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Sonnenuntergang1

 


Gemeinde nach dem Neuen Bund
von Ralf Helsper

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Gemeinde nach dem Neuen Bund

Foto: RH

 1. Einleitung:

Im Alten Bund wurde schon von der Gemeinde oder Versammlung Gottes gesprochen (2. Mo 12, 3.6.16 .47; 16, 2.3; Josua 22, 16f; Ps 35, 18; 74, 2; Joel 2, 16 u.v.a.).
Dabei war Israel angesprochen, das von Gott selbst angefĂŒhrt wurde (Theokratie). Man könnte sagen, Religion und Politik existierten miteinander und nicht getrennt voneinander.

 Im Neuen Bund zeigt sich nun ein ganz anderes Bild der GlĂ€ubigen: Durch Jesus Christus, der den Alten Bund erfĂŒllte und den Neuen Bund besiegelte, sollte es eine ganz andere Struktur, Form und Funktion der Gemeinde oder Versammlung Gottes geben!
Das Wort Kirche stammt von kyrios ab, was soviel wie "dem Herrn zugehörig" bedeutet = also die wahren (Christus) GlĂ€ubigen allein gehören zur Kirche, besser Versammlung Gottes. In diesem Sinne ist auch die Verheißung von Jesus Christus an uns zu verstehen: " Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht ĂŒberwĂ€ltigen. " (Mt 16, 18 ) 

Im Alten Bund zeigte sich folgende -
Struktur und Form: Theokratie, durch Gott direkt geleitet (z.B. durch Offenbarungen, Zeichen und Wunder); spÀter durch Mose, die Leviten, Richter, Propheten und Könige (an)geleitetes Gottesvolk.
Funktion: Befolgen der 10 Gebote Gottes (spĂ€ter auf 613 Gesetze erweiterte Ansammlung), Licht fĂŒr die Heiden sein, die auf den kommenden Messias verheißene Ankunft wachhalten. 

Was bedeutet nun der Neue Bund (NB) an fĂŒr sich, fĂŒr uns und unsere Beziehung zum Herrn? 

1.1 der Neue Bund: 

Dieser NB wurde schon in Jeremia angekĂŒndigt: "Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde; nicht wie der Bund, den ich mit ihren VĂ€tern schloß an dem Tag, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszufĂŒhren; denn sie haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Eheherr war, spricht der Herr.  Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein;  und es wird keiner mehr seinen NĂ€chsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: »Erkenne den Herrn!« Denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum GrĂ¶ĂŸten unter ihnen, spricht der Herr; denn ich werde ihre Missetat vergeben und an ihre SĂŒnde nicht mehr gedenken!" (Jer 31, 31-34)
Im HebrĂ€erbrief wurde nun der NB als besiegelt dargestellt:  "Nun aber hat er einen um so erhabeneren Dienst erlangt, als er auch der Mittler eines besseren Bundes ist, der aufgrund von besseren Verheißungen festgesetzt wurde.  Denn wenn jener erste [Bund] tadellos gewesen wĂ€re, so wĂ€re nicht Raum fĂŒr einen zweiten gesucht worden. Denn er tadelt doch, indem er zu ihnen spricht: »Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde;  nicht wie der Bund, den ich mit ihren VĂ€tern gemacht habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus dem Land Ägypten zu fĂŒhren — denn sie sind nicht in meinem Bund geblieben, und ich ließ sie gehen, spricht der Herr —,sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben; und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. Und es wird keiner mehr seinen NĂ€chsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! Denn es werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum GrĂ¶ĂŸten unter ihnen; denn ich werde gnĂ€dig sein gegen ihre Ungerechtigkeiten, und an ihre SĂŒnden und ihre Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.« Indem er sagt: »Einen neuen«, hat er den ersten [Bund] fĂŒr veraltet erklĂ€rt; was aber veraltet ist und sich ĂŒberlebt hat, das wird bald verschwinden." (Hebr 8, 6-13; vgl. Gal 4, 21- 5, 1). Mit der Zerstörung des Tempels in Jerusalem 70 n.Chr. war der AB auch sichtbar beendet; mit der weltweiten Zerstreuung der Juden alle religiöse AusĂŒbung nach der Vorgabe des AB.
Es existiert also seit Pfingsten ein NB, der auch als junger/neuer Wein beschrieben wurde, der in neue SchlĂ€uche gefĂŒllt wird! (Luk 5, 38-39)
Dieser neue Wein steht sinnbildlich fĂŒr den NB; Jesus Christus hat sein Blut fĂŒr uns vergossen und in Gedenken daran trinken wir beim Abendmahl Wein (Luk 22, 14-20).
Der AB zeigte sich durch Ă€ußere Dinge wie Tempel, Priester, Kleidung, Opfer u.a., also Sichtbares, Stoffliches, VergĂ€ngliches. Der NB steht dem absolut entgegen (Gal 3, 24-30; der HebrĂ€erbrief) !! Die Judenchristen hatten mit dem Übergang vom Alten zum Neuen Bund sehr zu kĂ€mpfen (s.Galaterbrief; HebrĂ€erbrief), wir Christen stehen dem oft in nichts nach. Wie sehr klammern wir uns an stoffliche, vergĂ€ngliche Dinge und erkennen geistliche Tatsachen nicht. 

Wie sieht oder sollte nun die Struktur, Form und Funktion der Versammlung nach dem Neuen Bund ausehen?
Was bedeutet dies fĂŒr uns persönlich, fĂŒr unser Glaubensleben und unsere Beziehung zum Herrn? 

 

1.2 der Leib Christi: 

Die eigentliche Bezeichnung fĂŒr die Versammlung ist das Wort  ekklesia,welches "Herausgerufene" bedeutet. Es ist ein ganz normaler Ausdruck fĂŒr eine BĂŒrgerversammlung, die zu damaligen Zeiten auf dem Marktplatz einberufen wurde, um den Bewohnern Neuigkeiten mitzuteilen und Dialoge zu fĂŒhren. Also ganz und gar kein "geistlicher" Begriff, sondern einer, der aus dem Alltagsleben genommen ist!
Struktur: Eine Versammlung von Christen wird fast immer mit Familienbegriffen beschrieben = Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Sohn, Knecht (Sklave), Hausgenossen, Leib, Braut usw..
In den ersten 3 Jahrhunderten trafen sich Christen in Hausgemeinden, mit ca. 12-20, höchstens ca. 40 Gliedern! Es war den Menschen bekannt, das Christen im Gegensatz zu allen Religionen keine sakralen GebÀude, Priester oder Opfergaben hatten!
Gott wohnt nicht in Tempeln (Apg 7, 48) ;  Ekklesia bezieht sich im NT immer auf eine Versammlung von Menschen, nicht auf einen Ort. Erst durch Konstantin (im 4. Jahrh.) Ă€nderte sich die Situation grundlegend. Und diese finden wir bis heute grĂ¶ĂŸtenteils vor: Besondere (sakrale o. heilige?!) GebĂ€ude mit hauptamtlichen Leitern (Klerus ?!).
Im NT bezieht sich der Begriff Tempel auf Christus (Joh 1, 14; 2, 19-21) oder auf die Versammlung bzw. die GlÀubigen (2. Kor 5,1; 6, 16; Eph 2, 19-22; 1. Tim 3, 15; Heb 3, 6-9), nicht auf ein GebÀude aus Stein und Mörtel sondern aus lebendigen Steinen (1. Petr 2, 4-5)!
Der manchmal vorgebrachte Appell, "Kommt in unsere Veranstaltungen, um Gemeinschaft zu haben", zeigt das Dilemma eines Teils der westlichen Christenheit: In einer Veranstaltung ist man passiv und denkt eher an eine Theater, Kino oder SportauffĂŒhrung. TatsĂ€chliche Gemeinschaft in Dialogform ist sehr erschwert, es herrscht ein Monolog vor.
Das Volk Gottes ist nicht mehr auf das Land Israel beschrĂ€nkt sondern universal und ĂŒberall anzutreffen (Mt . 28, 18-20; Joh 4, 19-24; Off 19, 1.6).
Es ist ein freies Volk (Röm. 7, 6; Hebr. 8, 10-13), dessen Mittler Jesus Christus ist (Gal. 3, 19; 1. Tim. 2, 5; Hebr 8, 6; 9, 15). Dies bedeutet, das wir nicht mehr auf Mittler wie Priester oder hauptamtliche Leiter (Papst, Bischöfe etc.) angewiesen sind - der Priesterdienst des AB ist dem allgemeinen Priestertum des NB gewichen (1. Petr 2, 5.9; Off 1, 6; 5, 10; 20, 6) . Jeder Christ ist ein Priester, der dem Herrn geistliche Opfer (Liebe, Demut, Vergebung, Gastfreundschaft usw.) bringt! Was sollen da besondere Rituale, manche Traditionen, ein sog. Klerus? Übrigens ist der Klerus dafĂŒr verantwortlich, das Gemeinden in eine 2-Klassen Gesellschaft eingeteilt sind. Es ist warsch. die Lehre der Nikolaiten (Volksbeherrscher), die Jesus und die Gemeinde in Ephesus so haßten (Off 2, 6.15). Ein besonderer Herrscher war Diotrephes (3 Joh 9-10), der die Gemeinde unterdrĂŒckte. Dabei sagten die Apostel zu den ersten Christen: "Nicht daß wir Herren sein wollten ĂŒber euren Glauben, sondern wir sind Gehilfen eurer Freude; denn ihr steht fest im Glauben." (2. Kor 1, 24 ).  “Die Frage „Wie rĂŒsten wir die Laien zu?“ stellte sich erst, als die institutionelle Kirche sie zu einer separaten christlichen Klasse machte.“ Âč  In der S2000 Übersetzung wird bez. Apg 4,13 zu „Laien“ folgende ErklĂ€rung gegeben: d.h. unkundige, einfache Menschen. Diese einfachen Leute erschĂŒtterten allerdings den Erdkreis und wurden als Sekte bezeichnet, was sie nicht sonderlich belastete (Apg 17, 6; 24, 5).
Im NB werden stets Dienste und Funktionen betont, nicht Ämter und Titel wie es manche (ökumenischen) BibelĂŒbersetzungen suggerieren, z.B. mit dem Begriffen Bischof oder Amt. Selbst die Apostel (!) sind nicht als autoritĂ€re Leiter oder gar Beherrscher aufgetreten. In den Briefen an bestimmte Gemeinden, die verschiedene Probleme zu bewĂ€ltigen hatten, schreibt Paulus ungefĂ€hr 130 mal an die Versammlungen im allgemeinen (also jeder ist direkt angesprochen), ca. 5 mal an Älteste (meist Ă€ltere reife GlĂ€ubige, die als solche anerkannt wurden) und nur 1 mal an Hirten, wobei dieses Wort in der Mehrzahl steht (Eph 4, 11). Das Haupt der Versammlung ist Jesus Christus, nicht ein Mensch (1.Kor 11, 3; Eph 1, 22; 4, 15; 5, 23; Kol 1, 18; 2, 10; Off 1, 14)!!
Jeder Christ ist direkt mit Jesus verbunden, IHM unterstellt (1. Kor 11, 3; Gal 3, 28).
Schon die damaligen Zeitgenossen wunderten sich ĂŒber die Leute des Weges: "Als sie aber die FreimĂŒtigkeit des Petrus und Johannes sahen und inne wurden, daß es ungelehrte und ungebildete Leute seien, verwunderten sie sich; und sie erkannten sie, daß sie mit Jesu gewesen waren." ( Apg 4, 13 n. Elb 1905; U=RH).
Ebenso dachten sie ĂŒber Jesus: „..die Juden verwunderten sich und sprachen: Woher kennt dieser die Schriften? Er hat doch nicht studiert!“ (Joh 7, 15). Kommt uns diese Denkweise bekannt vor? MĂŒssen wir alle Pastoren oder Theologen werden, um die Bibel zu verstehen?
Funktion: Christen kommen zusammen, um einander zu Liebe und guten Werken anzuspornen und den Herrn (dadurch) anzubeten (1. Kor. 12, 12-26; Heb 10, 24-25). Grundlage ist immer sein Leiden, Sterben, Auferstehung und Wirken sowie sein irrtumsloses Wort! Jesus Christus ist HERR, sonst keiner!
Er hat uns Gaben geschenkt, wobei dem mit den geringsten Gaben die höchste Ehre erwiesen werden sollte (1. Kor 12, 23).
Das Erkennungszeichen der Versammlung ist also die Liebe (Joh 13, 35; Gal 5, 13-14; 6, 2; Phil 2, 3), die durch AusĂŒbung der geistlichen Gaben und umeinander sorgen tĂ€tig wird. Das hat in den ersten Jahrhunderten das Umfeld der Christen deutlich gesehen und gespĂŒrt! Und dadurch und durch die Struktur der Hausgemeinden erfolgte die Mission in alle Kreise hinein. Immer wurde Jesus gelobt und groß gemacht.
Der Redner Aristides beschreibt Christen im 2.Jahrh. folgendermaßen: „Die Christen kennen Gott und vertrauen ihm. Sie vergeben denjenigen, die sie unterdrĂŒcken, und machen sie zu Freunden. Sie tun ihren Feinden Gutes. Ihre Frauen halten die Ehe rein; ihre Töchter sind sittsam. Sie lieben einander.Sie weigern sich nicht, den Witwen zu helfen.Wenn sie einen Fremden sehen, nehmen sie ihn auf und freuen sich ĂŒber ihn wie ĂŒber einen Bruder. Wenn jemand unter ihnen arm oder bedĂŒrftig ist, dann fasten sie zwei oder drei Tage, um ihn mit dem Nötigen versehen zu können. Sie gehorchen den Geboten ihres Messias gewissenhaft. Jeden Morgen und zu jeder Stunde loben und danken sie Gott fĂŒr seine GĂŒte. Alles Schöne in der Welt rĂŒhrt von ihnen her. Aber sie reden nicht öffentlich von ihren guten Taten, sondern nehmen sich in acht, dass sie von niemandem bemerkt werden. Das ist in der Tat ein neues Volk, und es ist etwas Göttliches an ihnen.“ ÂČ
WĂŒnschen wir uns nicht auch, das der Herr uns zu solch` einem Menschen umwandelt?
Konfessionen können diesbezĂŒglich durch sehr ausgeprĂ€gte Dogmen und Bekenntnisse kontraproduktiv wirken, wobei Gott trotz falscher Strukturen und Missbrauch geistlicher Gaben Segen schenken kann, bei jedem Christen.
Der Herr ist manchmal barmherziger als wir Christen! Auch sind ausgeklĂŒgelte Programme, rhetorische ÜberredungskĂŒnste oder gar ein anderes Evangelium ein schlechter Ersatz fĂŒr wahrhaftiges geistliches Leben (2. Kor 11, 1-21; Gal 1, 6-8; Eph 5, 10-14).
Versammlungen im NT waren stets autonom, die Glieder haben jedoch zu allen anderen Christen persönliche Beziehungen gerne gepflegt. BĂŒnde und Organisationen gab es nicht. Irrlehren gehen aber oft von großen Organisationen aus, da nur wenige Menschen ĂŒber das Wohl der vielen GlĂ€ubigen Einfluss nehmen. "Klingt Satan sich ein", nimmt er diese Leiter ins Visier. Eine autonome Versammlung ist viel schwieriger zu verfĂŒhren! Wenn zwei oder drei Christen sich im Namen Jesu versammeln, ist Jesus unter ihnen und man darf von einer Versammlung sprechen. (Mt 18, 19-20) . In Verfolgungszeiten ist die einfache Struktur einer Hausgemeinde wesentlich widerstandsfĂ€higer als eine stark organisierte und institutionelle Gemeinde/Kirche!
In den ersten Jhd. waren viele Sklaven Christen. Durch die anpassungsfĂ€hige Struktur der Versammlungen konnten sie Beziehungen und Besuche aufrecht erhalten. Heute gibt es immer mehr Christen (u. andere), die lĂ€nger arbeiten und Schichtarbeit verrichten mĂŒssen und daher durch die starre Struktur vieler Gemeinden diesbezĂŒglich Schwierigkeiten haben. 

 

1.3 Folgerungen fĂŒr uns: 

FĂŒr uns stellt die augenblickliche und eigentlich schon sehr lang vorhandene Tradition der Christenheit ein grundsĂ€tzliches Problem dar. Was wir in China an den Christen bewundern, hat eine interessante Vorgeschichte: In der Periode der kommunistischen Machtergreifung ahnten einige Christen nichts Gutes auf die Gemeinde Jesu zukommen. So nahm man die Struktur der neutestamentlichen Hausgemeinden an. Diese sind mit dem Evangelium in alle Kreise vorgedrungen, wĂ€hrend die verstaatlichte "Drei-Selbst -Bewegung" von Spitzeln unterwandert ist und nicht als Versammlung des NB wirken kann, bzw. nur verhalten. Eine Hausgemeinde ist fĂŒr jeden Einzelnen und das Umfeld die wirkungsvollste Struktur. Eine durch und durch organisierte Struktur macht dagegen den Einzelnen passiv und vielleicht sogar zum Heuchler, der sich hinter der Struktur und hinter der gegebenen AnonymitĂ€t versteckt.
Es ist wichtig von den falschen Wegen Israels zu lernen: Schon Mose wĂŒnschte sich (und es war auch Gottes Wunsch), daß alle im Volk weissagen und sich vom Geist erfĂŒllen lassen sollten, also Priester und Propheten wĂ€ren (4. Mo 11, 26-29; vgl. 1. Petr 2, 5.9)! Aber Israel schaute auf menschliche FĂŒhrer und wollte aus Furcht nicht direkt zu Gott kommen. SpĂ€ter setzten sie gegen Gottes ausdrĂŒcklichen Wunsch Könige ein; die meisten von ihnen waren gottlos und die Konsequenzen tragisch (s. 1. Sam 8 )!  Dies wurde mit langjĂ€hriger Untreue gegenĂŒber Gott gleichgesetzt. Gott wollte doch ihr einziger König sein! Sehen wir viele Parallelen in der Kirchen bzw. manche in der Gemeindegeschichte?
Oft schauen wir aufs Äußere: HĂ€user, Klerus, Kleidung, Programme, BĂŒnde, Ökumene, Bekenntnisse, Rituale, Traditionen. Anstatt Menschen in unsere HĂ€user einzuladen, bauen wir ("heilige"?) HĂ€user und laden dorthin ein. Wohin geht ein Interessierter und Nichtchrist eher? Was macht am wenigsten "UmstĂ€nde"? Wen wollen wir erreichen? Wie ernst ist es uns mit der JĂŒngerschaft, Mission und der Barmherzigkeit gegenĂŒber den Verlorenen? Es ist sicher nicht „verboten“, ein einfaches Versammlungshaus zu bauen oder zu erwerben. Was aber sehen wir in ihm, was bedeutet es fĂŒr die geistliche Ausrichtung der Gemeinde? - Oft gehen damit große Probleme einher! Eine flache Versammlungsstruktur und das einfache (nicht oberflĂ€chige!) Evangelium sind das eigentliche Herz des geistlichen Lebens! Durch die (frei)-kirchlichen Strukturen schauen wir oft nicht auf dieses Herz - es ist uns die Sicht darauf versperrt. Entdecken wir doch die Versammlung nach dem NB! Fragen wir das NT, was es ĂŒber den Gemeindebau wirklich sagt.
Wo man sich als Christ von Gott hingestellt weiß, muß jeder GlĂ€ubige selbst erforschen und entscheiden. Wer sich in seiner jetzigen geistlichen Heimat am richtigen Platz sieht, sollte dort (erst einmal) bleiben, aber offen sein fĂŒr neue Erkenntnisse aus Gottes Wort und den Zeichen der Zeit. Nur sollte keiner sich wieder in eine Knechtschaft begeben, besonders durch Gesetzeslehrer (vgl. 2. Kor 11, 20; Gal 2, 4-5; 3, 2f; 5, 1). 

 

1.4 „Problemstellen“ im NT: 

1.4.1 "Der Arbeiter ist seines Lohnes wert." (Lk 10, 7) 

Damit wird argumentiert, das einem hauptamtlicher Leiter  eine Bezahlung seitens der Gemeindemitglieder zusteht.
Oft wird noch die Zahlung des Zehnten als Argument angefĂŒhrt.Âł
Da wir alle Priester sind, können wir nicht mehr vom Bezahlen und Unterhalt des alttestamentlichen Priestertums (Leviten) ausgehen - wir mĂŒĂŸten uns alle gegenseitig bezahlen; außerdem gab es 4 verschiedene Zehnte! (s. Artikel Christ und Zehnter)
Die nachstehenden Verse (s. Lk 10, 7; 1. Tim 5, 17-18; 1. Kor 9, 17-18 ) sprechen von JĂŒngern Jesu, Ältesten und Aposteln, nicht von (bezahlten) Pastoren. Das griechische Wort fĂŒr "Lohnes wert" bedeutet eher Respekt oder Ehre erweisen. Paulus sagt in Apg 20, 33-35, das er kein Geld beansprucht, fĂŒr seine BedĂŒrfnisse mit eigener Arbeit (als Zeltmacher) selbst sorgt und dies auch den Ältesten so empfiehlt!! So bleibt auch Geld ĂŒbrig fĂŒr die BedĂŒrftigen, die Gott in seinem Wort immer wieder in den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit stellt. Als Apostel hatte Paulus Anrecht auf eine finanzielle UnterstĂŒtzung, lehnte diese aber immer wieder ab und gibt uns allen damit ein großes Beispiel ( 1.Kor 9, 14-18; 2.Kor 11, 7-9; 12, 13-18; 1.Thess 2, 6-9; 2.Thess 3, 8-9). Oft wurden den Aposteln, Evangelisten und Christen Gastfreundschaft gewĂ€hrt und ihnen Naturalien (Lebensmittel z.B.) mitgegeben. Eine freiwillige Zahlung ist also möglich, einen Zwang aber daraus zu machen, widerspricht den Aussagen des NT.

1.4.2 "Gehorcht euren Lehrern und folgt ihnen, denn sie wachen ĂŒber eure Seelen-und dafĂŒr mĂŒssen sie Rechenschaft geben
" (Hebr 13, 17) 

Dieser Vers wird oft als geistiger Schlagstock gebraucht. Manche Leiter erkennen das allgemeine Priestertum (theoretisch) an, um dann ihre AutoritĂ€t mit diesem Vers zu bekrĂ€ftigen. Leider ist auch der geistliche Mißbrauch immer verbreiterter geworden-offensichtlich ein Tabuthema unter Evangelikalen! Geistliche Vollmacht hat aber grundsĂ€tzlich nur derjenige, der die apostolische Lehre weitergibt, also das irrtumslose Wort bewahrt. Die Apostel und Propheten mit Jesus als Eckstein sind das Fundament der Versammlung Gottes (Eph 2, 20).
Der o.g. Vers darf sinngemĂ€ĂŸ mit,  "laßt euch von denen ĂŒberzeugen, die reifer in Christus sind, als ihr selbst", ĂŒbersetzt werden. Das steht in Einklang mit dem Vers 7 aus dem gleichen Kapitel 13 und den Aussagen Jesu in Mk 10, 25-28: "Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wißt, daß die FĂŒrsten der Heidenvölker sie unterdrĂŒcken und daß die Großen Gewalt ĂŒber sie ausĂŒben. Unter euch aber soll es nicht so sein; sondern wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener, und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld fĂŒr viele." An anderer Stelle sagte er zu den JĂŒngern: "..ihr sollt euch nicht Rabbi (Vater,V.9; Meister, V.10) nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle BrĂŒder." (Mt 23, 8 n. Lu 12/98; s. auch V. 9-12). Hat unser Herr das so gemeint? Ja, Jesus Christus, die Apostel und ersten Christen sowie viele Geschwister aus den ersten Jahrhunderten und heute aus LĂ€ndern wie China, Iran u.a. lehren keine Hierachie oder Zwei-Klassengesellschaft (Klerus-Laien) in der Gemeinde Jesu! Speziell im Westen ist dies leider ein Merkmal vieler (Frei)-Kirchen, Gemeinschaften und insbesondere religiöser Sekten.
Hierachie darf kein Wesensmerkmal einer neutestamentlichen Versammlung sein! Diese stammt vielmehr von Griechen, Römern und andern Völkern ab.
Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen mit ihrer UnterstĂŒtzung; und mein Volk liebt es so! Was wollt ihr aber tun, wenn das Ende von [all] dem kommt? (Jer 5, 31; vgl. 2. Kor 11). 

Nicht daß wir Herren sind ĂŒber euren Glauben, sondern wir sind Gehilfen eurer Freude; denn ihr steht im Glauben. (2. Kor 1, 24 n. Lu 12/98)). Das sagten die Apostel von sich! 

 

1.4.3 "..laßt uns aufeinander achtgeben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen,..“ (Hebr 10, 24-25) 

In diesem Vers fÀllt die enge Verbundenheit der Christen auf (achtgeben, anspornen, ermahnen=trösten, ermuntern, korrigieren). Diese Gemeinschaft ist in einer Hausgemeinde, weniger in einer institutionellen Gemeinde möglich. VerlÀsst man diese (institutionelle) Gemeinde (als sog. Mitarbeiter), merkt man oft schnell, das alle Kontakte abbrechen, da keine tiefgehenden Beziehungen vorhanden waren. Leben wir in solch einer Gemeinschaft?
Wenn nun ein Christ diese enge Gemeinschaft verließ, deutet es auf ein Verlassen des Glaubens hin. Es ist nicht unbedingt mit dem Verlassen einer konfessionellen Gemeinde zu vergleichen, wo möglicherweise anderes im Vordergrund steht: Hierachie, Konfession, Tradition, Lehrstreitigkeiten, PassivitĂ€t eines (grĂ¶ĂŸeren) Teils der Gemeinde etc.. 

1.5 Vorteile einer Hausgemeinde: 

- Wesensmerkmale der NT-Gemeinde, wobei nicht alles (z.B. kulturelle Eigenheiten) aus dem 1. Jahrh. kopiert werden kann. Jesus möchte sichtbar, nach seinem Wesen, in seinem Leib/seiner Versammlung wirken!
- Miteinander (ca. 58 mal im NT, z.B. Eph 5, 19-21; Kol 3, 16f ), Leben und Wachsen im Glauben möglich und segensvoll fĂŒr jeden Einzelnen und die Versammlung als Ganzes.
- Irrlehren durch GemeindeverbĂŒnde o.Ă€. nicht so einfach möglich. Jede Versammlung hat alles, was Gott fĂŒr sie vorgesehen hat - ein neidischer Blick auf andere ist unnötig/unsinnig.
- Jeder einzelne darf und sollte sich mit seinem Leben, seinen geschenkten Gaben einbringen.
- In Verfolgungszeiten bewÀhrt sich oft die flache und einfache nichtinstitutionelle Struktur der Versammlung, s. die ersten Jahrhunderte der Christenheit und die Erfahrungen der Christen in China, dem Nahen Osten, Afrika u.a. LÀndern.
-  Zielsetzung: „..sie blieben bestĂ€ndig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.“(Apg 2, 42) . Der Puritaner John Owen sagte zur Gemeinde des ersten Jahrhunderts: „Damals war jede Gemeinde ein Theologisches Seminar. Dort erfolgte die Vorbereitung und ZurĂŒstung.“ ⁎ 

 

1.6 Nachteile einer Hausgemeinde: 

-  Ă„ußere Symbole (Priester, GebĂ€ude, Kleider, pragmatische Programme, manche Traditionen u.a.) fallen weg - man fĂŒhlt sich evtl. ungeschĂŒtzt.
- Darauf acht geben, das nicht ein "Club der EnttĂ€uschten" entsteht, wo das Negative i.d. Christenheit und eigene schmerzliche Erlebnisse im Mittelpunkt stehen. Das wĂ€re schĂ€dlich und wĂŒrde nicht zum geistlichen Wachstum der GlĂ€ubigen fĂŒhren!
- Zwischenmenschliche Konflikte sind eher möglich, da man enger miteinander verbunden ist als ĂŒblicherweise gewohnt. ⁔
- Das Leben wird flexibler, abwechslungsreicher. Wer alles wie gewohnt vorfinden will, bekommt Anpassungsschwierigkeiten. ⁶ 

1.7.1 Literaturempfehlungen: 

- Raymond Franz: Auf der Suche nach christlicher Freiheit;  Bruderdienst Missionsverlag
-  Frank Viola/George Barna: Heidnisches Christentum? - Über die HintergrĂŒnde mancher unserer vermeintlich biblischen Gemeindetraditionen;  Glory World Medien
- Frank Viola: Ur-Christen;  Glory World Medien
- Robert Banks: Sie trafen sich in den HĂ€usern;  Amt fĂŒr Missionarische Dienste *
- Ralph Shallis: Lebendige Zellen; CLV *
- Sören Kierkegaard: Tatort Christenheit;  CLV *
- Ray C. Stedman: Das Wunderwerk Gottes;  Verlag H. Schulte *
- Wolfgang Simson: HĂ€user, die die Welt verĂ€ndern;  C+P Verlag
- Wolfgang Lindemeyer: Ist die Hausgemeinde die Untergrundgemeinde der Zukunft?
-  John White: Die goldene Kuh - Materialismus i.d. Gemeinde Jesu im 20.Jhd.;  Telos *
-  E.H. Broadbent: 2000 Jahre Gemeinde Jesu; CV Dillenburg *
-  Rudolf H. Edenharder: Der Zehnte in der Bibel und in Freikirchen - Dogma, Tabu und die Folgen;  Glory World Medien
Mit * gekennzeichnete BĂŒcher sind nur noch (evtl.) in Antiquariaten zu finden. Jede Literatur sollte betend und prĂŒfend gelesen werden, ob sie biblischen Aussagen entspricht.

1.7.2  Internetadressen: 

- Christliche-Hauskreisgemeinde.de
- Haus-Gemeinde.de
- ptmin.org 

 

1.8 Quellenhinweise: 

Âč F. Viola/G. Barna: Heidnisches Christentum? , S. 258
 Leseprobe: http://www.gloryworld.de/pdf/Leseprobe%20Viola_Barna%20Heidnisches %20Christentum%205-31.pdf 

ÂČ Warum Hausgemeinden? - Flyerversion, S. 2;http://haus-gemeinde.de

Âł s. R. H. Edenharder: Der Zehnte i.d. Bibel und in Freikirchen; Leseprobe: http://www.gloryworld.de/pdf/Leseprobe%20Edenharder%20-%20Der%20Zehnte%20final.pdf

  R. Helsper: Christ u.Zehnter; s. http://christliche-hauskreisgemeinde.de  →AufklĂ€rung 

⁎ F. Viola/G. Barna: Heidnisches Christentum? , S. 242   

⁔ Anm.: "Der geistliche Unterschied: In den langen Jahrhunderten der Geschichte seit dem ersten Pfingsten (Apg 2) gab es keine einzige Gemeinde, die je perfekt gewesen wĂ€re. Ein Seelsorger sagte mir einmal: "Es menschelt ĂŒberall." So wird es auch garantiert in der Hausgemeinde sein. Es wird immer Kontroversen und Meinungsverschiedenheiten geben. Die Frage ist nur, wie wir damit und miteinander umgehen!  In den Gemeinden die ich bisher kennengelernt habe, habe ich Vereinsmeierei, Machtmissbrauch, LĂŒgen, Intrigen, Neid, Missgunst und viele andere Dinge erlebt, die nichts mehr mit einer lebendigen Gemeinde zu tun hatten. In einer Hausgemeinde sollte ein Unterschied hierzu erkennbar sein. Quelle: W. Lindemeyer: Ist die Hausgemeinde die Untergrundgemeinde der Zukunft? , S. 39 

⁶ „Es stimmt, bei dem Alten gab es so vieles, was die Sinne ansprach - das Sehen und Hören und FĂŒhlen-, ..... Die Großartigkeit und Schönheit des Tempels; die Zahl der in ihm TĂ€tigen; die FestgewĂ€nder und Verrichtungen der Priester und Leviten, wenn sie als Mittler fĂŒr das Volk vor Gott und seinen Altar traten; der Klang des Chorgesangs der Leviten; das GefĂŒhl, an einen Ort zu gehen, wo man Gottes Gegenwart fĂŒr besonders deutlich hielt und wo man daher Gemeinschaft mit Ihm durch sichtbare, fĂŒhlbare Opfer hatte, wohin man mit Tausenden anderer dreimal im Jahr zu geheiligten Festen ging: Von diesen Dingen gab es im neuen christlichen Glauben buchstĂ€blich nichts. (K = im Original)
Quelle: Raymond Franz: Auf der Suche nach christlicher Freiheit, S. 594 

⁷ F. Viola/G. Barna: Heidnisches Christentum? , S. 25  (s. unter Abschließende Bemerkungen, letzter Punkt) 

 

1.9 Abschließende Bemerkungen: 

- Bibelstellen sind, wenn nicht anders angegeben, der Schlachter 2000 Übersetzung entnommen.
-  Dieser Artikel hat in keinster Weise den Zweck, Pastoren und andere leitende Personen i.d. Christenheit persönlich anzugreifen oder respektlos zu behandeln!  Ein nicht unerheblicher Teil von ihnen lehrt biblische Wahrheiten, ĂŒbernimmt Verantwortung und ĂŒbt charakterlich Vorbildfunktion aus-trotz unbiblischer Gemeindestrukturen!  Sinn und Zweck liegen darin begrĂŒndet, zu versuchen, neutestamentliche Strukturen der Versammlung Jesu herauszustellen. Danach zu leben, kostete nicht wenigen Christen aller Zeitalter das Leben. Begegnen wir doch einander nicht mit MilitĂ€r und Polizeiwaffen oder Machtgebahren, sondern mit sachlichen Argumenten.
-  Dieser Artikel soll lediglich als (komprimierte) EinfĂŒhrung zum Thema „Versammlung Jesu“  dienen. Fachliteratur ,das Lesen der Bibel und persönliches Gebet zum Herrn werden jeden ehrlich Suchenden weiterfĂŒhren.
- “Der Vorschlag, „heilige Praktiken“ zu Ă€ndern, wird Ketzerrufe aus allen Richtungen nach sich ziehen. Ein derartiger Protest ist nicht ungewöhnlich, vor allem weil die Menschen nur wenig ĂŒber die wahren Grundlagen ihres Glaubens Bescheid wissen.“ ⁷

 

2. Schlußzitat: 

"Der Geist in uns macht die Entscheidungsfindung durch Konsens zu einer praktischen RealitĂ€t und einem fruchtbaren Zeugnis des unteilbaren Lebens Christi. Das Zeugnis eines Schreibers (Gemeindebruder von Georg MĂŒller; Anm.:RH) ist hier sehr erhellend:
Als jemand, der seit 60 Jahren mit der Gemeinde (Bethesdagemeinde in Bristol) verbunden ist, kann ich gern bezeugen: Ich glaube fest daran, dass einfacher Gehorsam gegenĂŒber dem Wort Gottes in dieser Frage der Hauptgrund fĂŒr den bemerkenswerten ununterbrochenen Frieden und die Harmonie ist, die unsere Gemeinde durch die GĂŒte Gottes all diese Jahre ausgezeichnet hat. Nach den GrĂŒnden muss man nicht lange suchen. Der Plan, darauf zu warten, bis der Heilige Geist, der in uns lebt, alle zur Einheit in einer Sache gebracht hat, bewirkt, dass Jesus Christus seinen angemessenen Platz als der eine Herr und Meister seines Hauses erhĂ€lt und er bringt uns Geschwister zu unserem angemessenen Platz der Demut, AbhĂ€ngigkeit und Unterordnung. (The Churches of God)" 
Quelle: Frank Viola: Alte SchlĂ€uche neu durchdacht, S. 105  (E-Book als pdf Datei) 

 

Weder Diktatur noch Demokratie dĂŒrfen unsere Versammlungen leiten, sondern der Herr durch seinen Geist (vgl. Sach 4, 4-6;Mt 18, 19-21; Joh 3, 8).
Sein Wort ist Wahrheit; Jesus Christus ist die Wahrheit und das Wort! ( Ps 119, 160; Joh 1, 14.17; 4, 24)

 

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Foto: RH

Ralf Helsper

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