hauskreis4

Sonnenuntergang1

 


Leseprobe aus: Der verlorene Schatz der Familienandacht

Seite 29-32

2. Ihr Kind lebt auf Grund Gottes souveräner Absicht in Ihrem Haus.

Wir müssen erkennen, dass Gottes gute Hand über unseren Kindern ist, da er sie in unsere gläubigen Familien hineingebracht hat. Tatsächlich ist es so, dass selbst in einer Familie, in der nur ein Elternteil gläubig ist, Gottes Segen immer noch auf dieser Familie ruht, wie es im Ersten Korintherbrief erklärt wird:

   Den übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und sie willigt ein, bei ihm zu wohnen, so entlasse er sie nicht. Und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, und der willigt ein, bei ihr zu wohnen, entlasse den Mann nicht. Denn der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist durch den Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.
                                             1. Korinther 7,12-14

   Ihr Kind kann nicht irgendwie durch Osmose oder Blutsverwandtschaft vom Heil angesteckt werden. Vielmehr empfängt das Kind dadurch vom Himmel her einen heiligenden Einfluss, dass es im Einflussbereich des Evangeliums lebt. Weil Gott in seiner souveränen Gnade und in seiner Vorsehung einige Kinder in eine Familie gebracht hat, in der das Evangelium gelebt und gelehrt wird, haben alle gläubigen Eltern guten Grund zu der Hoffnung, dass Gott beabsichtigt, sie auch zu erretten (Johannes 5,34; 2. Petrus 3,15).

   Paulus fährt in 1. Korinther 1,16 fort: Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann erretten wirst? Oder was weißt du, Mann, ob du die Frau erretten wirst? Mit anderen Worten: Wenn dein ungläubiger Ehepartner mit dir zusammenleben will, dann schicke ihn nicht weg - sei dankbar für die Möglichkeit ihn weiter beeinflussen zu können. Und wenn ein einzelner gläubiger Ehepartner einen ungläubigen Ehepartner beeinflussen kann, dann kann sicher ein einzelnes gläubiges Elternteil auch seine Kinder beeinflussen.

   Timotheus ist hierfür ein gutes Beispiel. Apostelgeschichte 16,1 sagt uns, dass er zwar in einer Familie aufwuchs, in der der Vater ein ungläubiger Grieche war. Dennoch lehrten ihn seine gläubige Mutter und Großmutter erfolgreich die Heiligen Schriften, die Kraft hatten, ihn weise zu machen zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist (2. Timotheus 1,5; 3,15). Timotheus wurde ein einflussreicher Diener des Evangeliums, den Gott reichlich gebrauchte, obwohl er einen ungläubigen Vater hatte.

   Nun genügt es nicht, dass wir Gottes souveräne Inszenierung in unseren Familien anerkennen. Wir müssen auch jedes von Gott verordnete Mittel gebrauchen, uni unsere Kleinen zu erreichen, indem wir versuchen, auf verantwortliche Weise die tägliche Familienandacht einzuführen und beständig zu pflegen.

   Tatsächlich befiehlt Gott dieses Ideal. Er sagt in Prediger 12,1: Denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner.Jugendzeit. Wie sollte ein Kind seinen Schöpfer in seiner Jugendzeit kennen lernen, wenn er ihm nicht täglich durch seine Eltern nahe gebracht würde? Gott möchte, dass Eltern jedes erdenkliche Mittel gebrauchen, um ihre Kinder zu erreichen, solange sie jung und zart sind und dass die Kinder auf ganz natürliche Weise durch ihre Eltern geprägt werden, besonders durch ihre natürliche Zuneigung ihnen gegenüber.
 

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