hauskreis4

Sonnenuntergang1

 


Leseprobe aus: ”Irrlehrer demaskiert”

Inhalt

Der Brief des Judas
Für den Glauben kämpfen         
28 Kennzeichen von Irrlehrern      
1. Irrlehrer schleichen sich heimlich in Gemeinden ein.       
2. Irrlehrer sind ohne Gottesfurcht.           
3. Irrlehrer missbrauchen Gottes Gnade z. Ausschweifg.  
4. Irrlehrer verleugnen Gott und Jesus Christus.    
5. Irrlehrer sind Ungläubige.         
6. Irrlehrer sind Ungehorsame.   
7. Irrlehrer sind Unzüchtige.       
8. Irrlehrer sind Träumer und Visionäre.  
9. Irrlehrer sind Antiautoritäre.      
10. Irrlehrer sind Lästerer.          
11. Irrlehrer sind eingebildete Ignoranten.           
12. Irrlehrer betreiben falschen Gottesdienst.        
13. Irrlehrer sind habgierig und gewinnsüchtig.   
14. Irrlehrer greifen die von Gott eingesetzten Diener an.
15. Irrlehrer sind Schandflecken beim Liebesmahl.          
16. Irrlehrer sind Hirten, die sich selber weiden.  
17. Irrlehrer sind äußerlich aufgeblasen u. innerlich leer.  
18. Irrlehrer sind orientierungslos und verwirren andere.   
19. Irrlehrer sind völlig unfruchtbar.        
20. Irrlehrer wirken dynamisch u. produzieren Schande.   
21. Irrlehrer werden wie Stars verehrt.     
22. Irrlehrer sind Unzufriedene und Murrende.     
23. Irrlehrer sind unehrlich.         
24. Irrlehrer spotten über Jesu Wiederkunft.        
25. Irrlehrer verursachen Trennungen und Spaltungen.     
26. Irrlehrer haben den Geist Gottes nicht.          
27. Irrlehrer sind falsche Freiheitsprediger.         
28. Irrlehrer werden durch ihr Ende entlarvt.        
Wie Gott Seine Gemeinde baut
 


25. Irrlehrer verursachen Trennungen und Spaltungen.

Vers 19: „Das sind die, welche Trennungen verursa­chen. "

Die Frage stellt sich: Ist jede Trennung und Spaltung unter Christen vom Bösen? Gibt es nicht manchmal notwendige Trennungen? Wenn Irrlehren und Verführungen in Gemeinden überhand nehmen, dann muss Trennung sein. Wenn eine Gemeinde oder Kirche nicht mehr reformierbar ist (Beispiel: große Teile der EKD und verschiedene Freikirchen mit ihrer Homosegnung, ihrer Bibelkritik, ihrem Feminismus, Ihrem Ökumenismus, ihrem Unterhaltungsevangelium und allen möglichen weiteren Irrlehren), dann muss man sich davon trennen, um nicht ihrer Sünden teilhaftig zu werden, denn dann ist sie vom „Babelgeist" befallen. Über Babylon heißt es in der Heiligen Schrift: „Gehet hinaus aus ihr (und sondert euch ab - 2. Kor. 6, 17), damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet!" (Offb. 18, 4)
Das gilt also da, wo eine Kirche oder Gemeinde nicht mehr reformierbar ist. Man sollte zunächst auftreten. Aber wenn alles Auftreten nichts nützt, gilt es zur rechten Zeit, die einem der Herr zeigt, auszutreten. Es wird in der Endzeit ähnlich sein wie in der Urchristenheit: Die echten Christen werden sich immer mehr im Untergrund versammeln, in Katakomben. Noch haben wir vielleicht Gemeindehäuser, aber wenn bestimmte Gesetze sich zuspitzen - Antidiskriminierungsgesetz auf der weltlichen Schiene, Verhaltenskodex für Bekehrung auf der religiösen Schiene mit Einverständnis der Weltweiten Evangelischen Allianz - dann wird uns sicherlich das Katakombendasein bevorstehen. Und trotzdem: Wir erwarten freudig Jesu Wiederkunft.
Spaltungen müssen also dann sein, wenn Irrlehren überhand nehmen. 1. Kor. 11, 19: „Denn es müssen ja auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten offenbar werden unter euch!" Dies muss sein, damit sich zeigt, wer wirklich zum Herrn gehört und wer nicht. Aber: Wehe den Irrlehrern, die Spaltungen auslösen, die Gemeinden zerstören, die dazu führen, dass andere hinausgehen müssen. Es wird ja heute oft so dargestellt, dass die, welche hinausgehen, die Bösen sind. Aber das sind oft gerade die Gläubigen, die es nicht mehr aushalten, wenn Gemeinden ver­weltlichen, wenn sie in eine unbiblische Ökumene hineingezogen werden. Es sind die Gläubigen, die darunter leiden, wenn Gemeinden umkippen in einen ungeistlichen Zustand und wenn maßgebliche Kreise in Gemeinden vom schmalen Weg überwechseln auf den breiten Weg, vom Weg zum Himmel überwechseln auf den Weg ins Verderben, oft ohne, dass ihnen das vielleicht bewusst ist oder dass sie es in böser Absicht tun. Viele sind ja verführte Verführer und merken gar nicht, was geschieht. Wir wollen auch für solche beten, solange der Herr uns das zeigt. Aber es gilt auch, Zeichen zu setzen und sich nicht fremder Sünden teilhaftig zu machen. Ich weiß, dass viele von uns das durchlitten haben, auch in ihren eigenen Ge­meinden. Gott sei Dank schafft der Herr immer wieder Zufluchtsorte, wo man sich noch wirklich unter dem Wort Gottes versammeln kann. Nochmals: Spaltun­gen müssen sein, wenn Irrlehren überhand nehmen, aber wehe den Irrlehrern, die die Gemeinden spalten durch ihre Verführung!

Besonders traurig ist es übrigens, wenn Spaltung durch Geltungssucht von Menschen geschieht. Spaltung also, bei der es nicht einmal um Lehrfragen geht, sondern die zustande kommt, weil der eine herrschen will und der andere herrschen will, wo es also lauter kleine Päpste gibt. Haben wir das auch schon einmal erlebt, etwa in evangelikalen Kreisen? Eine traurige Sache, dass nicht der eine den anderen höher achtet als sich selbst (wie es in Philipper 2, 3 heißt), sondern jeder sich selber am größten sehen möchte. Lassen wir uns doch vom Herrn immer wieder die rechte Demut unseres Herzens schenken, dass wir Ihm ähnli­cher werden und nicht dem Teufel.
In 1. Kor. 3 ist über Spaltung einiges geschrieben, das mit dem Thema, wie Gott Gemeinde baut, zusammenhängt. 1. Kor. 3, 1-3: „Und ich, meine Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu geistlichen, sondern als zu fleischlichen Menschen, als zu Unmündigen in Christus. Milch habe ich euch zu trinken gegeben und nicht feste Speise; denn ihr konntet sie nicht vertragen, ja ihr könnt sie auch jetzt noch nicht vertragen, denn ihr seid noch fleischlich. Solange nämlich Eifersucht und Streit und Zwietracht unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise?" Nach Galater 5 sind Streit, Hader, Zwietracht und auch Spaltungen Werke des Fleisches und nicht Frucht des Geistes.
Und weiter 1. Kor. 3, 4-9: „Denn wenn einer sagt.» Ich gehöre zu Paulus! Der andere aber. Ich zu Apollos! -seid ihr da nicht fleischlich? Wer ist denn Paulus, und wer Apollos? Was sind sie anderes als Diener, durch die ihr gläubig geworden seid, und zwar, wie es der Herr jedem gegeben hat? Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben. So ist also weder der etwas, welcher pflanzt, noch der, welcher begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. Der aber, welcher pflanzt und der, welcher be­gießt, sind eins,- jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen entsprechend seiner eigenen Arbeit. Denn wir sind Gottes Mitarbeiter,• ihr aber seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau." Jeder baut nach seinen Gaben und wir sollen nicht dieser Richtung oder jener Richtung nachlaufen, sondern allein im Herrn Jesus Christus vereinigt sein.

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