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Sonnenuntergang1

 

Hier ein paar Auszüge der Themen einiger Monatszeitschriften von 2021.  

Hinweis: Alle Veröffentlichungen von TOPIC-Artikeln
bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Verlages:
TOPIC-Herausgeber: Ulrich Skambraks (verantwortlich)
Verlag und Redaktion: Postfach 1544, D-57206 Kreutztal,



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z.B. 41. Jahrgang - Nr. 1 Januar 2021

Die Themen: Coronakrise: der antichristliche Reset? - Grundsteinlegung für „House of One“. - Gott und Jesus gegendert. - Gottes Wort für Strafgefangene. - China: Christen im Visier der KP. - Bremen: Kirchenbeamte als „Stasi“. - Soll man sich impfen lassen? - SARS-CoV-2: das Schweigen der Geheimdienste. - Pandemie: Was TOPIC schon 2009 schrieb. - Die Galaxie-Gehirn-Theorie. - Ablöse für Staatsleistungen an die Kirchen. - Schwierig: Informieren in heutiger Zeit. - Araber wollen in Israel bleiben. - Martin Luther und die Coronakrise



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Coronakrise: der antichristliche Reset?

   Derzeit geistern Begriffe rund um den Globus, die eine fundamentale Veränderung fast aller Ordnungen dieser Welt ankündigen. Man spricht von einer „neuen Weltordnung“, von einer „Transformation“, vom „Great Reset“, also vom großen Umbruch, der nach einem „großen Neustart“ alles verändern soll. Auslöser dafür sei die Coronakrise, die die gesamte Menschheit apokalyptisch erschüttern werde. Ein Neuanfang unter bisher noch unbekannten Bedingungen müsse unbedingt folgen. Dieser Neuanfang, so heißt es weiter, werde die Menschheit auf eine neue Entwicklungsstufe hieven. Eine ganz neue Zeit werde beginnen. Doch welche?
   Einer, der diesen Great Reset, diesen Neustart der Weltordnung, am lautesten postuliert, ist der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Professor Klaus Schwab (82). Er ist Gründer und Vorstandsvorsitzender des
Weltwirtschaftsforums in Davos, auf dem sich jährlich die Mächtigsten der Welt treffen, um zu beraten, wie es mit der Menschheit weitergehen soll.
   Schwab hat mit einem Co-Autor jetzt ein Buch vorgelegt mit dem Titel „COVID-19: Der große Umbruch“. In diesem 331-Seiten-Werk stellt er seine Analyse der derzeitigen Weltsituation vor und beschreibt Szenarien, die jetzt rund um den Globus eintreten könnten.
   In großen Teilen sind Schwabs Analysen brillant, und man kann ihnen – auch als Christ – zustimmen, inklusive einiger Lösungsansätze. Schwab prangert zunächst die große Ungerechtigkeit auf dieser Welt an. Die Reichsten würden immer reicher und die Armen – jetzt ganz besonders getroffen durch die Coronakrise – weiter deutlich ärmer. Dass der 82-Jährige damit recht hat, zeigt der aktuelle „Billionaires Report“. Er weist aus, dass es auf der Welt 2.189 Milliardäre gibt, deren Vermögen sich seit April 2020 um 28 Prozent auf über zehn Billionen Dollar gesteigert hat. Die zehn Reichsten dieser Welt besitzen umgerechnet etwa 960 Milliarden Schweizer Franken. Zum Vergleich: Alle (!) 8,5 Millionen Schweizer zusammen verfügen „nur“ über ein Reinvermögen von 1.994 Milliarden Franken.
   Schwab fragt: Was geschieht aber mit diesem gigantischen Reichtum der Reichen? Es könne nicht sein, dass ein Arzt mit jahrelanger Ausbildung, der sich um das Wohl und Wehe eines kranken Menschen bemüht, nur einen Bruchteil von dem Geld verdiene, das ein Geldmanager bekomme. Der Arzt setze sich für das Leben ein; der Manager für tote Zahlen. Der Wirtschaftswissenschaftler mit Wohnort in der Schweiz fordert deshalb z. B., dass Reichtum viel mehr den Menschen zugutekommen müsse. Man müsse wegkommen von der Tyrannei des Bruttoinlandsproduktes, des BIP, das nur die Rate der produzierten Güter und Dienstleistungen eines Landes anzeige. Es müsse ein Pro-Kopf-BIP geben, das die Zufriedenheit und das Wohlergehen aller Bürger eines Landes dokumentiere. Diese Wohlfahrts-Standards könne man beispielsweise durch eine für alle gut zugängliche Gesundheitsversorgung und ein robustes soziales Gefüge erreichen. Für diese Bereiche müsse der Reichtum umgeleitet und gezielt investiert werden. Die Coronakrise biete die Chance, hier grundsätzlich umzudenken in Richtung einer menschenfreundlicheren Welt für alle. Kritiker dieser Sicht sehen hier den Anfang eines Weltsozialismus, dennoch kann es mit der hemmungslosen Geldmacherei auf diesem Globus wiederum auch nicht so weitergehen, denn sie hat ein völlig sinnentleertes Ziel: „totes“ Geld.
   Schwab sieht – bedingt durch die Coronakrise – die Menschheit zunächst auf eine Serie von fundamentalen Umbrüchen zusteuern. Es werde einen wirtschaftlichen Umbruch geben, einen gesellschaftlichen, einen geopolitischen, einen technologischen und auch einen ökologischen. Vor dem generellen Systemwechsel auf diesem Globus sei zunächst ein Zeitabschnitt von sozialen Unruhen, von Unsicherheit, gar Chaos, und Krieg zu erwarten. In diesem Unsicherheits-Zeitabschnitt würde dann wieder mehr nach starken Regierungen gerufen, was ja jetzt schon in der Coronakrise zu bemerken sei.
   Aber, so Schwab, es zeige sich derzeit leider eine Situation, in der Nationalstaaten keine Verpflichtungen mehr für eine Weltordnung eingehen wollten. Schwab: „Plakativ ausgedrückt leben wir in einer Welt, in der niemand wirklich die Verantwortung übernimmt.“ Somit entsteht ein Vakuum, das auf Weltniveau noch dramatischer würde, wenn auch eine Leitfigur der Christenheit, wie etwa der Papst, wegfallen würde.
TOPIC liegen Informationen vor, nachdem Franziskus aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten wolle.
   Für Christen mit biblischen Informationen im Hinterkopf stellt sich eigentlich nicht die Frage: Wie wird eine neue Weltordnung aussehen? Sie wissen nämlich längst, auf welcher Reise sich die Menschheit letztendlich befindet. Und gerade die Einschätzungen von Schwab sind weitere Bestätigungen dafür. Wenn die Menschheit, bedingt durch die Coronakrise, jetzt fundamental und global durchgeschüttelt wird, Unruhen und Chaos ausbrechen und nationale Regierungen oder Staatenbünde nicht mehr in der Lage sind, ein globales Tohuwabohu unter Kontrolle zu bringen, dann könnte die Stunde desjenigen sehr nahe sein, den die Bibel in ihrem letzten Buch im 13. Kapitel als „Tier“ tituliert und dem „Vollmacht gegeben wird über jeden Volksstamm und jede Sprache und jede Nation“.
   Dieses Tier – es ist der Antichrist – wird seine Herrschaft über die gesamte Menschheit ausüben dürfen. Das hat vor ihm bisher noch niemand geschafft. Ausgerechnet diese Vision einer globalen Herrschaft erhält jetzt durch die Coronakrise eine bisher nicht gekannte Dimension und einen entsprechenden Schub. Sie wurde aber schon viel, viel früher gesehen und gefordert. Der erste Direktor der
UNESCO, Julian Huxley, Bruder des Buchautors Aldous Huxley („Schöne neue Welt“), schrieb 1946 über den Zweck der UNO-Organisation: „Die Moral der UNESCO ist klar. Die ihr übertragene Aufgabe, Frieden und Sicherheit zu fördern, kann mit den ihr zugewiesenen Mitteln – Bildung, Wirtschaft und Kultur – niemals vollständig erfüllt werden. Sie muss eine Art globale politische Einheit ins Auge fassen, sei es durch eine einzige Weltregierung oder auf andere Weise als das einzige sichere Mittel zur Kriegsvermeidung.“
   Was zu dieser anderen Weise auch noch gehören wird, findet sich im Buch von Schwab nicht, aber auf der Website des Weltwirtschaftsforums: ein sehr positiver Bericht über die Bürger in Schweden, von denen sich mehr und mehr einen winzigen Chip in die Hand spritzen lassen. Dazu heißt es in dem Artikel: „Es gibt keinen technologischen Grund, warum die Chips nicht auch zum Kauf von Dingen … verwendet werden könnten.“ Hannes Sjöblad, der Gründer einer Firma für die Verchippung von Menschen, wird so zitiert: „Der menschliche Körper ist die nächste Plattform. Der verbundene Körper ist bereits ein Phänomen. Und dieses Implantat (gemeint ist der Chip) ist nur ein Teil davon.“
   Auch solche Informationen können Bibelleser einordnen, finden sie doch Hinweise für eine mögliche Verchippung ebenfalls im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung des Johannes, am Ende des 13. Kapitels.

         TOPIC  Nr. 01/2021



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Kirchlicher Vorstoß: Gott und Jesus werden gegendert

   Der englische Begriff „gender“ bedeutet direkt übersetzt „soziales Geschlecht“. Was ist damit genau gemeint? Die Anhänger der Gender-Ideologie behaupten, kein Mensch habe ein festgelegtes biologisches Geschlecht. Geschlechterrollen seien erlernt und deshalb auch veränderbar. Aus jedem Mann könne beispielsweise eine Frau werden und umgekehrt. Doch damit nicht genug. Mittlerweile wird behauptet, es gebe über 50 unterschiedliche Geschlechterrollen mit bestimmten Akzentuierungen wie z. B. androgyn, bisexuell, transsexuell, intergender, Zwitter etc. Dass ein Mensch ganz unterschiedliche Geschlechterausprägungen nach Gender-Katalog haben kann, soll auch in der Schreibweise deutlich werden. Dazu hat man das Gender-Sternchen „*“ eingeführt. Geht es z. B. um Mitarbeiter, so muss es nach Gendervorgaben so geschrieben werden: Mitarbeiter*innen. Das Sternchen soll ein Hinweis dafür sein, dass die Person auch eine ganz spezielle Geschlechterausrichtung, wie z. B. „trans“, haben kann.
   Wie die
Bild-Zeitung berichtete, beginnt man nun auch im kirchlichen Raum, Gott und Jesus mit dem Gendersternchen zu versehen. So hatte die Katholische Studierendenjugend (KSJ) vor kurzem Gott das Gendersternchen (Gott*) verpasst. Wie es hieß, wolle man sich mit dem Sternchen für ein anderes Gottesbild stark machen. Wie Bild schrieb, ziehen jetzt erste Gemeinden nach und gehen sogar einen Schritt weiter. Im Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Pankow (Berlin) wurde sogar das Geschlecht von Jesus in Frage gestellt. Es war von einem „Jesus* für alle“ die Rede. Wie die Pfarrerin zu Bild sagte, sei Jesus ein Jesus für alle und könne sich „deshalb nicht zu sehr auf eine sexuelle Identität festgelegt haben“. Der CSU-Geschäftsführer Stefan Müller (45) kommentierte den *-Vorstoß so: „Hier wird linke Gender-Ideologie zum Gender-Gaga. Von der evangelischen Kirche erwarte ich eigentlich, dass sie sich das Geschlecht des Christuskindes nicht ausdenkt, sondern sich an die Bibel hält, dort steht Maria ‚gebar ihren ersten Sohn‘.“ Hermann Gröhe (59), CDU-Kirchenbeauftragter der Union, fügte hinzu: „In einer Zeit, in der uns allen Halt gut tut, rate ich uns, lieber dem ‚Stern von Bethlehem‘ zu folgen. Gottes Mensch-Werdung ist seine radikale Zuwendung zu Menschen jeden Geschlechts.“

         TOPIC  Nr. 01/2021



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Fall Latzel: Ev. Kirchenbeamte in Bremen agieren wie eine Art Stasi

   1994 führte TOPIC ein Interview mit Claudia Roth, die 2001 Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen wurde und heute Bundestagsabgeordnete der Grünen ist. Anfang der 1990er Jahre war Roth Mitglied des Europäischen Parlamentes (EP) und setzte sich dort sehr stark für die Gleichberechtigung von Homosexuellen ein. Damals überließ sie TOPIC Unterlagen mit der Forderung an die EU-Kommission, „Verfolgungen gleichgeschlechtlicher Lebensweisen als öffentliches Ärgernis und als Verstoß gegen die Sitten“ europaweit zu brandmarken. In diesem Papier (das TOPIC damals vorlag) wird sogar eine besondere EU-Arbeitsgruppe gefordert, die sich auf die Bekämpfung von Gegnern von Homosexuellen konzentrieren soll
   Vieles von dem, was Claudia Roth damals politisch auf die Reise geschickt hat, ist heute in der Wirklichkeit angekommen und zum Teil gesetzlich festgeschrieben. Doch erstmals zeigt sich in Deutschland offen, dass es auch Agenten im Bereich der ev. Kirche zu geben scheint, die die Bekämpfung von Andersgesinnten in Bezug auf Homosexualität im Sinne des zitierten EPPapiers äußerst aktiv und brutal vorantreiben. Der „Fall Latzel“ entpuppt sich mehr und mehr als Beispiel dafür.
   Da wird der Pfarrer der Bremer
St. Martini-Gemeinde, Olaf Latzel, am 25. November 2020 wegen Volksverhetzung von einem Amtsgericht zu 8.100 Euro Strafe verurteilt (s. TOPIC 12/2020). Latzel soll Homosexuelle verunglimpft haben. Obwohl das Urteil Ende 2020 noch nicht rechtskräftig ist, schlagen die Agenten im Sinne der oben angedachten EU-Arbeitsgruppe gnadenlos zu. Sie sind ev. Kirchenbeamte inkl. Pfarrer und sitzen im Kirchenausschuss (Kirchenleitung) der Bremischen Ev. Kirche (BEK). Am 10. Dezember 2020 „kerkern“ sie den ev. Geistlichen praktisch ein, nehmen ihn in Bezug auf seine geistliche Tätigkeit in Zwangshaft. Latzel wird vorläufig seines Amtes enthoben. Seine Bezüge sollen wohl weitergezahlt werden, bis ein endgültiges Gerichtsurteil vorliegt. Das kann in einem Revisionsprozess jedoch Jahre dauern.
   Zur Amtsenthebung Latzels heißt es in einer Stellungnahme des Kirchenvorstandes von St. Martini, Latzel seien alle Dienste an seiner und für seine Gemeinde verboten worden: „Er darf weder in oder außerhalb von St. Martini predigen, keine Verkündigung im Internet halten, keine auswärtigen Evangelisationen durchführen. Es ist ihm zudem untersagt, alte und kranke Glieder seiner Gemeinde zu besuchen und ihnen beizustehen; er darf den Konfirmandenunterricht nicht mehr fortführen, keine Sterbenden begleiten, keine Beerdigungen vornehmen, keine Hintergrunddienste in der Verwaltung erledigen und vieles andere, was er normalerweise als Hirte unserer Gemeinde tut. Dieses gilt auch, wenn es von den Betroffenen ausdrücklich gewünscht wird.
   Die Vertreter des Kirchenausschusses, die Latzel verurteilten, seien nicht bereit gewesen, dem Pastor auch nur eines dieser Arbeitsfelder noch zu belassen, obwohl das Dienstrecht diese Möglichkeit ausdrücklich vorsehe. Dazu heißt es weiter: „Daher fehlt uns jedes Verständnis für diese gegenüber unseren Gemeindegliedern unbarmherzige und rücksichtslose Haltung des Kirchenausschusses. Wir sehen darin einen gezielten Angriff auf unsere Gemeinde und unseren Pastor, der nichts anderes bezweckt, als St. Martini zu zerstören.“
   Was ist nun zu tun? Im Dezember 2020 kündigte der Kirchenvorstand von St. Martini an, im Januar einen Sonderkonvent einzuberufen, um zu prüfen, ob die Gemeinde den Gemeindeverbund der BEK verlassen kann. Doch das wird kirchenrechtlich voraussichtlich schwierig. Wie auch immer: Die „Agenten“ zur Bekämpfung Andersdenkender haben zunächst gesiegt. Olaf Latzel, einer der markantesten Prediger biblischen Evangeliums in Deutschland, ist kaltgestellt. Wieder einmal zeigt sich: Die Zerstörer der ev. Kirche stehen nicht draußen vor der Kirchentür, sondern am Altar.

         TOPIC  Nr. 01/2021



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SARS-CoV-2: Das merkwürdige Schweigen aller Geheimdienste

   Als im November 2002 in China das Virus SARSCoV-1 ausbrach, wusste der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) sofort, was im Reich der Mitte los war – noch vor Mitteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Februar 2003. Der BND hatte Telefonate von Behördenmitarbeitern und Parteifunktionären in China abgehört. Wie die Preußische Allgemeine im April 2020 berichtete, sei auch beim Auftauchen von SARSCoV-2 die Bundesregierung sehr früh durch den BND über die Auswirkungen des Virus informiert worden.
   Auch der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad wusste sehr früh Bescheid und besorgte in einer Nachtund-Nebel-Aktion Masken und 100.000 Corona-Testsets aus dem Ausland. Die USA verfügen über 17 Geheimdienste und wohl die beste technische Ausrüstung, um fast jede Information auf diesem Erdball aufspüren zu können. Was wissen die Amerikaner in Bezug auf das Coronavirus, was der Rest der Welt nicht weiß?
   Für den Israeli Dr. Dany Shoham ist mehr als merkwürdig, dass alle Geheimdienste in Bezug auf den SARS-CoV-2-Ausbruch in China schweigen oder schweigen müssen. Shoham ist leitender Forscher am
Begin-Sadat-Zentrum für strategische Studien der BarIlan-Universität in Israel. Der Virologe und Mikrobiologe ist Experte für biologische und chemische Kriegsführung nicht nur für den Nahen Osten, sondern auch weltweit. Für Shoham ist klar: Das Virus, das jetzt weltweit immer mehr Menschen infiziert und schädigt, ist künstlich verändert worden. Die offenen Fragen sind allerdings: Wie, wo, wann und durch wen ist an dem Virus gearbeitet worden? Für den pensionierten Oberstleutnant Shoham ist die Verschleierungstaktik Chinas, wie und wo das Virus entstand, das schlagkräftigste Argument für das höchst aggressive Coronavirus. Auch das anhaltende Schweigen der Geheimdienste wertet der Mikrobiologe als weiteren Hinweis, dass SARS-CoV-2 in Wirklichkeit eine biologische Waffe sein könnte, mit der China den Rest der Welt angreifen und für ein kommunistisches Konzept unterwerfen will.
   Wenn es tatsächlich eine biologische Attacke mittels des Coronavirus ist, dann müsste China sofort mit einer Weltkoalition von Armeen angegriffen werden, um Vergeltung zu üben. Sollte der Ausbruch von SARS-CoV-2 jedoch ein „Unfall“ in einem staatlichen Labor gewesen sein, dann wäre China in jedem Fall dafür haftbar zu machen, inklusive Schadensersatzzahlungen. Beide möglichen Sachverhalte werden aber merkwürdigerweise nicht thematisiert, gar diskutiert. Warum nicht? Die Geheimdienste der Welt werden es wohl wissen ...

         TOPIC  Nr. 01/2021



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Aspekte, an die man sich bei der derzeitigen Coronakrise erinnern sollte

   Im November 2009 veröffentlichte TOPIC im Zusammenhang mit der Schweinegrippe Informationen, die an Aktualität wohl kaum verloren haben. Hier ein Auszug aus dem Artikel:
   „Aber dann gibt es bei der Schweinegrippe noch einen ganz anderen Aspekt. Er wird gespeist durch Aussagen wie diese: ‚Die Weltbevölkerung muss um 50 Prozent verringert werden‘ (Henry Kissinger). ‚Kürze die Bevölkerung um 90 Prozent, und es werden nicht genug Menschen übrig bleiben, die der Ökologie einen großen Schaden antun‘ (Michael Gorbatschow). ‚Wenn ich reinkarniert würde, möchte ich gerne zur Erde zurückkehren als ein Killer-Virus zur Senkung des menschlichen Populationsniveaus‘ (Prinz Phillip, Ehemann der englischen Königin).
   Aus US-Quellen kommt die Behauptung, dass eine globale Elite beschlossen habe, mithilfe von Seuchen die Weltbevölkerung drastisch zu reduzieren. Glasklare Beweise für diese Behauptung der gezielten Bevölkerungs-Vernichtung gibt es natürlich nicht. Allerdings berichteten renommierte US-Zeitungen wie die
New York Times im Mai dieses Jahres (2009) über ein Geheimtreffen von Milliardären in New York. Laut der britischen Zeitung Sunday Times (24.05.09) sei es bei dem Treffen u. a. darum gegangen, wie das Wachstum der Weltbevölkerung abgebremst werden könne. Bei dem Treffen der Milliardäre war z. B. auch der Medienmogul Ted Turner anwesend, der dafür plädiert, 95 Prozent der Weltbevölkerung seien überflüssig. Turner steckt seit Jahren viel Geld in UNO-Programme, um die Geburtenrate in Dritte-Welt-Ländern zu reduzieren. Ein weiterer Milliardär des Treffens war Bill Gates, der Zig-Milliarden mit dem Computergiganten Microsoft verdiente und dessen Vater ein glühender Verfechter der Geburtenkontrolle und ein Erbgesundheits-Forscher war. Auch Gates Junior tritt vehement dafür ein, mit Programmen das Wachstum der Weltbevölkerung zu reduzieren. Was haben die Milliardäre und Hobby-Spezialisten für Bevölkerungs-Reduzierung tatsächlich hinter verschlossenen Türen beraten? Auf die Frage von Journalisten, warum die Milliardäre im Geheimen tagten, antwortete ein Gast aus der Runde: ‚Wir wollten nicht als alternative Weltregierung in die Presse!‘“

         TOPIC  Nr. 01/2021



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z.B. 41. Jahrgang - Nr. 2 Februar 2021

Die Themen: Folgt auf Biden-Wahl ein Krieg gegen den Iran? - Schwibbögen für Israel - Neuer WEA-Chef beklagt fehlendes Bibelwissen - Jeder Dritte für Vereinigung deutscher Kirchen - 1.000 Amputierte können wieder laufen - Freimaurerei und Dritter Tempel - CDU-Chef Armin Laschet als Muster-Katholik - Ev. Kirche im Rheinland soll sich aufgeben - Weltregierung: Welche Rolle spielte Trump? - Hintergründe von „FFF“ und „XR“ - Ungarn stärkt traditionelle Familien - Dankbarkeits-Prinzip in der Psychotherapie - Christenverfolgung in Deutschland - Deutsche Kulturelite antisemitisch? - Gebet für das Jahr - mRNA-Impfstoffe: Ältere als „Labormäuse“?



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Biden-Wahl: Wird Israel den Iran alleine angreifen müssen?

   Mitte Januar 2021 veröffentlichte das Heimatfront-Kommando in Israel Informationen und ein Video, in denen die gesamte Bevölkerung in Israel aufgefordert wird, sich mit einer Notfall-Ausrüstung zu versorgen. Es sei eine Tasche oder ein Rucksack zu packen, in den u.a. Kleidung und Dokumente in luftdichten Plastiktüten hineingehörten. Dazu Trocken-Lebensmittel für eine Woche sowie Wasser. Als Grund für diese Notfallausrüstung wurde beispielsweise genannt, dass eine Evakuierung eintreten könne, weil die Umgebung plötzlich „lebensbedrohlich“ werde. Konkret heißt es: „Einige Notfälle können die Bevölkerung manchmal für einen längeren Zeitraum zur Abgeschiedenheit zwingen.“
   Eine weitere Meldung aus Israel regt im Zusammenhang mit der Notfallausrüstung zum Weiterdenken an. Mitte Januar wurde Israel als Impfrekordmeister gefeiert. Allein an einem Tag wurden über 200.000 Israelis geimpft. Woher hat Israel so viel Impfstoff und warum wird im Heiligen Land geimpft, was das Zeug hält? Erwartet man eine Notlage, bei deren Eintritt möglichst viele Israelis schon geimpft sein sollten?
   Nach der Wahl von Joe Biden zum US-Präsidenten hat sich für Israel eine neue Sicherheitslage eingestellt. Biden ist in gewisser Weise ein Freund des Iran. Wie die
Jüdische Rundschau meldet, sind aus iranischen Quellen in den USA erhebliche Summen in Bidens Wahlkampf geflossen. So stehe auf der Spenderliste z. B. Jamal Abdi. Er war einmal Politdirektor des National Iranian American Council — oft als Iran-Lobby bezeichnet. In Bezug auf das iranische Atomprogramm soll Biden schon 2008 den Israelis gesagt haben, sie müssten das Atomprogramm akzeptieren. Außerdem sei der 78- Jährige, laut Jüdischer Rundschau, eine „eiserne Verpflichtung“ zur Rückkehr zum Iran-Deal in Bezug auf eine moderate atomare Entwicklung im Ayatollah-Staat eingegangen. Trump hatte diesen Deal gestoppt.
   Sehr wahrscheinlich werden die Israelis jetzt mit der Option spielen – spielen müssen –, den Iran alsbald im Alleingang anzugreifen ohne Hilfe der USA. Dazu passt eine Meldung von Ende Januar aus Israel, in der angekündigt wird, dass Israel in der ersten Hälfte 2021 eine monatelange ungewöhnlich große Kriegsübung durchführen wolle. Dabei soll sich die Armee auch auf Länder wie den Libanon, Syrien und den Iran konzentrieren. Wird diese Übung in einen tatsächlichen Angriff auf die drei Länder münden? Einen Angriff auch mit Atomwaffen, wovon Israel geschätzte 200 bis 500 Stück besitzen soll?
   2006 haben US-Forscher für das Wissenschafts-Magazin
Science Berechnungen durchgespielt und am Computer nachgestellt, was ein „kleiner" Atomkrieg auf diesem Erdball an Begleitumständen hervorrufen würde: Je nachdem, wie viele Atombomben zum Einsatz kämen, müsse man davon ausgehen, dass Millionen Tonnen von Ruß und Asche in die Atmosphäre geschleudert würden. Dies würde das Erdklima beeinflussen. Man müsse mit Ernteausfällen und Hungersnöten rechnen.
   Eine weitere mögliche Folge: Eine gigantische Wolke von Ruß und Asche könnte auch nach Europa ziehen. Dann wäre zu erwarten, dass atomare Fallout-Partikel vom Himmel regnen und Gebiete atomar verseuchen – im Übrigen auch in Israel. Die Notfallausrüstung für eine Evakuierung würde dann einen Sinn bekommen. Hierzulande könnte man mit einem sofortigen kompletten Lockdown reagieren, der ja schon eingeübt ist.
   Dann gibt es aber noch einen besonderen Aspekt, über den Christen nachdenken müssen und über den
TOPIC schon 2006 berichtete: Im Alten Testament der Bibel finden sich besonders in den Büchern Jesaja und Jeremia etliche prophetische Aussagen zu den arabischen Staaten, die sich zum Teil schon erfüllt haben, wie der Schweizer Bibellehrer und Prophetie-Experte Roger Liebi in etlichen Publikationen nachgewiesen hat. Zu denen, die noch ausstehen, gehört die Prophezeiung aus Jeremia Kapitel 49 in den Versen 34 bis 38, wie Liebi TOPIC versicherte. In dieser Textstelle wird berichtet, dass Elam eines Tages angegriffen und zerstört werden wird. Auch die Militärmaschinerie ist davon betroffen: „So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich will den Bogen Elams zerbrechen, seine vornehmste Stärke, und ich will über Elam die vier Winde kommen lassen von den vier Himmelsgegenden und sie nach allen diesen Windrichtungen zerstreuen, so dass es kein Volk geben wird, wohin nicht elamitische Flüchtlinge kommen. Und ich will den Elamitern Schrecken einjagen vor ihren Feinden und vor denen, die ihnen nach dem Leben trachten, und werde Unheil über sie bringen, die Glut meines Zornes, spricht der HERR, und ich werde das Schwert hinter ihnen herschicken, bis ich sie aufgerieben habe“ (35-37).
   Das alttestamentliche Elam ist der Südwesten des heutigen Irans. Dort und in unmittelbarer Nähe des alten Elams befinden sich wesentliche Stützpunkte des iranischen Atomprogramms (Arak, Natans und Isfahan).
   Nach der Auskunft Gottes in Jeremia 49 soll also dieser Landstrich so geschädigt werden, dass seine Bevölkerung massenhaft das Land verlassen wird, um auf der ganzen Welt Unterschlupf zu finden. Wenn es tatsächlich zum Einsatz von Atomwaffen im Iran-Krieg kommen sollte und das Land für viele Jahre großflächig verstrahlt würde, ist sehr leicht vorstellbar, dass tatsächlich zumindest ein Teil der rund 81 Millionen Iraner auf die Staaten der Welt verteilt werden müsste.
   Biblische Prophetie erfüllt sich erst dann, wenn sie auf den i-Punkt genau stattgefunden hat. Alles andere ist Spekulation. Doch sie ist in gewisser Weise gerechtfertigt, wenn man der Wahrheit auf die Spur kommen will. Laut der angesehenen britischen Zeitung The Times (15.1.2006) hatten israelische Einheiten, darunter auch das mit Kampfflugzeugen des Typs F-151 ausgerüstete Luftwaffengeschwader 69, 2005 ihre Vorbereitungen für einen Angriff auf den Iran abgeschlossen. Auch die Amerikaner hatten ihre Angriffsplanung für den Iran fertig. Doch damals geschah nichts. Es passierte etwas ganz anderes: Viele Iraner wurden in den Jahren danach Christen.
   Wie der amerikanische Bestsellerautor und zum Christentum bekehrte Jude Joel Rosenberg 2011 in einem Gespräch mit TOPIC sagte, gebe es im Iran jetzt schon etwa eine Million Christen – also 2011. Er selbst kenne 40 iranische Pastoren. Mit einigen habe er regelmäßig Kontakt. Laut Rosenberg würden sich die gläubig gewordenen Iraner darauf vorbereiten, ihre Landsleute in der gesamten islamischen Welt zu evangelisieren. Auf die Frage in 2011, wie das unter den jetzigen Umständen geschehen solle, meinte Rosenberg: Ein vernichtender Schlag Israels gegen seine islamischen Feinde könnte dies bewirken. Nach Einschätzung von Rosenberg wird die Reaktion auf einen solchen K.o.-Schlag so ausfallen: Die islamische Welt wird resignierend feststellen, dass der Gott der Juden doch mächtiger ist als ihr Allah. Dann seien die Türen weit offen für die Muslime, die den wahren Gott finden wollen.

         TOPIC  Nr. 02/2021



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Dritter Tempel: Chef-Aktivist macht wegweisende Aussagen

   Den Begriff „Aktivist“ mag Jehuda Glick nicht so gerne. Dennoch ist er einer. Der orthodoxe Rabbiner ist Vorsitzender einer israelischen Dachorganisation, die den freien Zugang von Menschen zum Jerusalemer Tempelberg fordert, damit dort jeder beten kann. Der Vater von acht Kindern ist zudem Direktor des Tempel-Institutes, das den Bau eines 3. Tempels auf dem Tempelberg vorantreibt. In einem Interview mit Israelnetz legte der Rabbiner jetzt dar, welche Vision ihn antreibt.
   Glick möchte Jerusalem zum Zentrum der Welt machen und kämpft dafür, „dass alle Menschen im Weltzentrum des Gebets beten dürfen“. Immer wieder betont der Rabbiner Begriffe wie „Toleranz“ oder „Inklusivität“ (gemeint ist das Zusammenführen von Unterschieden), die eher in einer anderen Weltanschauung zu Hause sind als im Christentum oder Judentum. Auch seine Bemerkung, dass es mehrere Schlüssel zur Wahrheit gebe, liefert einen Hinweis auf weltanschauliche Vorstellungen der Freimaurerei. Freimaurer glauben nicht an „die“ Wahrheit und fordern deshalb Toleranz für alle, die auf einem Weg sind, eine Wahrheit zu finden. Auch die Humanität haben sich Freimaurer groß auf die Fahnen geschrieben, was sich bei Glick so anhört: „Der Wiederaufbau des Tempels für alle Nationen muss Teil einer humanitären Bewegung sein … Das ist die Idee eines Tempels. Ein Tempel verändert die Welt. Jeder Mensch ist einzigartig und besonders.“
   Der 55-Jährige ist sich sicher, dass auch das Problem mit dem muslimischen Felsendom auf dem Tempelberg mit der Zeit gelöst werden wird. Auch wenn er nicht exakt an derselben Stelle wie die beiden ersten jüdischen Tempel steht, verhindere jedoch die muslimische Präsenz den Aufbau eines weiteren Tempels nicht. Auf die Frage, wie denn der Tempel, das „Gebetshaus für alle Menschen“, aussehen solle, will Glick nicht antworten: „Ich möchte hier nicht ins Detail gehen.“
   Bibelleser wissen, dass es einen 3. Tempel in Jerusalem geben wird. Der „Widersacher Gottes“ wird sich dort niederlassen und sich selbst zum Gott erklären (2. Thess. 2, 3-4). Der messianische Jude Arnold Fruchtenbaum, bekannter Autor etlicher Bücher über endzeitliche Entwicklungen, meint, dass der nächste Tempel in Jerusalem nicht der 3. Tempel in ferner Zeit sein wird, der im alttestamentlichen Buch Hesekiel in den Kapiteln 40 bis 48 beschrieben wird.
   Der geplante Tempel in Jerusalem werde nicht die Zustimmung Gottes finden. Eine Bestätigung für diese Annahme sieht Fruchtenbaum im 66. Kapitel des Jesaja-Buches in den Versen 1 bis 6 vermerkt. Den Tempel Salomos und den Tempel Serubbabels habe Gott gesegnet, doch diesen Tempel werde Gott verwerfen. Das ist durchaus nachzuvollziehen, wenn dieser 3. Tempel die Bestimmung erhält, die Rabbi Glick anstrebt. Denn es dürfte ein Tempel für die vereinte Menschheit werden. Ein Vorhaben, das die Freimaurer seit Jahrhunderten in ihrer „Tempel-Arbeit“ mit dem Konzept ihrer Brüderkette aller Menschen akribisch verfolgen.
   Im Zusammenhang mit diesem Thema tauchten Mitte letzten Jahres Informationen in den Sozialen Medien auf, dass Anhänger von Luzifer, also Satan, im Juni für die Errichtung eines 3. Tempels und die Einrichtung einer Weltregierung „beten“ wollten – sogar an der Klagemauer in Jerusalem. Messianische Juden bekamen von diesem Vorhaben Wind und versammelten sich zum genannten Zeitpunkt an der Klagemauer, um zu beten. Tatsächlich soll eine kleine Gruppe von Luzifers Anhängern erschienen sein, die aber angesichts der Christus-gläubigen Juden schnell wieder abzog.

         TOPIC  Nr. 02/2021



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Welche Rolle spielte Trump zur Vorbereitung einer Weltregierung?

   Der Bayer Franz-Josef Strauß (1915-1988), ehemaliger CSU-Vorsitzender, sagte einmal sinngemäß: In der Politik geschieht genau das Gegenteil von dem, was gerade postuliert wird. Überträgt man diese „Erkenntnis“ auf den Slogan von Donald Trump „Make Amerika great again!“, würde das bedeuten: Die USA sind unter Trump auf einen Weg gebracht worden, „small“ statt „great“ zu werden — also: klein statt groß.
   Um die Rolle von Trump in den letzten vier Jahren zu verstehen, muss man wissen, dass es eigentlich völlig „wurscht“ ist, wer im Weißen Haus gerade residiert. Die Politik der USA wird von ganz anderen Leuten langfristig bestimmt und gesteuert – auch mit den und durch die Präsidenten. Gibt es für diese Behauptung Beweise, auch dafür, dass Amerika im Weltmaßstab klein gemacht werden muss? Zu welchem Zweck hat sich wer dies auf die Fahnen geschrieben? Fast die gesamte amerikanische Führerschaft der letzten Jahrzehnte stammte aus einer kleinen Gruppierung namens Council On Foreign Relations („Rat für Auswärtige Beziehungen“), die als heimliche Regierung der USA gewichtet wird.
   Vertreter des CFR haben immer wieder verlautbart, dass für die Installierung einer Weltregierung die USA klein gemacht werden müssen. In einem Buch mit dem Titel „Kreatur von Jekyll Island“, das in den USA schon 1994 erschien, heißt es unter der Überschrift „Schaffung der neuen Weltordnung“ (unter Berücksichtigung der Rolle des CFR): „Eine starke Nation wird kaum ihre Souveränität aufgeben. Amerikaner würden nicht freiwillig ihre Währung, ihr Militär oder ihre Gerichte einem Weltsystem aus Regierungen überlassen, die sich despotisch gegenüber ihren eigenen Landsleuten verhalten haben, und schon gar nicht, weil diese Regime häufig anti-amerikanische Feindseligkeit offenbart haben [z. B. Russland]. Doch wenn Amerikaner soweit gebracht werden, dass sie unter dem Zusammenbruch ihrer Wirtschaft und des Rechtssystems leiden, wird sich das ändern. Wenn sie vor Lebensmittelgeschäften anstehen und Anarchie in ihren Straßen sehen, werden sie bereitwilliger sein, ihre Souveränität aufzugeben …“
   Trump war nach dem Zweiten Weltkrieg wohl der erste US-Präsident, der nachweislich nicht aus dem Dunstkreis des CFR kam, aber genau das tat, was diese Weltlenker brauchen. Er schaffte Voraussetzungen, um die USA so klein machen zu können, sodass sie besser in eine neu zu installierende Weltordnung hineinpassten, in der sie kein bestimmendes „Übergewicht“ mehr darstellen können. Welche Rolle spielte Trump wirklich? Der „Kriegspräsident“ der USA im Zweiten Weltkrieg, der Demokrat Franklin D. Roosevelt, hatte einst gesagt: „In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn es doch passiert, war es so geplant.“
   Viele Beobachter – auch unter den frommen – sind sich einig: Trump wäre ohne Probleme mit großer Mehrheit gewählt worden, wenn er sich öffentlich ordentlicher benommen und mehr Mitgefühl im Rahmen der Coronakrise gezeigt hätte, sowie sich weniger selbstherrlich dargestellt hätte. Laut Trumps ehemaligem Wahlkampfmanager Brad Parscale habe Trump einen Erdrutschsieg gegen Biden deshalb verbockt, weil er selbst sein öffentliches Ansehen vermurkst habe. Aber warum hat sich Trump so verhalten?
   Donald Trump – seine Namen bedeuten „Posaune des Weltherrschers“ – hat viele seiner Wahlversprechen korrekt eingehalten, hatte auch ein Herz für „kleine Leute“ und setzte einige Wünsche der Evangelikalen im Lande um, wie etwa die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels. Warum zeigte sich aber bei ihm immer wieder auch eine andere Seite, die ihm letztlich zum Verhängnis bei der knappen Wahl wurde und in Folge ganz Amerika zum Verhängnis werden kann?
   Trumps religiöse Beraterin – schon Jahre vor dem Gewinn der Präsidentschaft – ist die zum vierten Mal verheiratete, charismatische Tele-Pastorin Paula White. 2015 legte White Donald Trump die Hände auf in Vorbereitung der Präsidentschaft und betete für ihn. Wenn man weiß, dass Paula White behauptet „Wo auch immer ich hingehe, dort regiert Gott! Wo ich stehe, ist heiliger Boden!“, stellt sich die Frage: Welcher Geist bzw. Irrgeist wurde Trump womöglich durch White verpasst? Als die Wahlniederlage Trumps bekannt wurde, war die Extremcharismatikerin voll davon überzeugt, Trump werde noch gewinnen. Beschwörend betete sie öffentlich: „Ich höre den Sound des Sieges, ich höre den Sound des Sieges ...“ Danach folgte ein staccatomäßiges Zungengebet, was weltliche Medien als Anrufung von afrikanischen Dämonen deuteten. 2018 hatten im Übrigen auch 40 charismatische Leiter in den USA die Wiederwahl Trumps lauthals vorhergesagt. Diese Falschprophetie führt derzeit zu heftigsten Diskussionen in charismatischen Kreisen. Welche Rolle White zur Steuerung des ehemaligen US-Präsidenten wirklich inne hatte, wird wohl im Dunkeln bleiben. Ihr Sohn aus erster Ehe, Bradley Knight, sagte jedenfalls laut
Washington Post, dass seine Mutter der Überzeugung sei, dass Trump einen Auftrag von Gott zu erfüllen habe und deshalb die Mutter Trump in die richtige Richtung lenken sollte. Wohin hat Trump die USA aber gelenkt?
   Der Terror-Experte Peter Neumann vom Londoner
King’s College prognostiziert keine gute Zukunft für die USA. Noch 2021 könnte ein Bürgerkrieg beginnen: „Der Sturm auf das Kapitol war nicht der Endpunkt, sondern der Anfang einer extremistischen Bewegung, die auch gewalttätig sein wird. Was wir gesehen haben, war noch kein Terrorismus – aber selten hat sich eine terroristische Bewegung so spektakulär angekündigt.“
   Wenn das eintreten sollte, was der in London lebende deutsche Politologe befürchtet, dann wäre das genau die Anarchie, die die Installations-Funktionäre der Weltregierung brauchen könnten, um ihren Plan vor anzutreiben. Und die Biden-Regierung wäre der richtige Kandidat, um diesen Prozess weiter zu befeuern. Denn die Radikalen in Bidens Demokraten-Partei, wie etwa die Abgeordnete Alexandra Ocasio-Cortez, fordern jetzt schon eine „Säuberung“ von Trump-Anhängern z. B. aus dem Öffentlichen Dienst. Ocasio-Cortez plädiert dafür, Listen zu führen, auf denen alle Regierungsbeamten aufgeführt werden, die für Trump gearbeitet haben. Sie sollen nirgendwo mehr eine Anstellung bekommen. Solche Töne passen so gar nicht zu einer „Zeit der Heilung“, die der Katholik Biden fordert. Und schon wieder könnte Franz-Josef Strauß mit seiner Aussage ins Schwarze getroffen haben.
   Sollten die USA jetzt in einem Strudel von Anarchie und Terrorismus im eigenen Land versinken, dann dürfte der Zeiger für eine neue Zeit mit einer Weltregierung auf kurz vor zwölf springen – zumindest in Bezug auf die USA. Wer wird die USA aber durch eine mögliche fundamentale Krise führen und in Richtung Weltregierung manövrieren? Der 78-jährige Biden? Es könnte genauso kommen, wie viele vermuten: Kamala Harris, die dunkelhäutige Vize-Präsidentin, dürfte schnell zur neuen Herrin im Weißen Haus werden. War es wirklich nur reiner Zufall, dass Harris bei ihrer Vereidigung mit der Hand auf zwei Bibeln schwor? Eine gehörte dem ersten afroamerikanischen Richter am Obersten Gerichtshof in den USA, Thurgood Marshall (1908-1993), einem Freimaurer. Er war „Bruder“ in der ersten Freimaurerloge für Schwarze in den USA.
   Nach Aussage der Hohen
UNO-Kommissarin für Menschrechte, der Chilenin und Sozialistin Michelle Bachelet, werde die UNO nach der Coronakrise eine neue Ära einleiten, die allein auf „freimaurerischen Prinzipien“ basiert. Belegt ist: Bachelet pflegte in der Vergangenheit enge Kontakte zu den Freimaurern. Man darf gespannt sein, welchen Beitrag die USA zu den UNO-Plänen beisteuern werden.

         TOPIC  Nr. 02/2021



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Dankbarkeits-Prinzip erobert sich in der Psychotherapie einen festen Platz        

   Dankbarkeit wurde als Gesichtspunkt in der Psychologie und Psychotherapie lange nicht erforscht. Doch seit etwa dem Jahr 2000 sieht das anders aus. Mittlerweile ist die Zahl der Studien, die sich mit dem Faktor Dankbarkeit in der Psychotherapie beschäftigen, kaum noch zu überschauen.
   Professor Dr. Henning Freund ist Psychologe und Psychotherapeut und auch Professor für Religionspsychologie an der
Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg. Trägerin der Hochschule ist die Stiftung Studien- und Lebensgemeinschaft Tabor, die zum Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband gehört.
   Freund gab jetzt dem Magazin PSYCHOLOGIE HEUTE (01/2021) ein Interview zum Thema „Dankbarkeit“ und zeigte einige Effekte auf, die mit einem Dankbarkeits-Denken verbunden sind. So hätten dankbare Menschen einen besseren Schlaf, sie sorgten und grübelten weniger und litten nicht so sehr an Depressivität.
   Auf die Frage, warum sich Gefühle der Dankbarkeit positiv auf die psychische Gesundheit „auswirken“, stellte der Therapeut, der auch einige Jahre in der
Klinik Hohe Mark tätig war, einige Forschungsansätze vor. Sie lassen sich so zusammenfassen: Dankbarkeit setze positive Emotionen frei und verbessere ungemein die sozialen Kontakte — oft eine Quelle der Dankbarkeit. Für den Psychotherapeuten führten eine sichere Bindung, eine angemessene demütige Haltung und ein gesundes Selbstwertgefühl dazu, leichter persönlich dankbarer zu werden.
   Für alle, die mit der Dankbarkeit Probleme haben, hat Freund einen praktischen Hinweis: Man solle sich sein Leben bewusst in gesonderte Bereiche einteilen wie etwa beruflich, privat, Freizeit, Vergangenheit oder den Tagesablauf. Dieses kleinteiligere Denken führe dazu, nicht alles global bewerten zu müssen nach dem Muster „Wofür sind Sie in Ihrem Leben dankbar?“ Bei der kleinteiligeren Betrachtungsweise könne man dann doch plötzlich entdecken, dass es nicht wenige Bereiche gibt, für die man dankbar sein könnte, auch wenn einiges andere schiefgegangen sei.
   Laut Freund sei Dankbarkeit aber kein positives Denken. Dankbarkeit dürfe nicht zur Methode werden, Probleme im Leben nicht mehr anzupacken und zu lösen. Auch das Verdrängen von berechtigten negativen Emotionen wie etwa Enttäuschungen, Wut und Traurigkeit durch das Prinzip der Dankbarkeit sei völlig fehl am Platze. Freund beobachtet bei religiös interessierten Menschen, dass sie es leichter haben, für gewisse Dinge dankbar zu sein. Im zwischenmenschlichen Bereich baue die Dankbarkeit oft auf der Tauschlogik von Gabe und Gegengabe auf. Religiöse Menschen verstünden sich jedoch als Empfänger von „Gottes guten Gaben“, ohne unter dem Druck zu stehen, für den Erhalt der Gaben etwas aus Dankbarkeit wiedergeben zu müssen.

         TOPIC  Nr. 02/2021



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