Institut fĂŒr Wissenschaft, Kultur und Glaube sprach sich ebenfalls fĂŒr die GlaubwĂŒrdigkeit des Neuen Testaments aus. Dessen Niederschrift sei erfolgt, als noch Augenzeugen der Ereignisse gelebt hĂ€tten. Die etwa 5.700 erhaltenen Manuskripte des Neuen Testaments stimmten in den entscheidenden Aussagen ĂŒberein. 

           TOPIC  Nr. 03/2020



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Offizielle Risikoanalyse: 7,5 Millionen Tote durch Corona-Virus in Deutschland  

   Es ist ein nĂŒchterner Bericht auf 87 DIN-A 4-Seiten. Das Papier der deutschen Bundesregierung ist ĂŒberschrieben mit „Unterrichtung durch die Bundesregierung – Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“ (Drucksache 17/12051 vom 03.01.2013). Ab der Seite 55 liest sich die sieben Jahre alte Analyse so, als sei sie Anfang 2020 geschrieben worden. FĂŒr den Risikobericht 2012 angenommen wird das Auftreten eines neuen Virustyps, der im Papier mit „SARS-Coronavirus“ bezeichnet wird. Infizierte Personen wĂŒrden an Fieber, trockenem Husten, Atemnot, SchĂŒttelfrost, KrĂ€mpfen und SchwindelgefĂŒhl leiden. Röntgenaufnahmen zeigten eine sichtbare VerĂ€nderung der Lunge. Interessant, dass schon im 2012er-Bericht davon gesprochen wird, dass die Inkubationszeit des Virus bis 14 Tagen betrĂ€gt und das Virus auf OberflĂ€chen mehrere Tage aktiv bleiben kann.
   Unter dem Stichwort „Zeitpunkt“ des Ausbruches des Virus konnte man schon in dem 2013 erschienenen Bericht lesen: „Das Ereignis beginnt im Februar in Asien, wird dort allerdings erst einige Wochen spĂ€ter in seiner Dimension/Bedeutung erkannt 
 Dieser Zeitpunkt bildet den Ausgangspunkt des vorliegenden Szenarios.“ Einige Zeilen weiter wird in diesem Szenario beschrieben, dass zunĂ€chst nur zehn Personen das Virus nach Deutschland tragen – eine verblĂŒffende Parallele zu den etwas ĂŒber zehn FĂ€llen, die Anfang 2020 in Bayern auftraten. Eine weitere Information in dem Bundespapier: Die Ausbreitung der Pandemie wĂŒrde sich in Wellen mit unterschiedlicher StĂ€rke ĂŒber drei Jahre erstrecken und könne nur durch einen Impfstoff bekĂ€mpft werden. Die Folge fĂŒr Deutschland: „FĂŒr den gesamten zugrunde gelegten Zeitraum von drei Jahren ist mit mindestens 7,5 Millionen Toten als direkte Folge der Infektion zu rechnen.“ Das Szenario geht davon aus, dass sich ĂŒber die drei Jahre 78 Millionen Menschen in Deutschland anstecken wĂŒrden, von denen etwa 10 Prozent sterben wĂŒrden, besonders Ă€ltere MĂ€nner (!) ĂŒber 65 Jahre. Genau diese Beobachtung schildern chinesische Ärzte nach Ausbruch des Corona-Virus Anfang 2020. Deutsche Virologen halten diese Informationen fĂŒr Unfug, da auch jĂŒngere Menschen sterben wĂŒrden.
   Wenn dieses Szenario tatsĂ€chlich eintreten sollte, dann seien die Folgen laut Papier der Bundesregierung fĂŒr Deutschland verheerend: „Die medizinische Versorgung bricht bundesweit zusammen. [
] Aufgrund der hohen Sterberate stellt auch die Beisetzung der Verstorbenen eine große Herausforderung dar (Massenanfall von Leichen, Sorge InfektiositĂ€t). [
] Die Produktion von Lebensmitteln ist nicht in gewohnter Menge und Vielfalt möglich.“ In der Rubrik „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ ist notiert: Es sei bei einer solchen Pandemie mit „aggressivem und antisozialem Verhalten“ zu rechnen, mit „EinbrĂŒchen/DiebstĂ€hlen, PlĂŒnderungen und Vandalismus“.
   Eine Information in dem Risikobericht der Bundesregierung macht stutzig, da sie mit dem angenommenen (!) Szenario nichts zu tun hat: Im Sommer 2012 habe man ein ganz neues Corona-Virus festgestellt, an dem sechs Patienten erkrankten, von denen zwei starben. Dieses neu entdeckte Virus sei 2012 nicht hochansteckend gewesen. Was ist aus diesem neu entdeckten Virus geworden? In welchen Laboren wurde daran weiter geforscht?
   Das jetzt grassierende Corona-Virus ist hochansteckend und verbreitet sich rasant schnell.
   Besonders besorgt ist man in Afrika. Dort halten sich ĂŒber eine Million Chinesen auf, die in verschiedenen LĂ€ndern des sĂŒdlichen Kontinents als Gastarbeiter, Entwicklungshelfer und Wirtschaftsberater tĂ€tig sind. Sie könnten das neue Corona-Virus schnell einschleppen. „Wir sind mit einer beispiellosen Gefahr konfrontiert“, sagte John Nkengasong von der Seuchenschutzbehörde der Afrikanischen Union. Kommt das Corona-Virus in Afrika an, dann werden auch die FlĂŒchtlingsaktivitĂ€ten von Afrikanern gen Europa politisch völlig neu bewertet werden mĂŒssen. Dazu soll es im deutschen Bundesgesundheitsministerium bereits ein geheimes Risikopapier geben.
   Doch viel schneller als in Afrika breitetet sich seit Ende Februar das Corona-Virus in Italien aus. In wenigen Tagen wurden in Norditalien ganze StĂ€dte abgeriegelt. Der Karneval in Venedig wurde abgebrochen, Fußballspiele verschoben. Menschen strömten in SupermĂ€rkte, um Lebensmittel zu hamstern. Wer aus den abgeriegelten. Gebieten fliehen wollte, wurde verhaftet.
   Was kommt nun auf Deutschland zu? Was auf den gesamten Globus? Bank-Analysten und Volkswirte warnen vor einem wirtschaftlichen Niedergang. Die ersten Auswirkungen sollen schon im MĂ€rz 2020 deutlich spĂŒrbar sein: LieferengpĂ€sse bei GĂŒtern aller Art – besonders bei Medikamenten – zeichneten sich schon Ende Februar ab. 

           TOPIC  Nr. 03/2020



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Attentat von Hanau: Wurde der AttentÀter mental gesteuert?

   Mittwoch,19.2.2020: In der hessischen Stadt Hanau erschießt ein deutscher AttentĂ€ter zehn Menschen und dann sich selbst. Nur wenige Stunden nach dieser schrecklichen Tat von Tobias Rathjen wird aufgrund eines von ihm veröffentlichten Manifestes der 43-JĂ€hrige als psychisch wirr, aber dennoch als rassistisch und extrem rechtsradikal verurteilt, weil die meisten Opfer einen Migrations-Hintergrund hatten. Ohne nĂ€here Ermittlungsergebnisse abzuwarten, gerĂ€t die AfD sofort in den Dunstkreis der MittĂ€terschaft.    Rathjen macht in seinem Video-Manifest eine Aussage, die Kenner einer ganz bestimmten Materie hellhörig werden lĂ€sst. Er sagte u. a.: „Es gibt Menschen, die fĂŒr diesen Geheimdienst arbeiten, welche in der Lage sind, die Gedanken eines anderen Menschen lesen zu können, und darĂŒber hinaus fĂ€hig sind, sich in diese einzuklinken.“ Rathjen fĂŒhlte sich von diesen Gedanken-Agenten bedroht und erstattete deswegen mehrfach Anzeige bei der Polizei – ohne ernst genommen zu werden. Dann wandte er sich im letzten Jahr in der Angelegenheit sogar an den Generalbundesanwalt in Karlsruhe – bekam von dort aber keine Reaktion. Als Letztes versuchte Rathjen, Hilfe von einem Institut namens Remote Viewing zu erhalten. Dieses Institut erklĂ€rt sein Tun so: „Remote Viewing ist eine Technik, mit der man Orte und Situationen unabhĂ€ngig von Zeit und Raum erreichen kann. Remote Viewing wird deshalb auch als ‚Fernwahrnehmung‘ bezeichnet. Ein Remote Viewer kann Dinge wahrnehmen, die er mit seinen gebrĂ€uchlichen fĂŒnf Sinnen nicht erfassen kann.“ Der Leiter dieses Institutes erklĂ€rte gegenĂŒber der Bild- Zeitung, dass die E-Mails von Rathjen so wirr gewesen seien, dass man mit ihm keinen Kontakt aufnehmen wollte. Ist das, was Rathjen in Bezug auf geheime Gedanken-Operationen behauptete, blanker Unsinn, oder gibt es tatsĂ€chlich die Möglichkeit, Menschen per Gedankenbeeinflussung zu manipulieren?
   In seinem 1994 erschienenen Buch „PSI-Agenten - die Manipulation unseres Bewusstseins“ berichtet der Wissenschaftsjournalist Ernst Mecklenburg exakt ĂŒber die Inhalte, die Rathjen wohl so quĂ€lten. Mecklenburg schildert in seinem 365-Seiten starken Buch Experimente im ĂŒbersinnlichen Bereich beim MilitĂ€r und bei Geheimdiensten. Bei seinen jahrelangen Recherchen traf Mecklenburg Wissenschaftler, die an solchen Experimenten in den 1950er bis 1980er Jahren teilnahmen.
   Bei seiner Recherche-Arbeit lernte Mecklenburg auch den damaligen Leitenden Direktor der Bundeswehrakademie fĂŒr Psychologische Verteidigung, Dr. Kurt Klein, kennen. Klein hielt damals VortrĂ€ge zur PSI-Thematik und versicherte Mecklenburg, „dass dieser Stoff Bestandteil dortiger (also bei der Bundeswehrakademie) Vorlesungen sei.“ Am 6.2.1985 befasste sich auch das Schweizer Bundesamt fĂŒr Übermittlungstruppen Bern in einer Konferenz mit dem Übersinnlichen. Das Thema lautete damals in Davos „PSI und seine Bedeutung im militĂ€rischen Bereich“.
   Mecklenburg stellt in seinem Buch mehrere Methoden vor, um Menschen gedanklich zu steuern. Er schildert z.B. den Fall eines Hypnotherapeuten, der einen Hypnotisierten dazu bringen konnte, zwei Menschen in einer Bank eiskalt zu erschießen. Der Hypnotherapeut wurde als Anstifter zur Tat zu lebenslanger Haft verurteilt – der TĂ€ter selbst bekam 20 Jahre. Glaubt man Mecklenburg, dann sind besonders die Russen sehr weit vorangekommen in Bezug auf die Beeinflussung von Menschen durch PSI-Kraft. So hĂ€tten die Russen einen Generator erfunden, der elektromagnetische Strahlung genau auf die Gehirnfrequenz des Attackierten einstellen kann. Die angeblichen Folgen: „Mit dieser Strahlung kann jede Art von Emotion ĂŒbertragen werden: Hass, Euphorie, Ärger und Selbstmordgedanken. Das GerĂ€t eignet sich auch zur FernĂŒbertragung von GefĂŒhlen. Beim direkten ‚Beschuss‘ bĂŒĂŸt das Opfer seine Willenskraft ein.“
   Vieles von dem, was Mecklenburg schreibt, klingt verrĂŒckt, gar verschwörerisch. Aber nur dann, wenn man die okkulte PSI-Materie und die mittlerweile seriös dokumentierten Experimente in diesem Bereich nicht kennt. Hatte Rathjen Kontakt zu PSI-Agenten, die ihn fĂŒr eine ganz bestimmte Sache programmierten – fĂŒr eine gesteuerte Aktion, um gesellschaftliche wie politische Reaktionen auszulösen? Mecklenburg schreibt, dass die PSI-Waffen die „Psyche der Opfer völlig verstĂŒmmeln“ können. Exakt diesen Eindruck einer völlig kranken Psyche signalisierte Rathjen bei all seinen „Hilferufen“ bei Polizei, Bundesstaatsanwaltschaft und dem Institut Remote Viewing.

            TOPIC  Nr. 03/2020



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Schweizer „Zensurgesetz“: Kommentar von Pfarrer Reinhard Möller 

   Weltweit wurde ĂŒber die Schweizer Volksabstimmung vom 9.2.2020 berichtet: Bei einer Stimmbeteiligung von knapp 41% stimmten 63,1% zugunsten einer Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm. Die GesetzesĂ€nderung, von Christen und anderen als „Zensurgesetz“ bezeichnet, stellt neu auch Diskriminierung und Hass im Kontext der „sexuellen Orientierung“ unter Strafe – es drohen bis zu drei Jahre GefĂ€ngnis. Die öffentliche Diskussion wurde von den Medien, die hier in der Schweiz nahezu ausnahmslos links orientiert sind, ziemlich einseitig gesteuert; besonders in den letzten Wochen vor der Abstimmung wurde eine Vielzahl pro-homosexueller Artikel publiziert. Parallel wurden bekennende/ evangelikale Christen ins Abseits gestellt. Niemand von uns Christen hatte oder hat vor, Homosexuellen (und LGBTQ) mit Hass, Verachtung oder Gewalt zu begegnen, doch deren Lobby und Gruppierungen möchten z. B. alle Pfarrer dazu zwingen, sie zu akzeptieren (respektieren sei zu wenig!); VerkĂŒndiger sollen, so der Leiter der Evangelischen Volkspartei im Kanton Baselland, in Bezug auf HomosexualitĂ€t nicht ĂŒber ewige Verdammnis predigen.
   Ein Gutachten folgerte, dass gottesdienstliche Lesungen von Bibelabschnitten, die sich zur HomosexualitĂ€t ablehnend aussprechen zukĂŒnftig den Zusatz benötigen, dass sich die Gemeinde bzw. der Pfarrer vom Inhalt des Abschnittes distanzieren sollten. So wurde schon im Vorfeld der Abstimmung deutlich, dass dieses Gesetz insbesondere gegen Christen gerichtet ist und eine deutliche EinschrĂ€nkung der Meinungsfreiheit mit sich bringen wird; zugleich bedeutet es eine Zensur der Rede-, Lehr-, Gewerbe-, Glaubens- und Religionsfreiheit, wie Erfahrungen aus anderen Staaten belegen.
   Fortan wird jedes kritische Wort zur „sexuellen Orientierung“ außerhalb der Ehe unter Beobachtung gestellt – und die Evangelisch-Reformierten Kantonalkirchen haben das bewusst unterstĂŒtzt. Ihr Dachverband – zu dem auch die Methodistenkirche gehört, welche im Januar 2020 im Kanton ZĂŒrich mit einer „Regenbogenkirche“ startete – hatte Gottes Schöpfungshandeln in Anpassung an den Zeitgeist letztes Jahr rasch umdefiniert. Jetzt ist nicht mehr maßgeblich, was in der Bibel steht, sondern was angeblich den Willen der Gesellschaft widerspiegelt.
   Parallel, durch das Abstimmungsergebnis bestĂ€rkt, liegen die nĂ€chsten Aktionen gegen klassische Positionen der jĂŒdisch-christlichen Ethik bereits auf dem Tisch und im Parlament: z. B. EinfĂŒhrung der „Ehe fĂŒr alle“, volles Adoptionsrecht fĂŒr homosexuelle Paare, EinfĂŒhrung eines dritten Geschlechts, Zugang lesbischer Paare zu Samenspende etc.
   An vorderster Front fĂŒr diese Umkrempelung der Gesellschaft stehen evangelische und katholische Kirchenvertreter. Im Bistum Basel hat man unter dem Namen Regenbogenpastoral ein Seelsorgeangebot fĂŒr Schwule und Lesben, Bisexuelle, Intersexuelle und Transmenschen; das Motto lautet „Kirche fĂŒr alle“ und „Grösser als alles ist die Liebe“. Explizit wird hier von katholischer Seite gewĂŒnscht, in Schule und Kirche das Bewusstsein dafĂŒr zu fördern (auch mit entsprechender Anrede im Gottesdienst), dass die Geschlechter nicht als Mann oder Frau definiert seien.

           TOPIC  Nr. 03/2020

Hinweis: Alle Veröffentlichungen von TOPIC-Artikeln
bedĂŒrfen der schriftlichen Genehmigung des Verlages:
TOPIC-Herausgeber: Ulrich Skambraks (verantwortlich)
Verlag und Redaktion: Postfach 1544, D-57206 Kreutztal,

z.B. 40. Jahrgang - Nr. 4 April 2020

Die Themen: Ein Virus fĂŒr den Aufstieg des Antichristen? - Corona und die Zahl 666. - Italiener offen fĂŒr das Evangelium. - USA: Zahl der Christen geht deutlich zurĂŒck. - Staatsleistungen an Kirchen in der Diskussion. - Coronakrise: GeschĂ€fte legen Bibeltexte aus. - Finnland: Christin wegen Hassrede am Pranger. - FlĂŒchtlinge in Griechenland suchen Gott. - Viele Menschen blenden Negatives aus. - FĂŒhrt Covid-19 zum Dritten Weltkrieg? - Schweiz: Kritik an neuer Nationalhymne. - Europol: islamische Bedrohung am höchsten. - China will den Neuen Menschen. - Krankes Smartphone-Spiel. - Historiker: Corona schadet der Demokratie. - Warnung vor Wikipedia



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SARS-CoV-2: Ein Virus fĂŒr den Aufstieg des Antichristen? 

   Ein Virus scheint die ganze Menschheit in einen Abgrund zu katapultieren.
   Der bekannte Börsenexperte Mr. Dax, alias Dirk MĂŒller, schilderte die dramatische Lage in Bezug auf die Wirtschaft Mitte MĂ€rz so: „Ich kann nur sagen, je lĂ€nger es dauert (also die Coronakrise), umso katastrophaler wird es 
 Es ist hochexplosiv. Die Konsequenzen: Es wird massive EinbrĂŒche in der Wirtschaft geben – GrĂ¶ĂŸenordnung unklar. Es wird einen Stopp im Finanzsystem geben, es wird hinterher etliche Banken nicht mehr geben 
 ZusammenbrĂŒche von Unternehmen, ZusammenbrĂŒche von Privathaushalten, Leute, die ihre Finanzen nicht mehr bezahlen können, Arbeitslosigkeit 
 Alles wird unter Druck kommen, Unternehmen werden zu Spottpreisen angeboten, Unternehmen werden pleitegehen, Unternehmen werden ihre Waren zu Dumpingpreisen raushauen, um genug Geld hereinzubekommen. Die LĂ€den werden leer sein, die Notenbanken können nichts tun. Die Leute gehen nicht einkaufen, sie gehen nicht ins Kino, egal, wie niedrig die Zinsen sind, und die Regierungen haben nur beschrĂ€nkte Möglichkeiten, hier unterstĂŒtzend zu wirken ... Das bedeutet, dass Unternehmen ausfallen, dass Lieferketten massiv ausfallen. Das bedeutet, dass Waren in den nĂ€chsten Monaten nicht mehr zur VerfĂŒgung stehen in der Form, wie wir uns das heute vorstellen.“
   Exakt diesen Crash in der Wirtschafts- und Finanzwelt versucht die Politik verzweifelt abzuwenden. Es werden weltweit von Regierungen und Notenbanken Kredite zur VerfĂŒgung gestellt, die die Zwei-Billionen-Euro-Grenze schon im MĂ€rz hinter sich ließen. Jeder soll Kredite bekommen: vom musikalischen Alleinunterhalter ĂŒber den kleinen Fliesenleger-Betrieb bis hin zu milliardenschweren Großkonzernen. Das bedeutet allerdings auch: BĂŒrger und Wirtschaft versinken noch mehr als bisher in einem Schuldensumpf – selbst die, die jetzt noch schuldenfrei sind. Wie soll die Menschheit je wieder aus diesem Schuldensumpf herauskommen? Das war vor der Corona-Krise schon kaum denkbar und ist jetzt schier unvorstellbar.
   Der Globus mit seinen Menschen taumelt mehr als je zuvor auf eine komplette Weltrettung zu. Der gesamte Erdkreis braucht einen Weltretter, der einer dahinsiechenden Menschheit Patent-Lösungen anbieten kann, um einen Total-Kollaps zu verhindern. Eine Art Messias ist vonnöten, ein Heilsbringer mit ĂŒberirdischen QualitĂ€ten. Steht ein solcher Messias kurz davor, sich persönlich zu offenbaren?
   Schon seit einiger Zeit herrscht in Teilen der jĂŒdischen Rabbinerschaft eine starke Messias-Erwartung.
Besonders sephardische Rabbiner bereiten sich systematisch darauf vor, in KĂŒrze ihren Messias begrĂŒĂŸen zu können. Wird er – wenn er tatsĂ€chlich auftaucht –einen Weltheilungs-Impfstoff prĂ€sentieren können, der die Menschheit von ihrem Totenbett auferstehen lĂ€sst? Bibelkundige Christen werden Bedenken haben, ob der erwartete Messias der Rabbiner der Messias aus der Bibel ist, Jesus Christus, der tatsĂ€chlich eines Tages wiederkommen wird. Zu erwarten ist jedoch (noch) nicht der Christus der Bibel, sondern der Antichristus, der laut Heiliger Schrift eine Zeitlang die Menschheit grausam unterjochen wird.
   Eines seiner Hauptkennzeichen wird ein System sein – sein System sein –, mit dem Menschen ausschließlich kaufen und verkaufen können (s. Offenbarung 13). Dieses System muss allerdings technische Voraussetzungen fĂŒr alle Menschen erfĂŒllen – und genau daran wird mit Hochdruck gearbeitet.
   Alle (!) ĂŒber 7,5 Milliarden Menschen sollen eine einmalige digitale UNO-WeltidentitĂ€t erhalten. Diese IdentitĂ€t ist – nach jetzigen Vorstellungen – der im Internet abgespeicherte Fingerabdruck, ĂŒber den weitere personenbezogene Informationen im Internet abrufbar sind. Diese digitale IdentitĂ€t ist dann mittels Fingerabdruck-LesegerĂ€ten, die modernere Smartphones schon haben – aufrufbar. Das bedeutet: Überall, wo es ein Mobilfunknetz gibt, ist diese UNO-WeltidentitĂ€t zu empfangen und damit dokumentierbar. BegrĂŒndet wird dieses Projekt der UNO-WeltidentitĂ€t damit, dass Milliarden von Menschen – vor allem in armen LĂ€ndern – ĂŒberhaupt keine IdentitĂ€t amtlich vorweisen können. Es werden von ihnen keine Geburtsurkunden erstellt und fĂŒr sie werden auch sonst keine Personaldokumente ausgegeben. Angesichts dieser Tatsache sind sie in der modernen Welt „Niemande“. BegrĂŒndet wird das IdentitĂ€ts-Projekt allerdings auch so: Angesichts des Wildwuchses von Benutzernamen und Passwörtern wĂ€re es durchaus sinnvoll, sich mit einem weltweit einmaligen „Online-Ich“ zu identifizieren.
   An diesem gigantischen Projekt der WeltidentitĂ€t arbeitet die ID2020-Allianz. Die GrĂŒndungsmitglieder dieser Allianz sind GAVI, die Rockerfeller Stiftung, Microsoftund andere Firmen aus der Computerbranche. In dieser Formation ist besonders eine Allianz interessant, die hinter der gemeinnĂŒtzigen Impforganisation GAVI steckt: UNICEF, die Bill & Melinda Gates Stiftung und die Weltbank. Dieses Projekt WeltidentitĂ€t treiben somit Instanzen und Privatleute mit viel Macht und Geld voran.
   Das Konzept von ID2020 ist verlockend und ĂŒberzeugend: GAVI impft Menschen gegen Krankheiten und erstellt gleichzeitig kostenlos eine digitale Welt-IdentitĂ€t. So hat die ID2020-Allianz mit der Regierung in Bangladesch vor kurzem eine Zusammenarbeit beschlossen, damit jedes Neugeborene gegen Krankheiten geimpft wird und auch sofort eine digitale IdentitĂ€t bekommt. Dazu entwickelte man ein spezielles Computerprogramm, das die zarten Fingerkuppen von Kleinkindern so berechnen kann, als ob die Finger schon voll ausgebildet seien. Das Projekt Welt-IdentitĂ€t soll bis zum Jahr 2030 abgeschlossen sein. Alle 7,5 Milliarden Menschen sollen bis dahin registriert sein. Doch wird man das schaffen? Werden alle Menschen mitmachen? Wenn nicht, werden dann Druckmittel eingesetzt?
   Bisher sind im Weltmaßstab nur wenige Menschen durch SARS-CoV-2 erkrankt und gestorben – auch eine deutliche Zunahme wĂ€re in Bezug auf 7,5 Milliarden Menschen immer noch Ă€ußerst gering und wĂŒrde von Fallzahlen anderer Krankheiten deutlichst ĂŒbertroffen. Trotzdem schlĂ€gt das Virus die Menschheit in wenigen Wochen in einen solchen Bann, dass der gesamte Weltbetrieb eine Vollbremsung macht. Wissenschaftler und Politiker sprechen davon, dass das Virus uns noch zwei, drei Jahre in eine Art Zwangshaft mit EinschrĂ€nkungen aller Art nehmen wird. Kann die Menschheit das ĂŒberhaupt durch- bzw. aushalten?
   Vor welchem möglichen (!) Szenario könnten wir stehen? Sicher ist: Je lĂ€nger die Coronakrise dauern wird, umso mehr versinkt besonders die westliche Welt in einem Schuldensumpf. Aus dem wird sie sich nie mehr aus eigener Kraft retten können.
   Was wĂ€re, wenn einer auftauchte, dem die Macht gegeben wĂŒrde, jedem einzelnen seine Schulden zu erlassen? Bedingung: Annahme eines Online-Ichs nach ID2020-Muster, das in einem völlig neuen weltweiten Bezahlsystem mit Kennzeichnung am Körper integriert ist? Der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown forderte die „vorĂŒbergehende“ GrĂŒndung einer Weltregierung, um die Corona-Krise zu bewĂ€ltigen. Laut Papst Franziskus werde die Covid-19-Pandemie die Menschheit in ihrer „universalen BrĂŒderlichkeit“ einen. Die Menschheit unter einer Weltregierung einen? Doch zu welchen letztendlichen Bedingungen?
   Zu keiner Zeit in der Menschheitsgeschichte wurde eine BĂŒhne im Weltmaßstab so vorbereitet wie heute, um den Auftritt eines neuen Messias in Szene zu setzen. Eines Messias, der vielleicht die weltlichen Schulden erlassen und eine geeinte Menschheit aus der Todeszone herausfĂŒhren kann, der dann aber sein antichristliches Regime installieren wird. Bibelleser wissen, dass diese Instanz kommen wird, um den einzigen, der die persönliche Schuld eines jeden Menschen vor Gott vergeben kann, Jesus Christus, nachzuĂ€ffen.

          TOPIC  Nr. 04/2020



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Das Corona-Virus und die Zahl 666 

   Ob es nun eine tiefere Bedeutung hat oder nicht: Setzt man das deutsche Alphabet voraus, so könnte man aus dem Wort „Corona“ eine 666-Kombination herauslesen. Wenn der Buchstabe „a“ mit der „1“ beziffert wird und das „z“ mit der Ziffer „26“ dann ergeben die Buchstaben von Corona in der Summe 66. Die fehlende 6 wĂŒrde das Wort Corona selbst bieten: sechs Buchstaben. Also: 666. Aber auch bei der „Fridays for future“-Bewegung wurden die drei „f“ schon als 666 gedeutet („f“ als 6. Buchstabe des Alphabetes). Alles reiner Zufall? WillkĂŒrlich konstruierte Deutungen?
   Was verbindet im Geiste die fff-Bewegung mit den Maßnahmen zum Coronavirus? Sowohl das Virus als auch die Bewegung beinhalten das Potenzial, die Menschheit unter ein ganz bestimmtes Ziel zwangszuunterwerfen. Eine weltweite Zwangsherrschaft wird aber nur einer tatsĂ€chlich verwirklichen: der Antichrist. Laut dem letzten Buch der Bibel (Offb. 13) ist seine Zahl die 666, „die Zahl eines Menschen“. Unter welchen Bedingungen der Antichrist auftritt, muss abgewartet werden. Vielleicht bekommen die jetzt vorhandenen 666-Kombinationen dann aber doch noch eine Bedeutung: als ganz frĂŒhes Omen. 

       TOPIC  Nr. 04/2020



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Gehirnforschung: Viele Menschen verarbeiten keine negativen Informationen 

   In der jetzigen Coronakrise zeigte sich das PhĂ€nomen wieder sehr prĂ€gnant. Viele Zeitgenossen verharmlosten – vor allem beim Ausbruch der Seuche – die Gefahr, die vom Corona-Virus SARS-CoV-2 ausgeht. „Das ist doch nur ne leichte Grippe“ hieß es oder „Das ist doch alles Schwarzmalerei, was die Medien uns erzĂ€hlen“. Gehirnforscher kennen solche Reaktionen, und sie nennen sie „unrealistischen Optimismus“. 80 Prozent der Menschen, so die Gehirnforschung, können besorgniserregende Meldungen ĂŒberhaupt nicht verarbeiten. Das liege daran, dass bei diesen 80 Prozent der Stirnlappen (prĂ€frontaler Cortex) einfach heruntergefahren werde, wenn Meldungen auftauchen, die sich nicht mit der WohlfĂŒhlwelt der Betroffenen vereinbaren ließen.
   Tali Sharot ist Professorin fĂŒr kognitive Neurowissenschaften am Institut fĂŒr Experimentelle Psychologie des UniversitĂ€ts-College in London. Sie war die Leiterin der Studie, die die Reaktion des Gehirns auf negative Informationen bei Optimisten herausfand. Sie sagte zu den Studienergebnissen: „Unsere Untersuchung legt nahe, dass wir die Informationen gezielt aussuchen, die wir hören wollen. Umso optimistischer wir sind, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass negative Informationen ĂŒber die Zukunft Einfluss auf uns haben. FĂŒr die geistige Gesundheit kann dies Vorteile mit sich bringen, aber es gibt auch offenkundig Nachteile.“
   Diese Nachteile können verheerende Folgen haben, wenn wichtige EntscheidungstrĂ€ger zu der Gruppe
„unrealistische“ Optimisten gehören. Da sie sich die Auswirkungen von bestimmten Wahrheiten nicht vorstellen können, weil ihr Stirnlappen diese Wahrheiten im Vorfeld nicht verarbeitet, gehen sie leicht Risiken ein und neigen zu FehleinschĂ€tzungen.  

         TOPIC  Nr. 04/2020



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Covid-19-Pandemie als Vorbereitung auf den Dritten Weltkrieg? 

   Wer ist eigentlich schuld daran, dass das Coronavirus SARS-CoV-2 mehr und mehr diesen Globus heimsucht? Bisher schob man chinesischen Wildtieren, wie etwa FledermĂ€usen, die Schuld zu, weil diese von Chinesen verzehrt werden und auf einem Markt in der Stadt Wuhan angeboten wurden. Doch ausgerechnet die chinesische Zeitung Global Times, das offizielle Sprachrohr der Kommunistischen Partei (KP) Chinas, widersprach dieser Version. Eine Studie hĂ€tte ergeben, dass als Ursprung nicht der Wildtier-Markt infrage komme. Bisher weigert sich China, den sogenannten Patienten „0“ bekanntzugeben, der Aufschluss ĂŒber die Infektionskette geben könnte. Dem Arzt – einen glĂ€ubigen Christen –, der als Erster auf das Virus aufmerksam machte, verbot man, Informationen weiterzugeben. Mittlerweile ist der 34-jĂ€hrige Li Wenliang selbst an dem Virus verstorben. Woher könnte Covid-19 stammen?
   Am 13. Juni 2012 erkrankte ein 60-jĂ€hriger saudischer Patient an einer fieberhaften Infektion mit Atemnot und Husten. Er wurde in eine Privatklinik in Dschidda in Saudi-Arabien eingeliefert. Dort isolierte ein Ă€gyptischer Virologe aus der Lunge des Patienten ein bisher unbekanntes Corona-Virus. Der Virologe in Saudi-Arabien schickte eine Probe dieses Virus an ein renommiertes Labor im niederlĂ€ndischen Rotterdam. Von dort fĂŒhrte der Weg des Virus weiter zu dem Hochsicherheitslabor National Microbiology Laboratory in Winnipeg (Kanada). Just dort arbeitete die chinesische Virologin Xiangguo Qiu, die immer wieder zum einzigen Hochsicherheitslabor Chinas, dem Wuhan Institute of Virology, reiste und auch Studenten von dort nach Winnipeg zur Ausbildung einlud. Diese chinesische Virologin und auch ihr Ehemann wurden 2019 direkt im kanadischen Hochsicherheitslabor verhaftet, weil sie ein geeignetes Virus fĂŒr potentielle Biowaffen gestohlen haben sollen.
   FĂŒr den amerikanischen Professor Francis Boyle, der fĂŒr die USA 1989 den Gesetzestext fĂŒr die Umsetzung der Biowaffenkonvention erstellte, ist Covid-19 eine offensive Waffe zur biologischen KriegsfĂŒhrung. Boyle gilt als ausgewiesener Kenner der Biowaffen-Szene, obwohl er kein Virologe, sondern Menschenrechtsanwalt ist. Wie er sagt, habe er all sein Wissen aus Wissenschaftsarchiven und ziehe aus den gewonnenen Erkenntnissen Schlussfolgerungen. Wenn Covid-19 tatsĂ€chlich eine konstruierte Biowaffe sein sollte, dann stellt sich die Frage, wer setzt sie gegen wen ein?
   Die USA haben seit dem 11. September 2001 bis jetzt umgerechnet ĂŒber 100 Milliarden Euro fĂŒr
Biowaffen-Programme ausgegeben. Laut Boyle habe Dr. Yoshihiro Kawaoka von der US-UniversitĂ€t von Wisconsin fĂŒr das amerikanische Verteidigungsministerium Pentagon mit dem Erreger der Spanischen Grippe gearbeitet. Er wurde 2003 aus Gewebeproben neu aktiviert (s. TOPIC 11/2003). Die Spanische Grippe erfasste den gesamten Erdball in der Zeit zwischen 1918 und 1920 und forderte ĂŒber 50 Millionen Tote. Boyle kann nachweisen, dass Kawaoka seine „Produkte“ zum Hochsicherheitslabor nach Winnipeg weitergereicht haben soll. Dort wĂ€re dann das neuerweckte Virus der Spanischen Grippe mit dem neuartigen Coronavirus des Patienten aus Saudi-Arabien unter einem Dach gewesen. Was unter diesem Dach des kanadischen Hochsicherheitslabors wirklich geschah, weiß wohl niemand. Den wissenschaftlichen Direktor des Labors kann man auch nicht mehr fragen, denn er starb auf einer Afrika-Reise angeblich unter mysteriösen UmstĂ€nden.
   So schlimm wie die weltweite Corona-Pandemie im Moment ist: Ein noch viel schlimmerer Aspekt wird die Menschheit wohl alsbald beschĂ€ftigen. Wer ist schuld an der Pandemie? Und genau diese Frage könnte einen Weltkrieg vom Zaun brechen. Mitte MĂ€rz 2020 behauptete ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums, dass die USA fĂŒr den Ausbruch von Covid-19 in Wuhan verantwortlich seien. Diese offizielle Aussage ist diplomatischer Sprengstoff. Könnte an dieser Aussage etwas dran sein? Fakt ist: Im Oktober 2019 fanden die militĂ€rischen Weltspiele (Military World Games) in Wuhan statt. Dabei waren auch 200 US-Teilnehmer. Haben die MilitĂ€rangehörigen aus den USA etwas mitgebracht, was zum Corona-Ausbruch in Wuhan fĂŒhrte?
   Eine Reaktion Chinas – ebenfalls Mitte Februar – lĂ€sst einen ganz anderen Schluss zu: China wĂ€re dann der Aggressor. Denn Chinas StaatsfĂŒhrung untersagte Taiwan, sein Erfolgsrezept fĂŒr die schnelle Eingrenzung des Corona-Virus dem Rest der Welt preiszugeben. Taiwan ist möglicherweise der bisher einzige Staat, der die Coronakrise sehr rasch im Griff hatte. Womit? Wodurch? Dieses Wissen sollen die von China verhassten selbststĂ€ndigen Inselchinesen nicht der Weltgesundheitsbehörde (WHO) – und somit dem Rest der Welt – mitteilen. Warum nicht? Will China mit einer Corona-Biowaffe die Menschheit unterwerfen und somit eine absolute Weltmacht-Stellung erringen?
   Im Juni 2017 berichtete TOPICĂŒber ein Buch mit dem Titel „China-USA – der programmierte Krieg“ (ISBN 978-3549073131). Der Autor, der französische Wirtschafts-Experte Jean-François Susbielle, beschrieb den Grund schon 2006 dafĂŒr so: „Der Schauplatz der kĂŒnftigen Konflikte wird nicht der Nahe Osten sein, sondern Ostasien. Denn alle Gefahren, die auf die Amerikaner zukommen, haben ihren Ursprung im Aufstieg Chinas zur Weltmacht ... Denn bis zum Jahr 2020 wird China die USA und alle anderen LĂ€nder des Erdballs zu seinen Vasallen machen.“ 

         TOPIC  Nr. 04/2020



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Europol: Islamische Bedrohung am höchsten – „rechter“ Terror gering 

   Der deutschen Bevölkerung wird immer wieder von Politikern und Medien eingehĂ€mmert: „Der Rechtsextremismus ist derzeit die grĂ¶ĂŸte Gefahr ĂŒberhaupt!“ Die Polizeibehörde der EuropĂ€ischen UnionEuropol kommt jedoch zu einer ganz anderen EinschĂ€tzung. Der jetzt zugĂ€ngliche Report „Terrorism Situation and Trend Report“ von 2019, der die europĂ€ische Situation von 2018 verarbeitet, gibt folgende EinschĂ€tzung fĂŒr die europĂ€ische Bedrohungslage der EU-BĂŒrger wieder. Die grĂ¶ĂŸte Gefahr fĂŒr Leib und Leben geht vom islamistischen Terror aus. An zweiter Stelle liegt der Linksterrorismus; dann folgt mit weitem Abstand der Terrorismus, der einem „rechten“ Lager zugeordnet werden kann. Laut dem Europaabgeordneten Nicolaus Fest von der AfD sehe der neue Bericht Ă€hnlich aus wie der vorherige. Er habe ihn gesehen. Der einzige ganz wesentliche Unterschied: der aktuelle wurde als geheim eingestuft. EU-Politiker, die ihn sehen wollen, werden in einen abgeschirmten Raum gefĂŒhrt, mĂŒssen ihr Handy abgeben und dĂŒrfen auch keine Aufzeichnungen machen.
   Im Dezember 2018 (und auch im Januar 2020) berichtete TOPIC ĂŒber einen Artikel der Ev. Zentralstelle fĂŒr Weltanschauungsfragen (EZW), den die Institution in ihremMaterialdienst veröffentlichte. EZW-Referent Pfarrer Kai Funkschmidt wies darauf hin, dass in der polizeilichen Statistik zur „Politisch Motivierten Krimi nalitĂ€t“ (PMK) fĂŒr das Jahr 2017 94 Prozent der 1.504 antisemitischen Taten den Rechtsextremisten zugeordnet wurden. Eine Umfrage der UniversitĂ€t Bielefeld aus dem Jahr 2017 unter Juden in Deutschland ergebe jedoch ein völlig anderes Bild. Deren Ergebnis widerspreche der Polizeistatistik diametral. Der Erhebung zufolge sind Muslime fĂŒr 81 Prozent der antisemitischen VorfĂ€lle verantwortlich, nach der PMK-Statistik aber nur fĂŒr zwei Prozent. Rechtsextreme TĂ€ter kommen bei der Befragung erst an dritter Stelle (19 Prozent). Funkschmidt: „Antisemitische Straftaten werden in ZweifelsfĂ€llen stets einer rechtsextremen Motivation zugeschrieben, selbst wenn man gar keine weiteren Hinweise hat.“ AuffĂ€llig sei, dass der „systematische Fehler“, der zu groben Verzerrungen fĂŒhre, seit Jahren bekannt sei und nicht behoben werde.
   Nicht nur die offizielle Europol-Statistik belegt, dass die deutsche Bevölkerung ganz gezielt getĂ€uscht wird. Jegliche Form von Terrorismus, Radikalismus, Extremismus ist scharf zu verurteilen und massiv zu bekĂ€mpfen – an allen Fronten. Doch wer den Blick systematisch nur in eine Richtung lenkt, muss sich fragen lassen: Warum tust Du das, trotz besseren Wissens? Was willst Du damit bewirken?

           TOPIC  Nr. 04/2020



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z.B. 40. Jahrgang - Nr. 5 Mai 2020

Die Themen: Geistliche Medizin gegen das Coronavirus. - Covid-19 und PatientenverfĂŒgung. - Ein Arzt aus Norditalien berichtet. - Latzel predigt zu Zigtausenden. - Katholiken beten zu Maria und der hlg. Corona. - Wissenschaft bestĂ€tigt Schöpfungsbericht. - Was steckt hinter dem Life-Coaching? - Unterjocht das Coronavirus die Menschheit? - Die Politik und der Angstfaktor. - Roubini: Gigantischer Finanzkollaps droht. - Kommt das Malzeichen per Impfung? - Notstandsregierung in Israel. - Menschen sind immer schlechter informiert. - Euro-Geldscheine transportieren kaum Viren.



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Wissenschaft liefert Hinweise zur GlaubwĂŒrdigkeit des Schöpfungsberichtes  

   „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wĂŒst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist schwebte ĂŒber den Wassern 
 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einem Ort, damit man das Trockene sehe! Und es geschah so. Und Gott nannte das Trockene Erde, aber die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war“ (1. Mose 1,2ff.). Der Schöpfungsbericht lĂ€sst keinen anderen Schluss zu: Die gesamte Erde war zunĂ€chst nur mit Wasser bedeckt – dann entstanden die Kontinente.
   Genau zu dieser Erkenntnis sind jetzt Wissenschaftler der University of Colorado at Boulder (Boulder/USA) gekommen. Die Erde sei – nach ihren Berechnungsvorstellungen – vor ĂŒber drei Milliarden Jahren ein reiner Wasserplanet gewesen. Diese neue „Erkenntnis“ decke sich mit anderen bereits veröffentlichten Forschungsergebnissen, nach denen vor etwa 2,5 Milliarden Jahren große Landmassen auf der Erde entstanden.
   Die Forschungsergebnisse der Boulder-Wissenschaftler basieren auf Gesteinsproben aus dem Pilbara-Kraton in Australien. Dort vermutet man einen sehr alten Erdkrustenabschnitt, der AufschlĂŒsse in Bezug auf die Entstehung der Erde geben soll. Die Wissenschaftler fanden dort Steine, von denen sie vermuten, dass sie mit dem Urmeer in Kontakt waren und Informationen aus der damaligen Zeit bis heute konserviert haben. In einem Bericht auf der Internet-Seite des Magazins Forschung und Wissen (5.3.2020) mit dem Titel „Die Erde war ein Wasserplanet ohne Kontinente“ heißt es dazu: „Die Analyse zeigt, dass das Meerwasser vor 3,24 Milliarden Jahren im Vergleich zu den heutigen Ozeanen einen 0-18-Überschuss (an einem Sauerstoffisotop) von 3,3 Promille hatte. Es mĂŒssen daher Prozesse gefehlt haben, die dieses Sauerstoffisotop binden und damit deren Konzentration im Wasser reduzieren. Um zu ermitteln, welche Prozesse dies gewesen sein könnten, simulierten die Forscher mögliche Szenarien anhand eines Modells. Das wahrscheinlichste Ergebnis der Simulation ist, dass die hohe 0-18- Konzentration auf fehlende Landmassen zurĂŒckzufĂŒhren ist 
 Die Studienautoren konstatierten daher, dass vor 3,2 Milliarden Jahren die Erde fast ausschließlich von Wasser bedeckt gewesen sein könnte 
 Die Erdentwicklung verlief wahrscheinlich in zwei Schritten, in denen sich aus der reinen Wasserwelt spĂ€ter erste Kontinente bildeten.“ Aus biblischer Sicht könnte man kurz kommentieren: Stimmt – bis auf die Jahreszahlen in Milliarden-GrĂ¶ĂŸe.

         TOPIC  Nr. 05/2020



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Life-Coaching: alte ReligiositĂ€t in neuem Gewand 

   „Du kannst alles schaffen!“, „Ich bin meine eigene Sonne.“ oder „GlĂŒck ist eine Entscheidung.“ Das sind die Einpeitscher-Slogans der Vertreter des sogenannten Life-Coaching (Lebens-Training). Was frĂŒher die Gurus waren, sind heute die Life-Coucher (Lebens-Trainer). In Kursen versuchen diese Lebens-Trainer, ihren Klienten beizubringen, wie man das persönliche Leben optimieren kann. Wie der Materialdienst der Ev. Zentralstelle fĂŒr Weltanschauungsfragen (02/2020) berichtet, seien „Life-Coaching-Angebote weiter im Aufwind“.
   Auf Life-Coaching-Angebote kann man nicht nur im Internet stoßen, sondern auch in den Zeitschriften-Abteilungen von SupermĂ€rkten oder am Bahnhofskiosk. Zeitschriften, die dieses Thema aufgreifen, heißen z. B. Einfach sein, Der Pilger, Happynez, HerzstĂŒckoder Welt der SpiritualitĂ€t. Nicht immer wird gleich auf Anhieb deutlich, was das Heft „Welt der SpiritualitĂ€t“ schon im Titel verrĂ€t. Die meisten Life-Coaching-Angebote sind spirituell eingebettet bzw. esoterisch gewĂŒrzt.
   Somit treten bekannte Formen aus der Esoterik in neuem Gewand auf. Es geht um Meditation, Heilung,
Schamanismus oder Umgang mit „Engeln“ – allerdings oft in zurĂŒckgenommener Form und PrĂ€sentation, sprich: nicht zu krass. Der Autor des Beitrages im Materialdienst, Michael Utsch, kommt in Bezug auf das Life-Coaching zu folgendem Fazit: „Die Nachfrage nach Life-Coaching-Angeboten belegt, dass viele Menschen bei ihrer AlltagsbewĂ€ltigung nicht ausreichend Anteilnahme und UnterstĂŒtzung im persönlichen Umfeld finden und Lebenshilfe immer hĂ€ufiger auch außerhalb familiĂ€rer und freundschaftlicher Netzwerke gesucht wird.“

           TOPIC  Nr. 05/2020



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Wird mit Hilfe des Corona-Virus die Menschheit unterjocht?

   Wenn man eine Feststellung zum jetzigen Zeitpunkt in Bezug auf die Coronakrise machen mĂŒsste, dann könnte man sie so formulieren: Nichts Genaues weiß niemand! Der BĂŒrger sieht sich einem Schauspiel ausgesetzt, in dem Planlosigkeit, Regellosigkeit, Unwissenheit, Halbwahrheiten, Pro- und Kontra-Ansichten und sogar temporĂ€re LĂŒgen die Regie fĂŒhren.
   Wie lange hĂ€lt sich das SARS-CoV-2-Virus in der Luft: Studie „A“ behauptet: drei Stunden; Studie „B“ will bis zu 16 Stunden herausgefunden haben. Bietet eine Mundnasen-Schutzmaske einen gewissen Schutz vor Ansteckung? „Ja“, sagen einige Virologen und auch der „Hygiene-Papst“ Prof. Klaus-Dieter Zastrow, deshalb sei die Maskenpflicht gut. Völlig „falsch“, behauptete WeltĂ€rzteprĂ€sident Frank Ulrich Montgomery Mitte April. Die Maske vermittele ein trĂŒgerisches SicherheitsgefĂŒhl. Da gibt es Ärzte, die versichern, Covid-19 sei gar keine schlimme Erkrankung. Intensivmediziner, die Covid-19-Erkrankte behandelt haben, sehen das völlig anders. Das beurteilen auch Covid-19-Erkrankte anders, die zwar die Krankheit ĂŒberwunden haben, aber SchĂ€den an inneren Organen erlitten. Was richtet das Virus im Körper genau an? Die wohl ehrlichste Antwort gab ein Infektionsmediziner aus MĂŒnchen: „Wir Mediziner versuchen zu verstehen“ – will heißen: Nichts Genaues, Gesichertes wissen auch wir noch nicht.
   Versucht man, die Coronakrise aus höherer Warte zu betrachten und zu beurteilen, so fallen einem Nebenaspekte auf, die jeden nachdenklichen Demokraten alarmieren mĂŒssen: Das Virus ist dabei, die Freiheit eines jeden Menschen auf diesem Globus stark einzuschrĂ€nken, ja, zu nehmen. Fast ĂŒber Nacht sind AutoritĂ€tsstrukturen etabliert worden, die mehr und mehr die Atemluft eines Diktators spĂŒren lassen.
   Da beschließt der Deutsche Bundestag Ende MĂ€rz das „Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und Ă€ndert auch noch gleich das Infektionsschutzgesetz. Diese Änderungen sind praktisch eine Art ErmĂ€chtigungsverordnung, die dem Gesundheitsminister Vollmachten erteilt bis hin zu erheblichen EinschrĂ€nkungen von Grundrechten. Jens Spahn darf ab sofort sogar Pflichtimpfungen mit neuartigen Impfstoffen, die nur kurze Testzeiten durchlaufen haben, anordnen – ohne parlamentarische Beteiligung. Der Hamburger DatenschĂŒtzer Johannes Caspar warnte im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vor „einem Abgleiten in autoritĂ€re Strukturen“. Und die offenbaren sich mehr und mehr. Da sagt Bill Gates, einer der MitbegrĂŒnder der Firma Microsoft, in den Tagesthemen der ARD (12.4.20): „Wir werden den zu entwickelnden Impfstoff letztendlich sieben Milliarden Menschen verabreichen.“ Gates engagiert sich ĂŒber seine Bill & Melinda Gates-Stiftung mit MilliardenbetrĂ€gen in der Entwicklung von Impfstoffen. Gates: „Wir werden 
 verabreichen.“ Doch wer ist „wir“? Wer bestimmt hier ĂŒber die gesamte Menschheit? Welche AutoritĂ€t kann anordnen, dass sieben Milliarden (mittlerweile sind es 7,7 Mia.) Menschen einfach etwas verabreicht bekommen?
   2010 veröffentlichten die amerikanische Rockefeller Stiftung und das Netzwerk Global Business Network ein Papier mit dem Titel „Szenarien der Zukunft der Technologie und der internationalen Entwicklung“. Dort wird dann unter dem Stichwort „Lock Step“ ein Szenario beschrieben, das fast 1:1 wie ein Drehbuch zur Coronakrise von heute erscheint. Zur BewĂ€ltigung der Krise wird eine strenge Regierungskontrolle von „oben nach unten“ unter einer autoritĂ€ren FĂŒhrung beschrieben. In einem kritischen Aufsatz zum Fazit dieses Szenario heißt es: „Die Botschaft ist deutlich – Polizeistaat ist gut, Freiheit schlecht.“ Weiter wird in dem Rockerfeller-Papier ausgefĂŒhrt, dass nach der BewĂ€ltigung der Pandemie das strenge Regieren von „oben nach unten“ nicht gĂ€nzlich aufgehoben wird.
   Das Rockefeller-Papier beschrieb 2010 ein ausgedachtes Szenarios, das jetzt aber mehr und mehr zur RealitĂ€t wird. Wie konnten die Autoren des Rockefeller-Papiers aber im Detail ahnen, was derzeit unter der Coronakrise ablĂ€uft – vor allem in Bezug auf das diktatorische Durchgreifen? Oder handeln MĂ€chtige – die undurchsichtigen „Wirs“ des Bill Gates – nach dem Muster des Papiers? Fakt ist: Eine stĂ€ndig in Unsicherheit und Angst gehaltene Weltbevölkerung wartet auf eine AutoritĂ€t, die sie aus diesem Zustand erlöst. Sie wartet auf eine Art Übermenschen, der das derzeitige Weltproblem Nr. 1 – und nicht nur dieses – in den Griff bekommt. Mit Material des Internet-Portals „Rubikon“

         TOPIC  Nr. 05/2020



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Technisch entwickelt und in der Erprobung: „Malzeichen“ per Impfung? 

   Das Massachusetts Institute of Technology(MIT) ist eine private Technische UniversitĂ€t in den USA. Sie genießt den Ruf, zu den SpitzenuniversitĂ€ten der Welt zu zĂ€hlen. Wie der deutsche WirtschaftsnachrichtendienstCASHKURS von Dirk MĂŒller (Mr. Dax) am 9. April 2020 berichtete, hat das MIT ein Verfahren entwickelt, wie jeder Mensch einmalig gekennzeichnet werden kann mittels einer Impfung gegen schwere Krankheiten.
   Der Pressedienst MIT News beschreibt die Details so: Es handele sich um ein Mikronadel-Pflaster, das sowohl einen Impfstoff als auch ein spezielles Farbstoff-Gemisch transportiere, die innerhalb von zwei Minuten in die Haut eingebracht werden können. Bei diesem Vorgang lösen sich die Mikronadeln des Pflasters restlos auf. Folgen der Impfung: Menschen sind gegen Krankheiten, wie z. B. Masern oder SARS CoV-2, geimpft, aber auch durch ein ganz spezielles Farbstoffmuster mit kupferbasierten Quantenpunkten gleichzeitig gekennzeichnet. Dieses Farbstoffmuster kann mit Informationen „gefĂŒttert“ werden. Dazu heißt es in den MIT News: „Durch selektives Laden von Mikropartikeln in Mikronadeln liefern die Patches ein Muster in der Haut, das fĂŒr das Auge unsichtbar ist, aber mit einem Smartphone gescannt werden kann, bei dem der Infrarotfilter entfernt wurde.“ Weiter heißt es, dass dieses Verfahren das Potential habe, Daten unter der Haut zu speichern und Impfstoffanwendungen zu dokumentieren. Insgesamt sollen sich die durch die Mikronadeln eingebrachten Stoffe fĂŒnf Jahre unter der Haut halten.
   Interessant ist nun, dass der „weltliche“ CASHKURS CASHKURSArtikel die Vorstellung der MIT-Entwicklung in einen biblischen Zusammenhang stellt. Der Autor zitiert die Offenbarung des Johannes, in der im 13. Kapitel von der antichristlichen Malzeichen-Markierung zum Kaufen und Verkaufen die Rede ist. Der CASHKURS-Autor weist auch darauf hin, wer u. a. hinter der MIT-Forschung zur farblosen High-Tech-TĂ€towierung aus Nanokristallen steckt: u. a. die Bill & Melinda Gates-Stiftung.
   Ausleger von Offenbarung 13 waren bisher der Ansicht, dass dort ein antichristliches, bargeldloses System des Kaufens und Bezahlens skizziert werde. Angesichts einer Äußerung von Bill Gates muss in Bezug auf die Auslegung auch noch in eine andere Richtung gedacht werden: „Schlussendlich werden wir ein Zertifikat fĂŒr die brauchen, die entweder genesen oder geimpft sind, weil wir nicht wollen, dass Menschen beliebig durch die Welt reisen, in der es LĂ€nder gibt, die es (das Virus) leider nicht unter Kontrolle haben. Man will diesen Menschen nicht die Möglichkeit komplett nehmen, zu reisen und zurĂŒckzukommen 
 Deshalb wird es schließlich eine Art digitalen ImmunitĂ€tsbeleg geben, der die globale Öffnung der Grenzen ermöglichen wird.“
   Das MIT arbeitet – wie oben beschrieben – an diesem digitalen ImmunitĂ€tsbeleg unter der Haut. Er könnte aber nicht nur in Bezug auf die Reisefreiheit GĂŒltigkeit bekommen, sondern auf FreizĂŒgigkeiten aller Art – auch beim Einkaufen, beim Arzt oder beim Frisör. Wer sich nicht durch eine Impfung nebst digitaler Kennzeichnung ausweisen kann, kommt einfach nicht mehr dran. Und diese digitale Kennzeichnung könnte jeder problemlos kontrollieren: per Smartphone.

           TOPIC  Nr. 05/2020



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